und viel dazu gelernt! Patient notdürftig zusammengeflickt – hat überlebt!

Eingearbeitet und klar zum Ausleihen!

Der jährliche Betriebsausflug ging dieses Jahr nach Schleswig. Unsere netten Kolleginnen der Stadtbücherei empfingen uns zu einer kleinen Führung durch die Bücherei. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie andere Büchereien sich einrichten und präsentieren, welche Aktivitäten sie anbieten, wo die Schwerpunkte liegen. Hier ein paar Impressionen.

Zweiter Besuch galt der Bibliothek des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts.

Diese Fachbibliothek bedient vorrangig Juristen und andere Fachpersonen des Gerichts. Das Gebäude selbst birgt architektonische Schmuckstücke und einen herrlichen Blick auf die Schlei.

Vielen Dank für einen schönen Tag 🙂

Wegen eines betriebsinternen ganztägigen Erste-Hilfe-Kursus ist die Bücherei morgen ohne Personal. Ihr könnt wie gewohnt mit der Krankenversicherungskarte die Offene Bücherei benutzen.

Eigentlich eine traurige, aber wahre Geschichte, die mit einem Sonnenschein endet:

Die Australierin Sam Bloom verletzt sich im Urlaub schwerst bei einem Unfall . Die lebenslustige Ehefrau und Mutter dreier Söhne ist fortan gelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen. Schlimmer als die körperliche Behinderung sind die seelischen Qualen, die unausgesprochenen Ängste und Worte, die tiefe Depression.

Da fällt ihnen buchstäblich ein kleines Elsternjunges vor die Füße, die Familie beschließt, dem verletzten Jungtier eine Chance zu geben und es zu pflegen. „Penguin Bloom“, so der Name der kleinen Dame, ist fortan Mitglied der Familie. „Dieser kleine Vogel zeigte uns, dass es in der Welt viel mehr Liebe gibt, als wir uns hätten vorstellen können“.

Das Buch fasziniert durch die wunderschönen Fotografien des Vogels auf jeder Seite, eingefangene Augenblicke voller Lebensfreude und Optimismus. Ein Buch, das Hoffnung gibt und ein Lächeln auf die Gesichter zaubert. Nicht zu Unrecht steht das Buch seit Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste.

 

Die interessantesten Fundstücke landen ab und zu bei uns in der Bücherei. So dieses kleine Büchlein „Artige Geschichten für artige Kinder – 100 kleine Geschichten für Knaben und Mädchen im Alter von sechs bis acht Jahren“. Weihnachten 1921 ist es, so die Inschrift, verschenkt worden.

Wer eine kleine Kostprobe lesen möchte:

Für diejenigen, die keine Fraktur lesen können, folgt Geschichtlein 25. Das Bild im Spiegel.

Mathilde konnte recht jähzornig und auffahrend sein. Ihre Mutter stellte ihr oft vor, wie hässlich dies wäre, und ermahnte das Kind zur Sanftmut; Mathilde wollte aber darauf nicht achten.

Nun saß sie einmal vor ihrem Nähtischchen, auf welchem ein schöner Topf mit Blumen stand. Da kam ihr jüngerer Bruder und stieß daran, daß der Topf herunterfiel und zerbrach. Sie fuhr den Hans ganz erbost an und geriet dabei so sehr in Zorn, daß sie am ganzen Leibe zitterte und ihr Gesicht ganz entstellt war.

Da hielt ihr die Mutter den Spiegel vor das Gesicht; sie sah hinein und erschrak vor sich selbst und fing an zu weinen.

„Siehst du nun,“ sprach die Mutter, „wie häßlich der Zorn und das wilde Wesen sind? Wenn du so fortfährst, so wird dein Gesicht noch ganz häßlich und verzehrt werden!“

Das merkte sich Mathilde, und sie ward von der Zeit an sanftmütiger.

Kaum sind die neuen Bücher eingearbeitet, sind sie auch schon so gut wie alle ausgeliehen.

Aber – ihr könnt sie euch ja vormerken lassen, es ist ja für jeden Geschmack etwas dabei!