April 2016


unsere schöne Ausstellung zu bewundern!

nordschleswiger 29.04.2016

Nordschleswiger, 29.04.2016

der in diesem Jahr auf einen Sonnabend und in Dänemark aufgrund des Buß- und Bettages auch noch auf ein verlängertes Wochenende fällt, stellen Annemarie Stoltenberg und Rainer Moritz auf NDR Kultur die schönsten Bücher des Frühlings vor.

Wer reinhören mag: http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/Welttag-des-Buches-Buechertipps-von-NDR-Kultur,gemischtesdoppel218.html

Und immer wieder gerne mitgemacht: Das Bücher-Quiz, bei dem es ein Buchpaket zu gewinnen gibt! Viel Erfolg!

P.S. Cilla & Rolf Börjlind mit ihrem Buch „Die Strömung“ stehen für empfehlenswerte schwedische Krimiliteratur. Dieses Buch und auch die Vorgänger bei uns erhältlich.

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Dieses schöne Programm, das wir zum Schreiben unseres Blogges verwenden, verrät uns auch die Top-Suche der Nutzer: welche Suchbegriffe wurden benutzt, um auf unsere Seite zu gelangen.

Heute stand an erster Stelle „Mädchen Fesseln“. Ähmmm?????

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Minecraft, Minecraft, Minecraft!

Kaum sind sie in der Bücherei, wird gefachsimpelt. Die acht Bücher, die wir zum Thema haben, wandern von einem zum anderen. Da braucht es keine Erstlesebücher – Minecraft rangiert noch vor Lego, Star Wars, Guinness World Records und Titanic!

 

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Antoine Laurain – Der Hut des Präsidenten

Präsident Mitterand vergisst seinen Hut in einem Restaurant. Daniel, der am Nachbartisch sitzt, nimmt den Hut mit – und kurz darauf ist das Glück ihm hold, er steigt in seiner Firma auf. Der Hut bleibt bei einer Zugfahrt liegen und auch im Leben der neuen Besitzerin wendet sich alles zum Guten. So wandert der Hut von Hand zu Hand… – ein charmantes Buch mit etwas Magie, schaffte es auf die Spiegel-Bestseller-Liste.

Pamela Schoenewaldt – Die Tochter der Nachtigall

Cleveland, 1905.  Teresas Stimme bezaubert alle, die sie hören. Als „Neapels Nachtigall“ ist sie in der Neuen Welt bekannt. Doch sie hat ihre dunklen Seiten, ein unbeherrschtes Temperament mit unkontrollierten Wutausbrüchen. Wegen dieser mussten ihre Tochter und sie fluchtartig Italien verlassen und einen Neuanfang in Amerika wagen. Nun droht auch hier der Neuanfang zu scheitern. Ihre Tochter Lucia begehrt auf, sie will nicht länger Spielball der Launen ihrer Mutter sein, sondern ein selbstbestimmtes Leben auf eigenen Füßen führen. Ein Einblick in das Amerika der italienischen Immigranten Anfang des 20. Jahrhunderts.

William Boyd – Die Fotografin

Das schillernde, glamouröse Leben der Fotografin Amory Clay, die in den wilden 20er Jahren Berlins durch skandalöse Fotos aus Clubs und Bars Aufsehen erregte. Sie war Kriegsberichterstatterin im Zweiten Weltkrieg und zog danach nach New York. Zahlreiche Liebhaber säumten ihren Weg und doch starb sie am Ende einsam und allein. Zahlreiche Fotografien schmücken das Buch, man meint fast, es hätte Amory wirklich gegeben….

Monica McInerney – Das Schönste kommt zum Schluss

Jedes Jahr kommt der traditionelle Weihnachtsbrief an die gesamte Familie, den Angela Gillespie von ihrer Farm in Australien verschickt. Alles ist positiv, alles ist gut in diesem Brief. Da ihr dieses Jahr nichts Geschöntes einfallen will,  schreibt Angela sich erst mal – nur für sich bestimmt – ihren Frust über die Familie von der Seele. Unglücklicherweise wird dieses Dokument über den Verteiler an die gesammelte Verwandtschaft verschickt. So erfahren alle von familiären und wirtschaftlichen Problemen der anderen, von Angelas Sorgen und Ängsten. Gemeinsam stellen sie sich den Problemen. Monica McInerney schreibt detailreiche Wohlfühl-Familienromane, die in Australien angesiedelt sind. Wie die Vorgänger gerne zu empfehlen.

Hannes Nygaard – Das einsame Haus

Nordstrand im Wattenmeer – bei einem brutalen Banküberfall werden Kriminalhauptkommissar Johanns und die Bankangestellte Hansen als Geiseln genommen. Die Kollegen arbeiten fieberhaft daran, die Entführten zu finden, um sie zu befreien. Aber die Zeit läuft…

Wieder ein Nordseekrimi von Nygaard mit viel Lokalkolorit.

Bernhard Stäber – Kalt wie Nordlicht

Tief verschneit am Polarkreis will Psychologe Arne Eriksen an der Trauerfeier für eine alte Sami-Frau teilnehmen. Durch einen Schneesturm wird die Trauergemeinde von der Außenwelt abgeschnitten. Als ein Mord geschieht, sind sie auf sich selbst gestellt. Die Bedrohung wächst.

Ein kalter Krimi aus dem Hohen Norden, der einem Riten und Gebräuche der Samen näher bringt.

Liza Marklund – Verletzlich

Journalistin Annika Bengtzons letzter (?) Fall: Annika will neu anfangen, mit ihrer neuen Liebe Jimmy Halenius und den Kindern einen Aufbruch wagen, sich beruflich verändern. Doch dann verschwindet ihre Schwester Brigitta plötzlich.

Vieles, was in den vorangegangenen Bänden unvollendet war, wird hier aufgegriffen und abgerundet. Ist damit Schluss mit Annika Bengtzon?

Wir wünschen euch ein erholsames Wochenende mit Muße für ein spannendes Buch auf dem Sofa!

 

Schwer bepackt verlässt uns alle 6 Wochen unsere Lesebotin, um die gefüllten Taschen zu drei unserer älteren Leserinnen zu bringen. Diese können auf Grund ihres hohen Alters und Gesundheit nicht mehr allein in die Bücherei kommen, und so kommt die Bücherei halt zu ihnen.

War es früher die Bibliothekarin, die kurz nach Feierabend die Taschen austeilte, so haben wir heute eine Freiwillige im Sozialdienst gefunden, die regelmässig die Damen beliefert.

Eine Win-win Situation für alle Beteiligten, denn jetzt ist Zeit da für einen ausgiebigen Schnack mit Kaffee! So vergeht gerne der gesamte Vormittag, bis ich sie mit den Rückgaben wiedersehe. Ein paar Mal im Jahr wird zusätzlich das Auto gestartet, die Rollatoren eingepackt und die Bücherei besucht. Dann servieren wir den Kaffee!

Ein empfehlenswerter Service, den wir gerne weiteren Tingleffern ermöglichen würden, die nicht mehr so mobil sind.

Solltet ihr also jemanden kennen, der da Bedarf hätte, dürft ihr uns oder dem Sozialdienst gerne einen Hinweis geben!

Unsere Damen freuen sich jedenfalls sehr über diesen Besuch.

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Frisch eingetroffen ist das Bilderbuch  „Heute fliege ich..“ von Charlotte Demantons, das mich gleich beim Einarbeiten begeistert und gefesselt hat.

Ein Bilderbuch ohne Worte mit ganz, ganz viel zu entdecken. Charlotte Demantons nimmt uns in Vogelperspektive mit auf eine Reise um die Welt. Ganz ohne Worte kommt das Buch aus, dafür regt es an zum Bestaunen, Entdecken, Benennen und Erzählen.

Einmal gibt es auf jeder Seite den gelben Ballon, das blaue Auto, den Fakir auf dem Teppich und den geheimnisvollen Sträfling  zu finden.

Das aber nur nebenbei, denn auf jeder der auf Doppelseite dargestellten Szenen sind so viele Details, dass man kaum Umblättern mag.

Da gibt es die Dschungelszene, Schnee und Eis, auf hohem Meer oder in der Stadt. Heute trifft auf gestern (Flugzeugträger trifft auf Piratenschiff), Realität auf Märchen / Literatur (Kreuzfahrtschiff auf Robinson Crusoe).

In der Nacht-Waldszene ist der entflohene Sträfling endlich zu Hause angekommen, suchen die Bremer Stadtmusikanten eine Unterkunft für die Nacht, schart Robin Hood seine Getreuen um sich – und die 2 Giraffen, die uns bis jetzt im Buch begleitet haben, übernachten im Zelt.

Dieses Buch regt zum Zusammenlesen an. Wären meine Kinder noch klein, würde ich mit ihnen auf Entdeckungsjagd auf den einzelnen Bildern gehen. Wo brennt es? Kannst du die Feuerwehr sehen? Was glaubst du, passiert da bei der Kirche? Ich könnte ihnen von früher erzählen, als die Ritter auf Burgen lebten, die Indianer in Zelten und die Wikinger auf Drachenbooten. Warum wohnen die Menschen in der Hafenszene in Blechhütten? Und ist das nicht Rumpelstilzchen, der da im Wald um das Feuer tanzt?

Hier können Kinder UND Erwachsene auf Entdeckung gehen, dies ist ein Buch zum Zusammen-Erleben.

5 von 5 Sternen!

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Ausstellung Karin Meyer

Aquarelle

01.04. – 13.05.2016

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„Seerosen“, das seien ihre Lieblingsblumen, erzählt Karin Meyer. Die hätten sie und ihr Mann auf ihren Reisen in Singapur in aller Blütenpracht und -vielfalt bewundern können. Kein Wunder also, dass dieses Motiv gleich zweimal in unserer neuen Ausstellung zu finden ist.

Liebend gern setzt sich Karin Meyer hin und malt Aquarelle. Angefangen hat diese Leidenschaft vor über 20 Jahren, als die Familie von Flensburg ins ländliche Fogderup zog. Die Porzellanmalerei, mit der sie sich in Flensburg beschäftigt hatte, konnte sie mangels Ofen nicht weiterführen. So kaufte sie kurzentschlossen Aquarellfarben und dazugehöriges Papier und malte ihre geliebten Blumen, Landschaften und kleine Mitbringsel wie Muscheln vom Nordseestrand.

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Mittlerweile übt sie sich in der chinesischen Tuschmalerei, aber das sei noch nicht ausstellungsreif, so Karin. Ihr fehle die Übung, ganz beim Malen in die Meditation zu versinken – aber vielleicht können wir ja in ein paar Jahren noch einmal darauf zurückkommen?

Ihre Aquarelle seien auf Wunsch verkäuflich, der Kontakt zur Künstlerin kann über die Bücherei erfolgen.

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