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Farbenfrohe lebendige Gemälde leuchten in der Bücherei

Lene Lund

„Freude, Spiel und Spaß“ – so beschreibt Lene Lund ihren Zugang zur Malerei. „Die Motive entstehen von selbst. Merkwürdigerweise tauchen in meinen Bildern immer wie von selbst Elefanten auf. Elefanten, die Nicht-Elefantöses tun, aber viel Spaß haben.“

Zusammen mit Gitte Anne Hansen, Hanne Dica Trøstrup, Susanne Jacobsen und Lise Birgitte Juul besucht sie donnerstags die Malkurse, die in der Gallerie Charlotte Amalie angeboten werden.

Die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin Charlotte Amalie Marseillais lehrt ihre Schülerinnen einen intuitiven Zugang zur Malerei. „Jeder kann malen lernen“, so ihre Überzeugung. Mit geschlossenen Augen wählen die Teilnehmerinnen drei Farben, mit denen sie malen sollen. „So lernen sie etwas über Farbzusammensetzung, das Farbmischen, die Wirkung der Farben.“

Manchmal enteht aus anfänglicher Verzweiflung ob der Farbwahl ein Lieblingsbild, wie bei Susanne Jacobsen, die bereits seit 12 Jahren malt. Ihre Inspirationen stammen aus ihrer Umgebung und der Natur.

Susanne Jacobsen

Sollte das Bild gar nicht gefallen, darf man es auch übermalen. „Eine ziemliche Überwindung, wenn man daran die letzten drei Wochen gearbeitet hat,“ so Hanne Dica Trøstrup.

Hanne Dica Trøstrup

„Das Wichtigste für mich ist die Vertiefung während des Malprozesses. Malen bedeutet für mich Fantasie, Spiel und echte Lebensfreude, ein Rückzugsort in einem stressigen Alltag.“

In der Malgruppe treffen Anfänger auf Fortgeschrittene, hier ist für jeden Platz und Neuzugänge werden gerne gesehen. „Hier herrscht eine summende Atmosphäre voller Kreativität. Mich erfüllt das Malen mit großer Zufriedenheit.“ Lise Birgitte Juul aus Tingleff ist das erste Mal dabei und hat eine neue Leidenschaft entdeckt. Und schaut man sich ihr Erstlingswerk an, so schlummerte da schon lange ein unentdecktes Talent.

Lise Birgitte Juul

„Malen ist für mich ein Prozess, der Zeit braucht, eine Reise in mein inneres Univers. Manchmal fange ich morgens an zu malen und plötzlich ist es bereits 17 Uhr, ohne dass ich es bemerkt habe.“ Gitte Anne Hansens Bilder sind von Figuren und Gesichtern geprägt, wo Wirklichkeit und Fantasie aufeinander treffen und daraus Geschichten entstehen, die der aufmerksame Betrachter für sich entdecken kann.

Gitte Anne Hansen

Auch Lehrerin Charlotte Amalie ist mit einem ihrer Werke vertreten. Sie lädt ein, ihre Gallerie in Feldstedt zu besuchen. Dort hängen ihre Werke, wenn sie nicht auf Ausstellungen im In- und Ausland teilnimmt. In der zum Atelier umgearbeiteten Scheune finden die wöchentlichen Malkurse statt. „Kommt einfach unverpflichtend vorbei und schaut, ob es etwas für euch ist,“ so die Künstlerin. Vorerfahrung muss keiner mitbringen.

Charlotte Amalie Marseillais

 

Die Ausstellung in der Bücherei ist noch bis zum 12. Oktober zu sehen.

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