Montmorency Wasserfall

Kurz außerhalb von Québec befindet sich der Montmorency Wasserfall, der sein Wasser 83 m in die Tiefe stürzen lässt. Damit ist er höher als die Niagara-Fälle. Im Winter vereisen Fluß und Mündung, so dass man von der verschneiten Holzbücke, die den Wasserfall überzieht, auf eine Eislandschaft blickt.

Im Hintergrund ist der St. Lawrence River zu sehen, in den die Wassermassen hineinfließen.

Ganz in weiß ist auch die nächste Bibliothek, die wir in Québec anschauten. Gegenüber des Morrin Centers, das wir das letzte Mal besuchten, befindet sich in einer ehemaligen methodistischen Kirche (plus Glasanbau) das Maison de la littérature.

Hier sammelt und promoviert man die französchischsprachige kanadische Literatur, insbesondere aus der Québecer Region.

Das Innere ist ganz in weiß gehalten. Durch hohe Fenster fällt das Sonnenlicht herein.

Hier muss man, dem alten Klischee entsprechend, im Flüsterton miteinander sprechen, da der Ton durch den hohen Raum getragen wird.

Ein Blick von der Empore

Das Maison de la littérature  versteht sich als Kulturvermittlungszentrum. Im Nebengebäude wohnt ein Autor „in residence“, es werden regelmässig Lesungen, Vorträge und Musikveranstaltungen abgehalten. Die Regale stehen auf Rollen, so dass man schnell Platz schaffen kann.

Man kann spüren, dass man sich in ehemaligen Kirchenräumen aufhält.

Hier und da stösst man unvermutet auf Skulpturen und Kunstwerke,

und hier dürfen die Besucher mit Worten spielen.

Richtung Empore

Und mit einem Blick auf einen wunderschönen Sonnenuntergang über dem St. Lawrence River verabschieden wir uns von Québec.

Kennt ihr schon das Cupping? Früher nannte man es „Schröpfen“, eine traditionelle Heilmethode, die wieder in den Vordergrund gerückt ist. Kleine Silikonbecherchen, mit Unterdruck auf die Haut gesetzt, lösen Verspannungen und lockern die Faszien.

Wem dies nicht geheuer ist, kann sich an Gehirntraining oder leichten physiotherapeutischen Übungen zu Hause versuchen – oder den Roman „Die Ärztin“ lesen.

Alle Bücher sind neu im Bestand und zur Ausleihe bereit.

Lila Bohnen, gelbe Tomaten, scharfe Chilis –

wer wünscht sich nicht mehr Auswahl im Garten, als der Supermarkt zu bieten hat?

Rechtzeitig zum Start der neuen Gartensaison könnt ihr euren Bestand an Saatgut auffüllen und das gratis!

 

Saatgut – Tauschtag

Sonnabend, 02. März 2019

10 – 12 Uhr

 

Wie funktioniert unser Treffen?

Jeder Teilnehmer bringt überschüssiges Saatgut, Pflanzen oder Stecklinge mit, die beschriftet sind. Von dem gemeinsamen Tisch darf man sich dann nach Herzenslust bedienen.

Bei Kaffee und Kuchen könnt ihr auf Deutsch und auf Dänisch fachsimpeln und Tipps und Informationen austauschen oder in unseren Gartenzeitschriften blättern.

Gerne nehmen wir auch Saatgut-Spenden zum Aufbau einer Saatgut-Bank an, die wir unseren Nutzern zur freien Verfügung stellen.

Bitte meldet euch kurz an, damit wir planen können.

Die Teilnahme ist kostenlos!

 

Lørdag, 2. marts 2019 

   kl. 10-12

Vi holder frøbytte på det tyske bibliotek i Tinglev. Her kan der byttes frø og planter så meget I har lyst til. Tag en god havesnak med de andre over en kop kaffe, om den er på tysk eller dansk er lige meget. Her på stedet er vi tosprogede.

Biblioteket ligger lige over for kirken, så det er nemt at finde.

Alle er velkomne. Husk at tage små poser / kaffefiltre med til de nye frø. Nemmest for alle er hvis frøene allerede er pakket i små poser.

Vi modtager også gerne overskudsfrø. Vi vil gerne etablere en lille frøbank her på biblioteket hvor der fremadrettet kan doneres frø til fri benyttelse. Som det første projekt vil vi gerne understøtte skolen, som er ved at etablere en skolebigård med angrænsende blomsterbede. Så alle donationer er velkomne.

Arrangementet er gratis og alle er velkomne. Vi glæder os til at se jer!

Hoch über dem vereisten St. Lawrence River liegt die wunderschöne Altstadt von Québec. Wir befinden uns im französischsprachigen Teil Kanadas, doch auch mit Englisch kommt man gut über die Runden. Trotz der rund 500.000 Einwohner halten sich die riesigen Hochhausbauten anderer nordamerikanischer Städte in Grenzen.

Bei den Touristen besonders beliebt ist die mit Kopfsteinpflaster versehene Altstadt mit dem Châteu Frontenac, der Zitadelle, den kleinen Lädchen. Auffallend viele Koreaner besuchen die Stadt, der Grund: eine von über 250 Millionen Zuschauern gesehene koreanische Soap Opera hat Episoden in Québec gedreht.

In diesem ehrwürdigen Gebäude in der Altstadt Québecs befindet sich das Morrin Centre. In früheren Jahren war hier ein Gefängnis, später ein College untergebracht. Jetzt ist es das Zentrum der englischsprachigen Literatur und Kultur in Québec.

Die altehrwürdige „library“ ist einen Besuch wert.

Man fühlt sich in vergangene Jahrhunderte zurückversetzt.

Mit Büchern gefüllte Holzregale zieren alle Wände. Über eine hölzerne Wendeltreppe gelangt man auf die Empore.

Schwere gußeiserne Heizkörper wärmen den Raum, während es draußen bei -14 Grad friert.

In Vitrinen werden alte Schätze aufbewahrt, seien es alte Kinderbücher

oder Kinderspielzeug aus vergangenen Tagen.

Die Kinderecke wird zur wohlverdienten Pause genutzt, schließlich wird die arme Tochter immer wieder und überall in Büchereien geschleppt….

(so ist das, wenn die Mutter Bibliothekarin ist! 🙂 )

Man beachte die ausgesprochen kleidsamen Schuhe, die man am Eingang des Morrin Centres ausgehändigt bekommt. Straßenschuhe müssen draußen bleiben.

Und natürlich wird hier nur im Flüsterton gesprochen.

Die Bibliothek des Morrin Centres erfreut sich großer Beliebtheit, denn hier geschah ein Mord.

„Bury your dead“ ist der sechste Band der kanadischen Krimiautorin Louise Penny, in dem Chief Inspector Armand Gamache in Québec und besonders in dieser Bibliothek ermittelt.

Gut behütet geht es wieder hinaus in die Kälte.

 

Eine Handvoll Bücher wartet auf interessierte Leser 🙂

© A. Laszig

Einladung zu einem unterhaltsamen Vortragsabend

 

Hygge & hotdog     / Oktoberfest & Fassbier

Wie sehen die Deutschen die Dänen und die Dänen die Deutschen?

 

Welche Vorstellungen haben wir von unseren Nachbarn auf der anderen Seite der Grenze? Leben alle Dänen im beschaulichen Ferienhausidyll? Laufen alle Deutschen in Lederhosen und Dirndl herum?

 

Annie Laszig nimmt uns mit auf eine humoristische Reise durch Vorstellung / Vorurteile / Wunschdenken über unsere Grenznachbarn. Je nach Zusammensetzung des Publikums hält sie den Vortrag auch zweisprachig, wenn gewünscht.

 

Annie Laszig ist in Gentofte geboren, wohnt aber schon seit Jahrzehnten in Kiel. Sie ist die erste Schleswig-Holsteinerin mit doppelter Staatsbürgerschaft. Sie hat neben ihrer Arbeit als Pastorin für die dänische Gemeinde in Kiel die Deutsch-Dänische Gesellschaft gegründet, deren Vorsitzende sie lange Jahre war. Als Wanderin zwischen zwei Welten und Kulturen kann sie mit schmunzelndem Augenzwinkern über Klischees und Wunschdenken in Bezug auf die anderen berichten.

Eine Anmeldung ist notwendig, der Vortrag ist kostenlos. Kaffee und Kuchen gegen eine kleine Spende.

 

Montag, 25. Februar, 19 Uhr

          Bürgersaal Tingleff

 

Wir freuen uns darauf, euch zu sehen!

In Zusammenarbeit mit Tinglev Bibliotek

 

Das für Mittwoch angekündigte Kindertheater „Kasse Madsen“ muss leider ausfallen, da es Probleme mit den Räumlichkeiten gibt. Wir bedauern es sehr und hoffen, einen neuen Termin zu finden.