Ganz begeistert berichtet Jørgen Nissen aus der Zentralbücherei Apenrade von dem Buch, das er in den Sommerferien immer wieder in der Hand hatte:

Mein summendes Paradies von Cynthia Nagel. Dieses Buch liegt ganz im momentanen Trend „Zurück zur Natur“ im Gartenbereich. Wie schwer ist es, den eigenen Garten in ein summendes Insektenparadies zu verwandeln?

Erstaunlich leicht, fand die Autorin, die seit 2005 dabei ist, ihren Schottergarten umzugestalten, um mehr Insekten einen Lebensraum zu bieten. Anhand von Fotografien führt sie uns durch die verschiedenen Bereiche ihres Gartens und zeigt die Verwandlung. Ökologisches Gärtnern, Verzicht auf Gift, das Anlegen eines Komposthaufens, all das ist selbstverständlich geworden.

Komplette Pflanzenlisten laden zum Nachkaufen ein, detailgetreue Fotografien von Insekten machen das Bestimmen einfach.

„Den ganzen Sommer bin ich mit der Kamera im Garten gewesen“, so Jørgen, „um die verschiedenen Insekten zu fotografieren und anhand des Buches zu bestimmen.“

Blumen und Sträucher mit Blüten voller Pollen und Nektar, dazu etwas Mut zur Unordnung: Das genügt, um Wildbienen und Schmetterlinge anzulocken, so die Autorin in einem Interview.

Moesgaard Museum, Aarhus ©mpote

Empfehlen möchte Jørgen einen Ausflug ins Moesgaard Museum. Südlich von Aarhus liegt das architektonisch in die Landschaft verschmelzende Museum, ein Spezialmuseum für Archäologie und Ethnografie, das die Geschichte von der Steinzeit bis zur Eisenzeit, von der Bronzezeit bis ins Mittelalter zeigt.
Bereits auf der Treppe wird man von Steinzeitmenschen empfangen. Die verschiedenen Ausstellungen sind multimedial erlebbar. „Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus“, so Jørgen. Ein Höhepunkt ist der „Grauballemann“, eine der weltweit am besten bewahrten Moorleichen.
Auch die Umgebung mit Wald und Parklandschaft laden zum Verweilen ein.
Bildergebnis für slesvigske vognsamlingOder wie wäre es mit einem Besuch im Kutschenmuseum in Hadersleben? Die Schleswigschen Wagensammlung beherbergt die grösste Fuhrwerk-Sammlung Nordeuropas. Angeschlossen ist eine Werkstatt mit Werkzeug. Über 200 Wagen, Fuhrwerke, Kutschen und Droschken gibt es zu bestaunen.