Februar 2013


Adler Olsen Washington Dekret Jussi Adler-Olsen: Das Washington Dekret

Diesmal kein Fall für das Sonderdezernat Q, aber auch wieder sehr spannend: Die Frau des neu gewählten US Präsidenten wird kaltblütig ermordet. Daraufhin wird das Washington-Dekret erlassen, was den Entzug zahlreicher Bürgerrechte zur Folge hat und das Land in einen Ausnahmezustand versetzt. Doggie Rogers kämpft alleine gegen das System, um ihren Vater zu retten, der für den Mord zur Todesstrafe verurteilt wurde..  Läckberg Leuchtturmwärter

Camilla Läckberg: Der Leuchtturmwärter

Fjällbacka, Erica Falcks alte Schulkameradin Annie flieht mit ihrem Sohn zurück in die Heimatstadt, auf die Leuchtturminsel, um die sich geheimnisvolle Geschichten ranken. Sie isoliert sich, nur ihre alte Jugendliebe Matti kommt ihr näher. Doch kurz darauf wird er ermordet aufgefunden. Spannend und atmosphärisch dicht geschrieben.

Korte Geheimnis der Maurin Lea Korte: Das Geheimnis der Maurin

Andalusien im Jahr 1491: Die Maurin Zahra und ihre Familie müssen ihre Heimat Granada verlassen, als die Region von den Christen erobert wurde. Auf ihrer Reise nach Portugal werden sie überfallen und Zahras Tochter entführt. Notgedrungen müssen sie zurückkehren in ein Land, in dem jetzt die katholische Kirche unbarmherzig gegen Andersgläubige vorgeht. Fortsetzung von „Die Maurin“, auch unabhängig lesbar. Teenie Backbuch

Dr. Oetker Teenie Backbuch

Tolles, bunt aufgemachtes Backbuch für Jugendliche, die noch wenig Backerfahrung, dafür aber umso mehr Lust haben, selbst witzige Ideen auszuprobieren. Einfache Umsetzung, peppige Rezepte, die Jugendliche ansprechen!

Alle Bücher können ausgeliehen, reserviert oder bestellt werden!

P.S. Wir sind am Sonnabend von 10 – 13 Uhr für euch da!

Jakob Niklas

Montag morgen, 8 Uhr – so ganz fit war noch niemand nach dem Wochenende. Doch schon bald liefen die Gehirnzellen auf Hochtouren, alle Müdigkeit war vergessen.

Die 5. Klasse kam zu Besuch, um mehr über die Bücherei zu erfahren. Natürlich waren die meisten schon mit dem Kindergarten dagewesen, und auch ab und zu danach mal. Manche verbringen den Nachmittag hier und wissen genau, wo die DVDs, die Comics und die Guinness-Rekord-Bücher stehen.

Diesmal ging es aber um Signaturen, insbesondere der Sachgruppen. Wenn ich in der Bücherei arbeiten würde – wie würde ich die Bücher sortieren, damit alle sie wiederfinden können?  Ein Stapel Bücher sollte sortiert werden: zwei der Mädchen waren dafür, nach Anfangsbuchstaben zu sortieren, zwei der Jungen teilten die Bücher erst nach Sachbuch, Roman oder Comic auf.

Was ist eine Signatur? Warum ist eine Signatur orange, eine andere blau oder gelb?

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Nachdem all das Theoretische (theoretisch jedenfalls) geklärt war, ging es los mit dem Büchereiquiz – aber Achtung: nichts für Weicheier! Eigentlich waren es nur 10 Fragen, aber die hatten es in sich.

Um welchen Film handelt es sich in dem Buch mit der Signatur TH-595 Tri? Wieviele Rippen hat eine Grubenotter? (Tipp: kann man in dem Buch über Skelette finden, das bei BIO steht? Wieviele Schüler gehen in die grösste Schule der Welt? (Tipp: sieh in den Guinness-Bücher nach!). Und was bedeuten all die Abkürzungen der Signaturen? DSC_0275

Konzentriert und voller Spass machten sich die Buchdetektive an die Arbeit – viel zu schnell war die Zeit vorbei und fertig wurden sie nicht. Aber kein Problem – nächsten Montag geht es weiter………

Tak for i dag – wir sehen uns wieder nächsten Montag um 8 Uhr!

Otfried PreußlerWie der Thienemann Verlag mitteilte, ist der bekannte Kinderbuchautor Otfried Preußler am 18. Februar mit 89 Jahren am Chiemsee gestorben. Er gehörte zu den Kinderbuchklassikern, die ganze Generationen prägten.

Räuber HotzenplotzWer kennt nicht den Räuber Hotzenplotz mit Kasperl und Seppl, dem Wachtmeister Dimpfelmoser und der Grossmutter mit ihrer Kaffeemühle?

Oder die kleine Hexe, die so gerne mit den anderen Hexen zum Blocksberg fliegen will, aber erst mal beweisen muss, dass sie eine gute Hexe ist? kleine Wassermann

Oder den kleinen Wassermann, der im Mühlenweiher wohnt, und dort zusammen mit dem Karpfen Cyprinus Abenteuer erlebt, bis der Winter den Weiher zufrieren lässt?

Oder Krabat, dem Müllerlehrling, der feststellen muss, dass er in einer „Schwarzen Schule“ gelandet ist?

Die Liste lässt sich fortsetzen, das Erzähltalent des Otfried Preußler war beeindruckend, das zeigen auch die vielen Übersetzungen, Verfilmungen, die Nominierungen und Preise und letztlich das Grosse Bundesverdienstkreuz, dass ihm im Jahre 2000 verliehen wurde.

Am wichtigsten ist aber immer noch der anhaltende Eindruck, den er auf ganze Kindergenerationen gemacht hat.

Wer noch einmal in seinen Werken stöbern will – wir haben eine kleine Ausstellung mit seinen Werken zusammengestellt, die auch gerne ausgeliehen werden dürfen.

Hypnotiseur Film

Am 21. Februar ist es soweit – „Der Hypnotiseur“  von Lars Kepler kommt in die deutsche Kinos, verfilmt von Lasse Halström mit Mikael Persbrandt und Lena Olin.

Trailer zum Kinofilm

„Der Hypnotiseur“ ist das erste Buch des Autorenehepaares Alexandra und Alexander Andorihl, die zusammen unter dem Pseudonym Lars Kepler schreiben.

Eine brutal ermordete Familie, ein schwerverletzter Sohn, der nicht ansprechbar ist – und eine verschwundene Tochter, die der ermittelnde Kommissar Joona Linna finden muss, ehe der Mörder es tut. Er bedient sich einer unkoventionellen Lösung, indem er einen Hypnotiseur beauftragt, der dem Sohn den Tathergang entlocken soll. Damit beginnen die Probleme erst….

Hypnotiseur

Lasse Hallström ist zweifach für seine Arbeit als Regisseur für den Oscar nominiert worden. Zu seinen Filmen zählen „Das Leuchten der Stille“, „Hachiko“ mit Richard Gere, John Irvings „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ oder „ABBA – der Film“.

Mit Lena Olin und Mikael Persbrandt konnte er zwei hervorragende schwedische Schauspieler verpflichten, so dass gespannt auf den Kinostart warten!

Da mit „Flammenkinder“ (siehe Besprechung hier im Blog) bereits der dritte Teil von Lars Kepler um Kommissar Joona Linna erschienen ist, können wir ja auch auf weitere Verfilmungen hoffen.

Rechtzeitig zum Frühling haben wir ein paar Sonderzeitschriften bekommen:

BS200_TI_CS4.indd Ostereier selber gestalten

50 neue Ideen zum Selbermachen, ob Färben, Malen, Kleben, Filzen, Schneiden oder Wickeln, da ist für jeden eine Idee dabei.

 Basteln mit Kindern

Farbenfrohe Ostern –  40 kunterbunte Bastelideen. Hier sind nicht nur Osterideen versammelt, sondern auch andere Aktivitäten für Kinder, wie Comicmöbel, Klecksbilder, Jonglierschäfchen, Sorgenmonsterchen. Geignet ab dem ersten Schuljahr.

Gärten zum Träumen Gärten zum Träumen

Kreative Ideen für den Garten, von Sitzplatz anlegen bis Beetgestaltung und Formschnitt. Frühlingsbeete, dauerhaft blühende Beete, Ideen für den Gemüsegarten.

Gestaltungsideen für kleine Gärten

Auch auf kleinen Grundstücken kann man mit den richtigen Tipps wunderschöne Gärten anlegen. Mit einer durchdachten Planung und den passenden Pflanzenwirken kleine Problemgärten gleich viel grösser.

easy stricken  Easy Stricken

Schritt für Schritt mit einfachen Anleitungen lassen sich die schönsten Projekte stricken, auch für Anfänger geeignet.

 Fisch Küche der LandIdee

Raffinierte und bewährte Rezepte vom Lande, von Fisch bis Krebs, Muschel und andere Schalentiere. 100 Rezepte von einfach bis anspruchsvoll.

Windows-8-ZeitschriftWindows 8 . Phone und Tablets

Tests und Vergleiche, Apps und Spiele, Tipps und Tricks. Was kann das neue Windows 8, wie funktioniert es auf Smartphones und Tablets?

Alle Zeitschriften können entliehen, reserviert oder bestellt werden!

die ersten zwei Bücher des Jahres sind eingetrudelt!

Rosenzauber von Nora Roberts Nora Roberts: Rosenzauber

Der erste Teil der „Blüten-Trilogie“ ist erschienen:

Eine beschauliche Kleinstadt in Amerika: der angehende Hotelbesitzer Beckett Montgomery verliebt sich in die Buchhändlerin Clare. Als die Eröffnung des BoonsBoroInn ansteht, fasst er sich ein Herz und offenbart seine Gefühle. Aber er ist nicht der einzige, ein Stalker verfolgt Clare und dringt in ihr Haus ein…

Romantisch, gefühlvoll, ein Hauch von Frühling im tristen Februar. Geraghty - Wenn ich dich gefunden habe

Ciara Geraghty: Wenn ich dich gefunden habe

Daras Leben verläuft harmonisch in ruhigen Bahnen. Da wird ihre Schwester schwer krank und braucht dringend eine Spenderniere. Der einzige, der dafür in Frage kommt, ist ihr Vater – der verschwand aber spurlos kurz vor Daras Geburt. Sie engagiert einen Privatdetektiv, um ihn aufzuspüren. Nach und nach enthüllen sich nun versteckte Familiengeheimnisse, die besser unentdeckt geblieben wären… Ein neues gefühlvolles Buch der jungen irischen Autorin.

Alle Bücher können entliehen, bestellt und reserviert werden!

 

Carola empfiehlt:

Stigma

MICHAEL HÜBNER  –  „STIGMA“

Im Alter von 13 Jahren lernt Tom Kessler die Hölle kennen. 3 Stunden ist er einem vollkommen kranken Kindermörder hilflos ausgeliefert. Nun ist er 26 und hat die Ereignisse von damals immer noch nicht verarbeitet. Als eines Tages die Polizei vor seiner Tür steht und ihm von neuen Morden erzählt, die exakte Kopien der damaligen sind, bricht seine Welt zusammen. Ein an Tom gerichteter Brief des Mörders lässt seine schlimmsten Befürchtungen wahr werden: Lebt „der Wächter“ etwa noch? Er hatte kurz nach Toms Befreiung doch Selbstmord begangen… oder etwa doch nicht?
Die Hauptfigur Tom Kessler ist ein sympathischer junger Mann, der in seinem Trauma gefangen ist. Er kann seine Angst nicht überwinden und macht seine Situation immer schlimmer. Seine einzige Helfer sind: Dr. Westphal, die Therapeutin, die sehr bemüht ist, Tom zu helfen. Fanta, sein einziger Freund, der immer zur Stelle ist, wenn Tom ihn braucht. Dann noch seine Frau und sein Sohn, gewissermaßen Stützen in seinem verkorksten Leben nach dem Vorfall.

Michael Hübner erschafft in seinem Debüt eine bedrohliche Atmosphäre, die es unmöglich macht, sich den Ereignissen zu entziehen. Man hetzt von einem spannenden Szenario zum nächsten und klebt förmlich an den Seiten. Die Tatsache, dass man stets die falschen Schlussfolgerungen zieht, macht es beinahe unmöglich das Buch aus den Händen zu legen. Es lässt sich aufgrund eines tollen Schreibstils schnell weglesen, was durch Story und Spannung noch begünstigt wird.
Keine Person ist hier, wie sie zu scheinen vermag. Der Autor versteht es gekonnt, den Leser immer wieder aufs Glatteis zu führen und Irrwege einzubauen, bis die doch sehr verblüffende Lösung am Ende präsentiert wird, mit der ich nie gerechnet hätte und die mich sehr überrascht hat.

Fazit für mich: Ein tolles Debüt für Michael Hübner’s Erstlingswerk. Ich kann „Stigma“ an interessierte Leser des Genres Psychothriller unbedingt weiterempfehlen.

Michael Hübner, vom Goldmann Verlag interviewt, zur Entstehung von „Stigma“.

Michael Hübner

Fleissig, zuverlässig und gut gelaunt ist Nadiya das letzte halbe Jahr zweimal die Woche pünktlich zur Arbeit erschienen und hat mir bei allen anfallenden Aufgaben geholfen. Es war das ein grosses Vergnügen, sie hier in der Bücherei zu haben, da man unweigerlich von ihrer fröhlichen Art angesteckt wurde. Vielen Dank, Nadiya, für deinen Einsatz!

Carola übernimmt jetzt die Vertretung hier – und wir sind schon mitten drin in der Einarbeitungsphase. Ich freue mich, eine engagierte, stabile, flexible und sehr belesene Mitarbeiterin gefunden zu haben, der einzige Haken an der Geschichte – sie ist genauso pingelig wie meine Ex-Chefin! Ob das Annelise wohl in ihrem Pensionist-Dasein freut?

🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

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Herzlich willkommen, Carola – und auf gute Zusammenarbeit!

AnnaPaysen

Alljährlich findet der Deutsche Vorlesewettbewerb des Buchhandels in den 6. Klassen statt, so auch für die Schule Tingleff. Erstmals fand der Vorentscheid der Schule bei uns in der Bücherei statt. Nicht nur die 6. Klasse war gespannt morgens in der Bücherei erschienen, sondern sie hatte auch die 5. Klasse zur Unterstützung mitgebracht, damit diese gleich miterleben kann, was nächstes Jahr auf sie zukommt.

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Drei Kandidatinnen waren angetreten, um die Schulsiegerin zu ermitteln. Alle drei starteten mit einem selbstgewählten Text. Schon die Präsentation des Buches war nicht ganz so einfach, danach folgte der selbstgewählte Ausschnitt, der nicht nur fehlerfrei, sondern auch unterhaltend, richtig betont und mit Kontakt zum Publikum gelesen werden musste. Anna hatte sich für die „Drei !!! Kids“ entschieden, Britt für „Connie und die Austauschschülerin“ und Frederikke für „Momo“. Konzentriert wurde gelesen, manchmal stolperte die Zunge dann doch über schwierige Worte und die Aufregung tat ihr Übriges.

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Schwierig wurde es, als Lehrerin Birte dann den unbekannten Text vorstellte:

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Aus Antje Herdens Buch „Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet“ sollten die drei eine kurze Passage vorlesen, ohne den Text vorher zu kennen. Wohl überstanden zog sich die Jury zur kurzen Beratung zurück, um die Gewinnerin zu ermitteln. Dann durfte die Vorjahressiegerin Celine das Ergebnis bekanntgeben.

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Die Entscheidung fiel schwer, da alle drei beim eigenen Text dicht beieinander lagen. Trotz leichtem krankheitsbedingten Handicap konnte Anna dann aber beim Fremdtext überzeugen und wird damit  Tingleff am Mittwoch, 20.Februar, in Apenrade vertreten, wenn der Sieger aus Nordschleswig ermittelt werden soll. Wer Lust hat, dabei zu sein, um 15 Uhr geht es in der Zentralbücherei los! Und nächstes Jahr ist die kommende 6. Klasse wieder zum Vorentscheid in die Bücherei eingeladen.

Tolle Leistung, ihr drei – und unseren Glückwunsch an Anna!

Hier im Grenzbereich, wo Dänisch, Deutsch und Sønderjysk gesprochen wird, verschwimmen ab und zu die Grenzen zwischen den Sprachen. Direkt übersetzte Wörter werden in die Unterhaltung eingebaut, was wenig stört, da der Gegenüber weiss, was gemeint ist: so wundert es einen nicht, dass man ins Krankenhaus eingelegt wird, oder es heute so überbewölkt ist, weil die Sonne nicht richtig durchkommen will.

Im Gespräch mit unserer Zeitung merkte ich an, dass ich mich über den Gebrauch des Wortes „ertüchtigen“ im Sinne von „lernen“ in Nachrufen oder Laudatios zu runden Geburtstagen wunderte, z.B. wie so viele junge Mädchen auf dem Lande, „ertüchtigte Frau XY sich im Haushalt“. Problematisch wird das Ganze nur, wenn sie nicht nur bei einem Arbeitsgeber war:

„Sie ertüchtigte sich in mehreren Stellungen.“ Ähhh, ein Schelm, wer sich dabei Böses denkt!

BLINKENDE_ENGEL

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