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Seit über 35 Jahren klöppeln Lene Holm Hansen und Mette Korsholm Jepsen schon, am Anfang jahrelang auf traditionelle Weise. Es entstanden Spitze, Borten, Engel und Herzen. Mit den Jahren kam etwas dickeres Garn oder etwas Farbe dazu, aber alles in allem war das Endresultat ähnlich, nämlich Spitze und Borte.

Durch einen mehrteiligen Kurs bei der Künstlerin Gry Hvidberg lernten sie, die Klöppeltechnik auf andere Materialien anzuwenden und verschiedene Handarbeitstechiken zu kombinieren.

Klöppelausstellung 2013 009In dem obigen Bild ist der Metalldraht geklöppelt, der Boden ist in Weide geflochten. Der Engel ist traditionell geklöppelt.

Auch geklöppelte Wolle gefilzt auf andere Stoffe oder nur gefilzt lässt Schals, Jacken und Kissen entstehen.

Klöppelausstellung 2013 004Aber auch ungewöhnliche Materialien wie Bast oder Borke lassen sich ver-klöppeln. Die Grundtechnik ist die Gleiche, aber die Arbeitsweise eine andere. Hat man vorher im Sitzen über die Rolle gebeugt geklöppelt, ist jetzt ein Klöppeln in der Senkrechten möglich. Gry Hvidberg hat sich auch mit Klöppel-Kombination in Raku (Töpfern) oder in Glas versucht, die Möglichkeiten sind also enorm.

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Gleichwohl haben Lene und Mette ihr Interesse an der traditionellen Klöppelarbeit nicht aufgegeben. Beide sind im Vorstand des Tonderaner Spitzenfestivals (Kniplingsfestival i Tønder), das im Jahre 2014 wieder stattfindet und Zuschauer von nah und fern anlockt.

Auch unterrichten beide an Abendkurse, um ihr Können weiter zu geben.

Bei Interesse kann man sich mit ihnen in Verbindung setzen, Mailadressen auf Anfrage in der Bücherei.

Die Ausstellung ist noch bis zum 20.12.2013 zu sehen.