Ein krönender Abschluß der Konzerte des Grenzlandchores gestern abend. Die Wettergötter hatten ein Einsehen – der Tage vorher noch angekündigte Regenschauer blieb aus, die Sonne schien, auch wenn die Temperaturen ziemlich frühlingshaft wurden. Und während die Sänger fröhlich auf Deutsch und Dänisch „Auf einem Baum ein Kuckuck“ (auf Dänisch ist es die Krähe..) sangen, krächzten diese lauthals mit. Über 100 Zuschauer hatten den Weg zur Bühne im Wald gefunden und wurden nicht enttäuscht.

Lest den ausführlichen Bericht plus Video auf den Seiten des „Nordschleswigers“….

Foto: Niels J. Jakobsen

Die Dansk Centralbibliotek for Sydslesvig in Flensburg war am Mittwoch der Rahmen für das Konzert, wo man den Innenhof für die Aufführung nutzte. Hier hatten sich knapp 70 Zuschauer eingefunden, um die Lieder auf Friesisch, Plattdeutsch, Synnejysk, Deutsch und Dänisch zu hören.

Auftakt war am Dienstag in Leck in der stimmungsvollen Kirche.

Auch hier schunkelten die 50 Zuschauer bei der Zugabe „Wo de Nordseewellen trecken“ begeistert mit.

Ein schöner Erfolg, so sind sich alle Beteiligten einig. Gerne würde der Grenzlandchor weitermachen, sollte eine Finanzierung gefunden werden. Gerade innerhalb der Sängerschaft wurde die Kulturvielfalt unserer Region gelebt und als sehr bereichernd empfunden.

Ein großer Dank an Stig Möglich Rasmussen, der alles Musikalische professionell gekonnt in die Wege geleitet hat, an die beteiligten Sänger und Musiker, an alle, die uns mit ihrer Sprach- und Dialektexpertise geholfen haben bzw. uns Kontakte zur Verfügung gestellt haben, an die Mitwirkenden von der Bücherei Leck, Dansk Centralbibliotek for Sydslesvig, von KursKultur /Region Sønderjylland / Schleswig, die uns bei der Projektentwicklung unterstützt haben. Vielen Dank an unsere Leitungen von Aabenraa Bibliotekerne und den Deutschen Büchereien Nordschleswigs, die uns freie Hand bei dem Projekt gegeben haben, den Mitarbeitern von Aabenraa Bibliotekerne, die uns praktisch unterstützt haben.

Und ein riesiges Dankeschön an meinen Kollegen Niels J. Jakobsen von der dänischen Tinglev Bibliotek, ohne den dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre!