Juni 2018


Zusammen mit einem Stapel Schulbüchern bekam ich heute einen Topf fröhlich-farbiger Petunien und Nelken geschenkt, die in den kommenden Wochen bis zum Urlaub den Schreibtisch schmücken. Ein kleines Dankeschön zweier Lehrerinnen, die sich für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Schuljahr bedanken wollten. „Wir kommen sehr gerne wieder im nächsten Schuljahr“ und entschwanden in die Ferien 🙂 Da kann man doch nur gute Laune bekommen, oder?

„Kannst du uns nicht was über Bienen erzählen?“ fragte mich die Lehrerin der 2. Klasse. Das Thema Bienen / Bienensterben beschäftigte die Kinder im Unterricht. Und so kamen sie früh morgens in den Genuß, mich im Imkeranzug erleben zu dürfen. Ausstattung, Werkzeug des Imkers, einen Bienenkasten (ohne Bienen!!) konnten angesehen werden. Wie leben Bienen? Wie alt wird eine Königin? Was ist Gelée Royale? Warum sind Bienen wichtig? Auf fast alle Fragen gab es eine Antwort, und ansonsten der Hinweis: „Schaut mal in dem Bienenbuch dort nach.“

Bilder gibt es diesmal nicht, da die Zeit im Fluge verging mit Erzählen und Fragenstellen.

Die Sommerferien der Schulen fangen nächste Woche an. Wir sind noch bis zum 20. Juli für euch da, bevor wir für drei Wochen die Bücherei schließen, um auch den Sommer zu genießen. Die Offene Bücherei steht euch in der Zeit zur Verfügung.

 

Noch bis zum 20. Juli in der Bücherei zu sehen – Bildgrußkarten sind jetzt auch käuflich bei uns zu erwerben.

Nordschleswiger, 23.06.2018

Es gibt sie noch – Vater und Sohn in der Bücherei, die seit einer Stunde im Flüsterton auf dem Spielteppich spielen…….

Schönes Wochenende 🙂

„Denk ich an Odense in der Nacht…“ – dann fällt mir sofort Hans Christian Andersen ein. Unübersehbar ist hier seine Geburtsstadt. Viele Statuen mit Motiven seiner Märchen schmücken die schöne Altstadt, die allerdings gerade jetzt unter dem massiven Bau der neuen Stadtbahn leidet.

Bei einem Rundgang durch die Stadt kann man mehr als 15 verschiedene Statuen finden.

Das Hans Christian Andersen Haus sowie das Geburtshaus des Dichters laden ebenso zu einem Besuch ein wie das Kinderkulturhaus „Fyrtøjet“ mit Märchenthemen im Programm.

Vielleicht stösst man bei seinem Stadtrundgang auch auf den alten Kaufmannshof „Kramboden“, der in denkmalgeschützten Räumen des 15. Jahrhunderts liegt

und in dem man Gebrauchsgegenstände der letzten 300 Jahre zum Verkauf findet, die es sonst nicht mehr zu kaufen gibt. Eine Reise durch die Zeit.

Schöne kilometerlange Spazierwege mit diversen Spiel- und Fitnessplätzen laden entlang der Au zum Verweilen, Toben und Flanieren ein. Der Blick auf die andere Seite der Au macht neidisch.

Ein kleines Bücherhäuschen an einem der Spielplätze

Ziel unseres Betriebsausfluges war die Zentralbibliothek Odense, die sich nach einer schwierigen Renovierungsphase in neugestalteten Räumlichkeiten am Bahnhof präsentiert.

In diesem „Bürgerhaus“ finden sich neben der Hauptbibliothek auch die große Musikbibliothek, das Bürgerbüro, das Freiwilligenzentrum sowie einer Anlaufstelle für engagierte Mitbürger, die Hilfe bei der Realisierung und Finanzierung geplanter Projekte finden können.

Hingucker und fast ein Kunstwerk die eindrucksvolle Treppenpartie vom Keller bis zum 3. Stock. Die Architektenfirma Al präsentiert in einem kleinen Film eindrucksvolle Bilder und erzählen (auf Dänisch) von den Gedanken zum Projekt.

Ausschmückung low-tech: Notizhaftzettel am Fenster

Ein bisschen Grün muss sein…

Die Musikbibliothek bietet eine große Auswahl an CDs und auch Schallplatten, Musikliteratur und Veranstaltungen, man kann aber auch Zeiten im hauseigenen Probenraum und im Musikaufnahmestudio buchen.

Die Kinderbibliothek

Vielleicht eine Idee mit „Blind Date mit einem Buch“?

Und während es im Hause viele offene Räumlichkeiten zum Sitzen, Studieren, Sich Treffen und Veranstaltungen gibt, stehen die Bücher im Erwachsenenbereich bewusst eng, die Krimis, so schmunzelt unser Guide Jens Bang Petersen, hinter einer blutroten Front, ein kleiner Bibliothekswitz…..

Im ersten Stock befindet sich das Bürgerbüro, das nahtlos mit der Bücherei verschmilzt – im Wartebereich stehen Tröge mit Büchereibüchern, an den Wänden hängen Bilder der Umbauphase. Hier kann man Paß und Führerschein abholen, einen Kindergartenplatz oder seine NemID beantragen.

Im Keller schliesslich befindet sich das Magazin – und eine wandgroße Weltkarte, die uns magisch anzog. Wenn wir doch bloß eine so große freie Wand hätten….

Odense ist eine Reise Wert!

Neu bei uns im Regal

 

Vollste Konzentration war beim letzten Besuch der 0. Klasse vor den Sommerferien gefragt. Thema dieses Mal waren die Marienkäfer.

Mit Korken und kleinen Schaumstoff-Stempeln sollten die Körper der Marienkäfer farbenfroh gestempelt werden. Und während die Farbe trocknete, sahen wir uns spannende Nahaufnahmen von Marienkäfern an. Dass Marienkäfer am liebsten Blattläuse fressen, wussten die Kinder bereits. Erstaunt stellten sie fest, dass die Marienkäferlarven überhaupt nicht wie Marienkäfer aussehen.

Marienkäfer eignen sich auch vorzüglich zu Rechnen.

Verbinde die Marienkäfer, die zusammengehören / bilde Dreier- und Fünfergruppen. Nach dieser Konzentrationsübung stand das Spiel „Fliegenklatsche“ auf dem Plan. Zwei Gruppen spielen gegeneinander und versuchen, mit der Fliegenklatsche eine Karte mit der Anzahl von Marienkäfer zu rammen, die der gewürfelten Zahl entspricht. Da ging es hoch her in der Bücherei und die Fliegenklatsche hat leider nicht überlebt.

Und da dies der letzte Besuch der Vorschulklasse war, bekam jedes Kind unter Applaus eine individuelle Urkunde überreicht. Die Freude war groß! „Wir kommen gerne wieder in die Bücherei“ – so waren sich alle einig!

 

Mitten im Zentrum Berlins liegt die Stadtteilbibliothek Tiergarten Süd in der Lützowstraße. Neben der traditionellen Büchereiarbeit begann sich seit 2014 ein weiterer Schwerpunkt zu entwickeln – die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft. Inspiriert durch die in der unmittelbaren Nähe gelegenen Villa Lützow , auf dessen Außengelände sich ein Gemeinschaftsgarten „Wachsenlassen“ befindet, entstand hier mit Hilfe von Interessierten und Freiwilligen ein grüner Bildungsstandort.

Im Anbau der Bibliothek befinden sich die Räumlichkeiten der Grünen Bibliothek neben dem Stadtteilcafé, das bei sonnigem Wetter in den Garten einlädt.

Durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung wurden drei Schwerpunkte gefördert:

1. Medien

Urbanes Gärtnern, nachhaltige Lebensstile, Do-it-yourself, Kinder- und Jugendliteratur mit dem Schwerpunkt Natur / Naturerfahrung

2. Leih-Sämerei

Samenfestes Saatgut kann kostenlos entnommen und nach der Ernte wieder eingestellt werden

3. Veranstaltungen

Kostenlose Mitmachangebote zum Thema Gärtnern in der Stadt,

Kinder und Natur, Saatgut, Repair-Cafés / Nähwerkstatt, interaktive und kreative Sprachlernveranstaltungen, Kamishibais….

Das Herbarium erinnerte mich stark an meinen engagierten Biologie-Lehrer…..

Und draussen wächst und gedeiht es…

Eine inspirierende Bibliothek!!

Imposant sieht der Eingang der Stadtbücherei Charlottenburg aus – im Anbau des Charlottenburger Rathauses gelegen, fällt er gleich ins Auge.

Dieser Erweiterungsbau wurde 1910 fertiggestellt, da das 1905 eingeweihte Rathaus bereits zu klein war. 1948 zog die Bezirksbibliothek Charlottenburg, heute Heinrich-Schulz-Bibliothek, in die Räumlichkeiten.

In hohen, großen Sälen ist die Bücherei zu Hause. Man sieht es schon an dem imponierenden Eingangsportal im Inneren des Gebäudes.

Die Bilderbuchecke ist im ehemaligen Tresorraum untergebracht.

Thema im Monat Mai ist Poesie. Wie wäre es mal mit „Blackout Poetry“?

Oder hinterlasse eine Buchanmeldung (man beachte die Leihgebühr für einen Bestseller…)

Für 10 € Jahresgebühr (Person über 16 J.) / ermässigt 5 €, Kinder frei kann man alle 87 öffentlichen Büchereien des VÖBB (Verbund Öffentlicher Bibliotheken Berlins) benutzen. Sollte das gewünschte Buch nicht in der eigenen Bücherei vorhanden sein, kann man dies in einer der anderen Büchereien kostenpflichtig zurücklegen lassen. Möchte man es in die Heimatbücherei geschickt bekommen, fallen Transportkosten für sowohl Hin- als auch Rücktransport an.

(Auf das Astrid-Lindgren-Buch freue ich mich besonders!)

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