August 2018


Natürlich waren diesmal nicht nur Weihnachtsbücher dabei, auch für die Krimi- und Minecraft-Fans ist etwas dabei – aber schaut selber.

Alle Bücher können ausgeliehen oder reserviert werden!

Die 2. Klasse ist erstmals wieder nach einem ganzen Jahr in die Bücherei gekommen und sollte schnuppern. Wie ist das noch mal in der Bücherei? Was kann man ausser spielen und Bilderbuchkino noch machen? Wie geht man mit den Büchern um, die man leiht? Na, sicher nicht, wie Shrek es macht (ihr kennt die Geschichte!)

Als Bilderbuchkino erfreute „Otto, der Bücherbär“, der beim Umzug seiner Familie vergessen wird und in der Bücherei ein neues Zuhause findet.

Highlight aber war das Buch „Hilfe, dieses Buch hat meinen Hund gefressen!“, das viele Lacher auslöste. Viel zu schnell war die Zeit um.

Der erste Besuch nach den Sommerferien der 1. Klasse.

Im Unterricht wurde das Thema „Gefühle“ angesprochen und sollte in der Bücherei aufgegriffen werden.

Wie immer starteten wir mit einem Bilderbuchkino, in dem viele Gefühle vorkamen.

Danach waren die Kinder an der Reihe.

Welches Gefühl kennt ihr? Ist es gut oder schlecht? Welches Gefühl könnt ihr auf den Bildkarten sehen?

Die kleinen dicken Männchen lösten einige Lacher aus.

Auf anderen Bildkarten sollte die dargestellte Situation beschrieben werden und dem richtigen Gefühl zugeordnet werden.

Nicht ganz so leicht, fanden die Kinder, und waren sich nicht immer einig.

Den Abschluß bildetete die kreative Ecke.

Hier durfte jede /r Herzen ausschneiden und daraufschreiben / malen, wenn sie besonders lieb haben.

Und wenn man dann noch essen, spielen, malen und Bücher schauen will (den Stempel auf die Hand nicht zu vergessen), ist die Zeit inder Bücherei im Nu um.

Bis zum nächsten Mal!

Die 4. Klasse ist früh am Montag Morgen zu Besuch. Mit im Gepäck sind diesmal zwei Lehramts-Studierende aus Schwaben, die hier ihr Praktikum machen.

„Stellt euch vor, ihr schaut einen Film und der Ton fällt aus…. Die ersten Filme waren Stummfilme. Ihr bekommt heute eine Bildergeschichte, bei der fehlen die Worte. Ihr sollt jetzt Worte zur Geschichte aufschreiben.“

Schnell wurden vier Gruppen gebildet, die jeweils eine Bildergeschichte von dem kleinen Herrn Jakob bekommen. Auf nur vier Bildern wird eine witzige kurze Geschichte erzählt, zu denen die Dialoge gefunden werden sollten. Im Anschluß wurde die Geschichte den anderen vorgestellt.

Von Mo Willems ist bereits das vierte Buch von „Schweinchen und dem Elefanten Gerald“ erschienen, das wieder einmal durch viel Witz, ausdrucksstarke Bilder und wenig Text besticht. Diesmal durften die vier Erwachsenen den Schülern vorlasen, was zu fröhlichen Lachern führte.

Danach war noch Zeit zu lesen und auszuleihen. Die Jungen fanden das Buch „Min føøst tusin´ oe å synnejysk“ im Regal und übten eifrig mit den beiden Schwäbinnen. Wer nach Tingleff kommt, muss schliesslich Synnejysk können!

 

 

 

 

 

Oder ist es etwas eingerostet? Stöbert doch einmal in unseren englischen Büchern und freut euch, wieviel ihr aus der Schulzeit behalten habt!

Alle Bücher sind ausleihbereit 🙂

Am ersten Sonnabend im März nächsten Jahres wiederholen wir unseren beliebten Saatgut-Tauschtag. Alle sind herzlich eingeladen – und jetzt ist die beste Zeit, sich darauf vorzubereiten. Die Samen trocknen auf den Blütenständen, Tomaten und Chilis reifen in den Gewächshäusern. Jetzt heisst es: sammeln, trocknen, beschriften.

Mette Petersen, die an dem diesjährigen Saatgut-Tauschtag die Einführung gehalten hat, öffnet an diesem Sonnabend ihre Gartentür für interessierte Gäste und  informiert über die Gewinnung von Saatgut. Hier der Artikel aus Jydske Vestkysten. Mette wohnt auf Broagerland.

Copyright: Casper Krohn

Genau im richtigen Moment den Auslöser abgedrückt und den scheuen Eisvogel eingefangen, den brüllenden Hirsch in der Brunst erwischt oder den Bussard vom Fressen abgelenkt.

Der junge Casper Kold Krohn Gade, gerade mal 19 Jahre alt, zeigt uns in unserer neuen Ausstellungen einen Ausschnitt seiner hervorragenden Naturfotografien.

Bereits in früher Kindheit begeisterte er sich für die ihn umgebene Natur. Er wuchs auf dem Lande auf, zum Grundstück gehörten Felder und ein eigener Wald. Seine Eltern brachten den Kindern frühzeitig die Liebe zur und den Respekt vor der Natur bei und dieses Interesse wuchs bei Casper von Jahr zu Jahr.

Heute arbeitet er professionell als Naturfotograf. Er ist immer auf der Suche nach dem richtigen Augenblick, egal ob es stürmt, regnet oder die Sonne scheint. Mit seinen Fotografien versucht er einen Teil der Seele des Tieres einzufangen und gleichzeitig durch die Einstellung der Kamera eine Geschichte zu erzählen.

Casper hofft, mit seinen Bildern zum besseren Verständnis und damit zum Schutz der Natur beizutragen, damit sie erhalten bleibt, nicht nur für unsere Generation, sondern auch für die kommenden.

Diese Ausstellung ist teilweise in unseren Räumlichkeiten, teilweise in den Räumlichkeiten der dänischen Tinglev Bibliotek zu sehen, mit der wir gemeinsam den Kontakt zu Casper hergestellt haben. Wir haben Casper Krohn eingeladen, in einem Vortrag mehr zu „Dänemarks wilde Natur“, so der Titel, zu erzählen.

Dieser findet am Donnerstag, 20. September, 19 Uhr im Bürgersaal statt. Infos folgen.

Die gemeinschaftliche Ausstellung ist noch bis Ende September in beiden Häusern zu sehen.

Wer mehr von Casper Krohn wissen und sehen möchte, sei auf die Homepage bzw. das Facebook – und Instagramm-Profil verwiesen.

http://www.Casperkrohnphotography.com                           https://www.facebook.com/Casperkrohnphotography                                                 https://www.instagram.com/casper_krohn/

Copyright: Casper Krohn

 

Die Sommerferien sind zu Ende, wir sind wieder für euch da. Freut euch auf neue Ausstellungen und Veranstaltungen, bergeweise neue Zeitschriften und Bücher. Mehr dazu in den nächsten Tagen 🙂

Heute war bereits der Kindergarten zu Besuch und freute sich auf ein Bilderbuchkino. Etwas Zeit zum Spielen und Bücherblättern war danach auch noch 🙂

Bildergebnis für ausgerechnet deutschlandMarie Medow, unsere neue Büchereileiterin in Tondern, freut sich auf das aktuelle Buch von Wladimir Kaminer „Ausgerechnet Deutschland“. Rechtzeitig zu den sommerlichen Abenden ist das Buch bei ihr gelandet, nachdem es wochenlang ausgeliehen und vorbestellt war. „Kurze Geschichten zum Durchschmökern“, das erwartet sie, die nebenbei noch Rezensionen schreibt und sich gerade durch ein eher unlesbares Buch kämpft. Wie so vielen anderen hatte ihr die Lesung Kaminers in Apenrade gut gefallen, bei der er live sehr authentisch wirkte.

Marie gefällt die Sicht Kaminers von außen auf Deutschland, seine Art, Skurrilitäten pointiert zu notieren, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben. Er stellt die Dinge dar, wie sie sind, ohne sie zu bewerten.

In „Ausgerechnet Deutschland“ befasst sich Kaminer, selbst einst von Moskau nach Berlin umgesiedelt, mit den neuen Nachbarn Deutschlands, den syrischen Flüchtlingen. Auf seinen Reisen durch das Land sammelte er Erfahrungen und Episoden, manche skurril, manche nachdenklich. („Die Syrer umarmten die Stadtbibliothek, in der Dämmerung. Ich dachte: Was ist denn das?“ Wladimir Kaminer, Schriftsteller MDR KULTUR) Er heißt nicht alles gut, was geschieht, aber viele willkommen. Es gibt nicht DEN Flüchtling und DIE Integration und merkt an: „Jeder rausgeworfene Gast kehrt als Feind zurück.“ aus einer ausführlichen Rezension des MDR.

Auf einem Segeltörn zu Ostern das erste Mal gehört und jetzt wieder entdeckt: Lhasa de Sela – „unglaublich schön“, so Marie. Die Musik eignet sich ideal für den Sommer, entspannt und warm. Und dabei kann man die Sängerin mit mexikanisch-US-amerikanischen Wurzeln nicht in eine Schublade packen. Jazz, Weltmusik, Chanson, Tango Argentina, alles klingt in der Musik der leider zu früh verstorbenen Sängerin an.  Sieben Jahre ihrer Kindheit verbrachte sie mit ihrer Familie nomadengleich im Bus quer durch Mexiko und die USA, ohne Schulbesuch, aber umgeben von Musik, Kunst und Büchern. Später siedelte sie nach Montréal, Kanada, über, wo ihre Schwestern im Cirque du Soleil auftraten. Sie konnte drei Alben veröffentlichen, bevor sie 2010 im Alter von 37 Jahren an Brustkrebs verstarb.

„Wunderschön ist es hier“, so die Neu-Tonderanerin über ihre neue Heimat. Sie genießt den Sommer hier in Nordschleswig. „Die Sonnenuntergänge über der Tonderaner Marsch könnte ich mir jeden Abend anschauen. Es ist ein wunderbares Licht!“ Und auch die einsamen Strände am Wattenmeer gefallen ihr ausgesprochen gut. Trotz Hochsaison kann man ungestört und ohne viele Menschen zu treffen, am Strand spazieren gehen. „Die Weite hier ist faszinierend!“

 

 

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