Januar 2014


Falls ihr also Nachschub braucht, sind wir von 10 – 13 Uhr für euch da.

Wir werden in dieser Zeit etwas mit den Regalen rücken, Platz schaffen, damit die Stühle aufgebaut werden können.

Am Montag kommt nicht nur morgens der Kindergarten zum Bilderbuchkino, im Laufe des Vormittags wird bei uns der Vorlesewettbewerb der 6. Klasse der Deutschen Schule Tingleff abgehalten.

Das wird natürlich spannend – Montag erfahrt ihr mehr darüber!

Winter

über unsere gelungene Musikalische Kaffeetafel vom Montag.

Merkt euch schon die nächsten Termine vor, die ersten musikalischen Anmeldungen haben wir bereits, aber verraten wird noch nichts!

Montag 24. Februar – Montag 24. Märznoten

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Die erste musikalische Kaffeetafel fand gestern abend mit vollem Erfolg statt.

Wie es der neue Bürgermeister Thomas Andresen in seiner Eröffnungsrede formulierte, dachten hinterher wohl viele: „Natürlich ist es einfacher, den Abend vor dem Fernseher zu verbringen. Wenn man sich aber erst mal aufgerafft und an so einer kulturellen Veranstaltung teilgenommen hat, geht man bereichert nach Hause.“

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Das konnten das hereinströmende Publikum nur bestätigen. Bis auf den letzten Platz war der Bürgersaal besetzt und alle wurden gut unterhalten.

Lars Myhre hatte in Zusammenarbeit mit Tinglev Bibliotek und uns einige der musikalischen Akteure Tingleffs gewinnen können, die gerne an dem Abend ihr Können zeigen wollten.

Den Auftakt machte der Schulchor der Deutschen Schule Tingleff unter Antonia Blaser. Obwohl durch Krankheitsfälle auf sechs reduziert, liessen sich die mutigen Mädchen nicht davon abhalten, ihre Lieder vorzutragen. Und als ob es schon lange geübt war, band Lars Myhre sie gleich in den nächsten Beitrag mit Mitgliedern des Kirchenchores ein. Beim Lied von Per Spillemand, der für die Trolle im Wald aufspielt, tanzten die Mädchen, als ob das von vornherein geplant war.

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Aabenraa Musikskole hatte ihren Souschef Jørgen Søby Andersen geschickt, der zusammen mit Steffen Christiansen Gitarre spielte.

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Arne Lunding ist der geborene Geschichtenerzähler und unterhielt mit der bekannten Geschichte von der Stadt- und der Landmaus. Da er beim Vortragen nie still steht, muss diese Momentaufnahme von ihm genügen:

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Wie in Dänemark üblich, gab es vor und nach der Pause ein paar gemeinschaftliche Lieder – dann aber rief die reich gedeckte Kaffeetafel. Ines Jensen hatte ihr Bestes gegeben und wurde von allen für ihre Torten und Kuchen hoch gelobt.

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Es war reichlich da – und um eventuelle Gewichtszunahmen nach den Sahnetorten zu vermeiden, hatte sich Haldis Nedergaard ein lustiges Spiel im Anschluß ausgedacht, in dem ausgewählte „Opfer“ ihre Kalorien ablaufen durften. Dies sorgte für ausgesprochene Heiterkeit im Publikum…..

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Lars Myhre machte mit 2 kabarettistischen Soloeinlagen den Abschluß, bevor der Abend mit einem gemeinsamen zweisprachigen Lied zu Ende ging.

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Die Anwesenden waren sich im Anschluß sicher:

Eine gelungene Veranstaltung

– wir kommen wieder zur nächsten musikalischen Kaffeetafel am 24. Februar!

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Es war ein eisiges Wochenende – das Thermometer zeigte zwar nur wenige Minusgrade, aber der Wind, der Wind! Da halfen nur zwei Jacken und zwei Schals übereinander, um am Strand eine kurze Runde zu drehen.

Und heute morgen noch Schnee dazu – der Winter ist da!

Wir lassen uns aber nicht abschrecken und freuen uns auf ein buntes Programm heute abend!

Wir sehen uns um 19 Uhr im Bürgersaal!

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Safier Jesus

In dem Buch „Jesus liebt mich“ geht es um eine Frau namens Marie, die ihren Freund Sven im letzten Augenblick vor dem Traualtar stehen lässt.

Wohnungslos steht sie vor der Entscheidung, bei ihrer Mutter, die sie abgrundtief hasst, bei ihrem besten Freund, mit dem sie nie zusammen wohnen möchte, oder bei ihrem Vater, der eine 25 Jahre jüngere Freundin hat, einzuziehen. Sie entscheidet sich für ihren Vater. Als in ihrem alten Kinderzimmer ein Loch in der Decke auftaucht, kommt ein Tischler, den Marie ziemlich gut findet..

Bei ihrem ersten Rendez-vous erzählt er ihr, daß er Jesus sei. Als erstes denkt Marie, daß er nicht mehr alle Zähne an der Laubsäge hätte. Doch dann entpuppt er sich als der wahre Messias.

Er ist wegen des Jüngsten Gerichts wieder auf die Welt zurückgekehrt. Und Marie fragt sich nicht nur, ob die Welt nächsten Dienstag untergehen wird, sondern auch, ob sie sich diesmal nicht in den falschesten aller Männer verliebt hat.

Ich finde das Buch sehr gut und witzig und empfehle es ab 12 Jahren.

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Anna, 7. Klasse

einen wunderschönen Artikel zu unserer bevorstehenden Veranstaltung.

Ich freue mich, daß Lars Myhre die Anerkennung bekommt, die er für seinen Einsatz verdient hat.  Bei all den engagierten Beteiligten wird es sicher ein schöner Abend.

Habt ihr euch schon angemeldet für den kommenden Montag? Noch könnt ihr es schaffen…….

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Schöner wohnen – auch für die Vogelschar

Der Kieler Klaus Skudlarz hat seine große Freude an „Amsel, Drossel, Fink und Star und die ganze Vogelschar“, die es sich – je nach Jahreszeit – in seinem Garten wohl sein lassen. Da fehlt es dann bei ihm auch nicht an Futterhäuschen und Nistkästen der bislang üblichen Art. Auf die Idee aber, den Gefiederten auch mal statt der herkömmlichen Schlichtbauten eine andere „Architektur“ samt fröhlich-farbigem Dekor anzubieten, wäre der heute 75jährige zeitlebens nie gekommen. Aber dann traf ihn vor gut einem Jahr ein harter Schicksalsschlag. Skudlarz erkrankte an Lymphdrüsenkrebs, musste operiert werden und sich der Chemotherapie unterziehen.

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Für den lebenslustigen und aktiven Rentner ließ die damit einhergehende psychische Belastung eine Welt zusammenbrechen. Doch er wollte nicht resignieren, sein Denken sollte nicht ständig um die Erkrankung kreisen. Er suchte nach Möglichkeiten, dagegen anzugehen. Bei einer Reise ins Erzgebirge mit seinen Kunsthandwerkern hatte er noch vor seiner Erkrankung auf einem dortigen Weihnachtsmarkt knallbunt gestrichene Vogelhäuser gesehen und fotografiert.  Er schaute sich die Bilder noch mal an – und beschloss: daraus kann ich was machen.  Er hatte nach seiner Schulzeit – damals in der DDR – Metallfräser gelernt. Noch als Jugendlicher war er mit seinem Freund 1956 heimlich über die Zonengrenze in den Westen gegangen. Ein Onkel in Kiel war Kapitän auf einen Hochsee-Fischdampfer. Bei dem heuerte er an – und das Meer wurde seine Welt. Er fischte vor Grönland und Island, arbeitete sich nach oben, bis er selber das Kapitäns-Patent für mittlere in der Tasche hatte, war dann u.a. ein Jahr lang als Schiffsführer vor Bornholm Steinfischer für den Hafenbau auf der Ostseeinsel. „Der Norden hat mich immer begeistert“, erinnert sich Skudlarz.

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Das sieht man auch an seinen eigenwilligen Vogelhaus-Kreationen mit den skandinavischen Motiven. Und die Häuser zeigen auch, dass ihm das Handwerkliche, das er einst als Fräser gelernt hat, im Blut liegt. Denn nicht nur von der Ausgestaltung und der Dekoration her ist jedes Exemplar ein kleines, liebevolles Meisterwerk – auch die gesamte Verarbeitung zeigt solides handwerkliches Können. „Da habe ich mich also in meiner kleinen Werkstatt an die Arbeit gemacht, und mich stundenlang ganz auf diese konzentriert.  Dabei habe ich voller Freude festgestellt: du hast ja heute den ganzen Nachmittag nicht an deine Krankheit gedacht.“

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Er baue natürlich alles nach der „Vogel-Din-Norm“, schmunzelt Skudlarz. Die Einfluglöcher haben den für die Nistkästen von Vogelschützern vorgegebenen Durchmesser. Bei den gefrästen Lochrändern ist das Holz bewusst nicht geschliffen, damit die Meisen ihrer großen Leidenschaft frönen können, diese mit wochenlangen, unermüdlichen Schnabelhieben selber zu glätten. Für das Innere der Nistkästen ist auf jede Farbe verzichtet worden. Und in den größeren Häusern mit ihren Futterplätzen im „Erdgeschoss“ haben die Seitenwände zusätzliche Fluchtöffnungen. Alle Böden der Nistkästen lassen sich mit einem Klapp- oder Drehmechanismus zum Reinigen nach der Nistperiode öffnen. Und in einigen „Gebäuden“  – wie in der Kirche oder im Leuchtturm – gibt es sogar zwei „Wohnetagen“ übereinander. Die Außenwände fertigt Skudlarz überwiegend aus dickem, mehrschichtigem Leimholz , und jedes Haus erhält auch noch eine doppelte Endlackierung mit Klarlack, damit auch alles recht wetterbeständig ist.

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Ob sich denn nun die Vogelschar über das neue Schöner Wohnen und Futtern auch freut, wollen wir von Skudlarz wissen. „Mit Sicherheit,“ meint er schmunzelnd, “bei mir im Garten singen die jetzt viel schöner. Und selbst wenn es nicht so ist, dann erfreut der Anblick eben meine Frau und mich und die Nachbarn.“ Aber mehrgeschossiges Nisten der Vogelschar? „Das ist erst mal nur ein Angebot von mir. Am Ende der diesjährigen Brutsaison werde ich wissen, ob das Etagenwohnen bei den gefiederten Mietern auch nachgefragt wird.“

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Die Häuser sind zu Unkostenerstattung erhältlich, die Preise liegen zwischen 20€ und 75 € für die große Kirche.

Die Ausstellung ist bis zum 28.03.2014 zu sehen.

Wenn nicht, habt ihr selber Schuld!

Das Programm für Montag, den 27. Januar, 19 Uhr, steht:

Lars Myhre, der neue Organist in Tingleff, wird uns musikalisch durch den Abend begleiten, aber nicht alleine!

– Der Kinderchor der Deutschen Schule Tingleff wird auftreten

– Mitglieder des Kirchenchores werden singen

– Aabenraa Musikschule kommt mit Schülern, die ihr Können zeigen

– Arne Lunding ist ein begnadeter Geschichtenerzähler

– während Haldis Nedergaard die Lachmuskeln strapazieren wird.

Eröffnet wird der Abend durch den neuen Bürgermeister in Aabenraa Kommune, Thomas Andresen.

Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt: in der Pause gibt es Torte und Kaffee. Der ganze Spaß kostet 50,- Kronen.

Damit wir ungefähr planen können, wieviele Torten gebacken werden sollen, bitten wir um eine Anmeldung bis Donnerstag.

Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung mit Tinglev Bibliotek und findet im Bürgersaal statt. Die kommenden Termine sind der 24.2. und der 24.3.

Wir sehen uns

Montag, 27. Januar, 19 Uhr, Bürgersaal Tingleff

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Melody Browne entkommt mit neun Jahren nur knapp dem Feuertod. Dieser Schock löst einen Gedächtnisschwund aus: alles, was bisher in ihrem Leben geschah, ist wie ausgelöscht.

Jahre später lebt sie, immer noch ohne Vergangenheit, in London. Sie ist frühzeitig Mutter geworden und wohnt glücklich mit ihrem fast volljährigem Sohn  zusammen. Als sie sich zum ersten Mal nach langer Zeit wieder auf eine Verabredung mit einem Mann einlässt, passiert etwas, das ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt. Schemenhaft tauchen Erinnerungsfetzen auf, die sie nur nach und nach zuordnen kann.

Melody begibt sich auf die Suche nach ihrer Kindheit….

(Lisa Jewell: „Und doch flüstert leise das Glück“)

Ein warmherziger Wohlfühlroman mit einer Prise Romantik, genau das Richtige bei diesem Schmuddelwetter für einen Kuscheltag auf dem Sofa!

Jewell Und doch flüstert

„Eine Pippi – was?“ fragt der Fuchs. „Eine Bibliothek“ sagt die Maus. Der Fuchs schaut sich um: „Was ist eine Pippilothek?“

Ja, was eine Bibliothek (oder wie wir hier sagen, eine Bücherei) ist, das wissen die Kinder aus dem Kindergarten Tingleff natürlich schon längst. Schließlich kommen sie regelmässig einmal monatlich zum Bilderbuchkino in die Bücherei.

Heute standen besagtes Buch „Pippilothek“ und „Alle lieben Paulchen“ auf dem Programm. Und während man im ersten Buch vom Fuchs erfuhr, der nach einer Verfolgungsjagd mit der Maus in der Bibliothek landet und darüber ganz vergisst, die Maus zu jagen, ist der hilfsbereite Paulchen im zweiten Buch auf der Suche nach einem besten Freund.

Gespannt sehen die Kinder auf die Leinwand, beantworten eifrig Fragen zum Gesehenen. Daß es ihnen Spaß macht und sie genau wissen, wie so ein  Bilderbuchkino abläuft, ist ihnen anzumerken.

Waren es erst nur die Großen, die ins Bilderbuchkino gingen, dürfen jetzt auch die Kleinen des Kindergartens zu ihrer eigenen Veranstaltung. Da geht es mehr um Zuhörenlernen, Stillsitzen, Konzentrieren als um den konkreten Inhalt des Buches. Viele der Kinder wachsen mit Sønderjysk zu Hause auf, Deutsch kommt erst als zweite Sprache dazu. Da müssen die Text leicht verständlich und kurz sein und die Bilder für sich sprechen.

Eines wissen aber auch die Kleinsten bereits:

Bevor es nach Hause geht, wenn Schneeanzug und Stiefel wieder angezogen sind, gibt es noch den obligatorischen Stempel auf die Hand – damit alle sehen können, dass sie in der Bücherei waren. 🙂

Pippilothek

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