Die letzten Vorbereitungen laufen, gleich kommt die 3. Klasse zum zweiten Teil unserer Reise durch Buchdruck und Schrift. Hatten sie das letzte Mal viel über Buchdruck und Schreiben gehört, Runen gelegt, gestempelt und mit Salzteig Buchstaben geformt, ging es diesmal um die Schrift an sich.

Von der Höhlenmalerei über die Hieroglyphen begaben wir uns nach China, Indien, Russland und in die arabische Welt und bestaunten die kunstvollen Schriftzeichen. Und wenn noch jemand darüber jammert, dass er 26 Buchstaben lernen muss, der sei froh, nicht in China zu leben. Mehr als 1600 Schriftzeichen müssen beherrscht werden, um 95% der Sprache schreiben zu können!

Oma schrieb damals noch in Sütterlin, der gezeigte Brief konnte allerdings nicht entziffert werden.

Aber Schrift kann man nicht nur lesen, sondern auch fühlen und hören.  Louis Braille erfand die ertastbare Blindenschrift und Samuel Morse das Morsealphabet.

Genug des Zuhörens, jetzt ging es ans Praktische. Mit Hilfe der Alphabetscheibe galt es, einen Satz in Geheimschrift zu chiffrieren, den die andere Gruppe dann entschlüsseln sollte.

Keine leichte Aufgabe, wie sich herausstellte! Es wurde geraten und geknobelt – und selbst die leseschwachen Schüler waren mit vollem Eifer dabei!

Viel zu schnell war die Stunde vorbei…..