stigmata

Beatrix Gurian: Stigmata – Nichts bleibt verborgen

Schlimm genug, daß Emmas Mutter bei einem Verkehrsunfall getötet wurde und Emma in ihrer Trauer und Einsamkeit verzweifelt. Dann erhält sie per Post ein altes Kinderfoto mit einer mysteriösen Botschaft. Angeblich würde sie den Mörder ihrer Mutter finden, wenn sie an einem bestimmten Jugendcamp teilnimmt.

Emma lässt sich darauf ein. Ein abseits gelegenes herrschaftliches Haus bildet den Rahmen für das Camp. Nach und nach tauchen mehrere Fotos und Hinweise aus der Vergangenheit auf und auch mit den Teilnehmern des Camps scheint nicht alles zu stimmen. Als dann einer zu Tode kommt, spitzt sich die Situation zu….

 Gekonnt wird hier die Spannung aufgebaut. Lange bleibt dieLeserIn im Unklaren, worauf das Ganze hinausläuft, was die alten Fotos zu bedeuten haben, die Emma zugespielt werden, wer der Bösewicht ist.

Die Erzählung wechselt zwischen den Handlungen rund um Emmas Aufenthalt im Camp zu Geschehnissen in der Vergangenheit. Besonders schön ist die Gestaltung des Buches, eingestreut findet man immer wieder verschwommene, in grün-blau gehaltene alte Fotos, die das Geheimnisvolle untermalen.

Dieses Buch richtet sich an jugendliche Leserinnen, wird aber sicher auch von jung gebliebenen Thrillerfans gerne gelesen.

Beatrix Gurian hat bereits mehrere Jugend-Thriller geschrieben, veröffentlicht aber auch unter dem Namen Beatrix Mannel Erwachsenenbücher. Ein Interview mit ihr ist gerade aktuell im Blog „Lesezeit“ erschienen.

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