Besonders und ins Auge fallend –

so ist nicht nur die farbenfrohe Lichtinstallation in der Innenstadt, die gut an den dunklen Winterabenden zur Geltung kommt,

sondern auch die Bücherei, die wir als nächstes besuchten.

Hatten wir uns in der Adresse geirrt? Aber nein, ein Hinweisschild verriet, dass wir auf dem richtigen Weg waren.

Die „Bibliothèque Mordecai-Richler“ im Stadtteil Mile End.

Mordecai Richler (1931-2001) war ein preisgekrönter kanadischer Buch- und Drehbuchautor, der in diesem Stadtteil gewohnt hatte.

Hunde müssen leider draußen bleiben, dafür können sie ein paar Straßen weiter ins „Doggy Café“ gehen, wo Hund und Herrchen willkommen sind und spielen erlaubt ist.

Zurück zur Bücherei. 1982 wurde die Bücherei in den Räumlichkeiten der ehemaligen anglikanischen Kirche „Church of Ascension“ eröffnet.

Von der Empore hat man einen schönen Blick auf den Innenraum.

Die Bibliothekare arbeiten, weniger zu ihrer eigenen Freude, im Aquarium –

Im Obergeschoss befindet sich der Veranstaltungsraum auf der Empore.

Im Kirchenschiff ist die Erwachsenenbibliothek untergebracht.

Wer sich etwas entspannen möchte, kann sich am Puzzle versuchen.

Die Kinder- und Jugenbibliothek findet man im Untergeschoss.

Ein Fahrstuhl steht sowohl für Rollstuhlfahrer wie für Kinderwagen zur Verfügung.

Weihnachten trifft auf Computerarbeitsplätze.

Die Jugendecke – versteckte Sitzecke, da sie gerade in Benutzung war, nur Fotos von außen.

Juhu – es gibt noch mehr Bände von Elefant und Schweinchen! Hoffentlich auch bald in Deutschland!

Überall in öffentlichen Gebäuden Kanadas findet man die Wasserspender – das sollte bei uns auch eingeführt werden!

So ist es z.B. in Restaurants selbstverständlich, dass kostenlos Wasser serviert und laufend nachgefüllt wird.

Auf dem Weg nach draußen wird man noch einmal daran erinnert, dass man sich in einer Kirche befindet.

Eine schöne Bücherei, so das Urteil!