April 2021


Für alle Tonie-Fans gute Neuigkeiten:

Über 25 neue Tonies sind bei uns frisch eingezogen. Peppa Pig, die Olchis, 5 Freunde und Yakari, die Kleine Hexe und der Kleine Wassermann, Findus und das Grüffelokind, das Sams und Peter Pan und und und…..

Alle warten darauf, mit nach Hause genommen zu werden und euch Hörvergnügen zu bereiten 🙂

Seid ihr neugierig geworden? Dann schaut in unseren Katalog und sucht euch aus! Der Suchbegriff ist TONIE.

Nun ist es gewiss – am Donnerstag dürfen wir euch wieder in die Bücherei lassen. Wir sind in den gewohnten Öffnungszeiten (Mo, Di, Do, Fr von 10 – 17 Uhr) für euch da, allerdings ist die Offene Bücherei noch NICHT möglich.

Bitte haltet euren Corona-Pass oder anderen Nachweis bereit,

  • dass ihr negativ getestet wurdet (nicht älter als 72 Stunden alt)
  • oder dass ihr seit 14 tagen fertig geimpft seid
  • oder eine Coronainfektion überstanden habt (gilt bis 6 Monate danach)

Für unsere und eure Sicherheit sind wir angehalten, dies vor Einlass zu kontrollieren.

Die bekannten Hygienmaßnahmen (Maskenpflicht, Abstand, Hände spritten) gelten unverändert.

Zusätzlich bieten wir weiterhin unseren Abholservice an der Hintertür an. Meldet euch, dann stellen wir für euch Medien zusammen 🙂

Ihr habt gestern alle eine Benachrichtigung bekommen, dass eure Medien am Donnerstag ablaufen. Tut uns den großen Gefallen und kommt nicht alle auf einmal am ersten Tag.

Mailt uns, ruft an, wir verlängern euch die Medien, so dass ihr noch ein bisschen Zeit habt 🙂

Wir freuen uns auf euch!

Kjeld Thomsen Lokalredakteur 17. April 2021

Deutsche Organisationen in Tingleff werden auf andere Weise als geplant an 100 Jahre Wiederangliederung Nordschleswigs erinnern. Foto: DN (Archiv)

Corona war auch hierbei schuld: In Tingleff hat man die verschobene Veranstaltung zum Jubiläum der Grenzziehung zwangsläufig abgeändert. Statt eines Theaterspiels und Musik an der Waldbühne wird an einem Buch mit selbst verfassten Episoden und historischen Ergänzungen gearbeitet.

Vorgesehen war ein abwechslungsreiches Beisammensein mit viel Kultur in Erinnerung an den 100. Geburtstag der dänischen Wiederangliederung Nordschleswigs („Genforening“).

Für das geplante Event unter Federführung der deutschen Gemeinschaft mit dem BDN-Tingleff, der deutschen Bücherei, der Nordschleswigschen Gemeinde und der Laienspielgruppe aus Jündewatt/Jyndevad als treibende Kräfte sollte an der örtlichen Waldbühne ein selbst verfasstes Theaterstück aufgeführt werden, ein deutsch-dänischer Kinderchor singen und für zusätzliche Musik sowie für Speis und Trank gesorgt werden.

Sogar der Familientag der Deutschen Schule Tingleff sollte mit dem Event verknüpft sein.

Die Initiatoren hatten sich erfolgreich um eine finanzielle Unterstützung aus der „Genforeningspulje“ bemüht. Auch der Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN) sagte eine finanzielle Förderung zu.

Verschoben und geändert

Der für Mai des Jubiläumsjahres 2020 geplanten Veranstaltung machte die Corona-Krise allerdings einen Strich durch die Rechnung.

Man verschob die Veranstaltung zunächst, um dann vollends zu Plan B überzugehen, weil die Krise nach wie vor allgegenwärtig ist.

„Es blieb uns nichts anderes übrig, als die Veranstaltung im Wald abzusagen“, so Betty Weinschenck, Vorsitzende des BDN-Ortsvereins Tingleff.

Anstelle des Events im Wald wurde an ein Buch mit den selbst verfassten Theaterszenen vergangener Tage in Tingleff gedacht.

Die Alternative fand bei den Förderern Zustimmung.

„Wir dürfen die zugesagten Gelder von Genforeningspuljen und BDN dafür nutzen“, erwähnt Betty Weinschenck.

Für den Theaterteil zeichnet Rolf Pfeifer verantwortlich, treibende Kraft der Jündewatter Laienspieler.

Anekdoten vergangener Tage

Er hat Anekdoten mit Tingleffer Persönlichkeiten aus der Zeit der Grenzziehung und danach aufgegriffen.

Der Bürgermeister, der Pastor, die Volkshochschulleiterin, der Bibliothekar, die Krankenschwester, der Polizist und weitere markante Personen des damaligen gesellschaftlichen Lebens tauchen in den Episoden auf.

Rolf Pfeifer hat Theaterszenen anlässlich 100 Jahre Grenzziehung verfasst. Foto: Sara Wasmund (Archiv)

Pfeifer stützte sich dabei auf historische Schriften.

„Ich habe von Ole Cramer (Pastor in Tingleff, red. Anm.) die Chronik der Nordschleswigschen Gemeinde zur Verfügung gestellt bekommen. Weitere Informationen habe ich unter anderem dem Buch ,Beiträge zur Schulgeschichte des Kirchspieles Tingleff’ entnommen“, so Pfeifer.

Das Buch zur Schulgeschichte hatte Ende der 70er Jahre Hans Fr. Hansen (†) verfasst, ehemaliger Lehrer der Deutschen Schule Tingleff.

„Zu den Angaben und Erlebnisberichten dieser Schriften habe ich hier und da dann noch etwas hinzugedichtet, um es humorvoller zu machen“, erwähnt der Theatermann, der unter anderem auch einen Dieb aus Jündewatt und einen Hexenmeister jener Zeit eingebaut hat.

Historische Ergänzungen

Elf Szenen sind seiner Feder entsprungen.

Die Vorlage befindet sich zur Korrektur und Überarbeitung gerade bei Tingleffs Büchereileiterin Mareike Poté.

„Uns schwebt vor, die Episoden im Buch mit historischen Eckdaten und Hintergrundinformationen zu ergänzen“, so Mareike Poté.

Das Buch mit Theaterszenen zum Thema Wiederangliederung von 1920 soll mit historischen Details ergänzt werden. Foto: kjt (Archiv)

Für den geschichtlichen Teil wolle man auf die Expertise von Hauke Grella zurückgreifen, Leiter des Deutschen Museums in Sonderburg.

Im Mai oder spätestens Juni hoffe man, das kombinierte Geschichts- und Theaterbuch vollendet zu haben.

„Es soll in den Bibliotheken zum Ausleihen verfügbar sein, und Ausgaben sollen auch den Schulen zur Verfügung gestellt werden“, ergänzt Betty Weinschenck.

Das eine oder andere Exemplar wird mit Sicherheit auch in Jündewatt landen, denn vielleicht kommen die Szenen mit Zutun der dortigen Laienspielgruppe irgendwann ja doch noch auf die Bühne!

oder: eine herzliche Überraschung zum Wochenende mit Post Danmark…

Vielen Dank an unsere Leserin und Ehegatten für das Überraschungspaket als Dankeschön für den Bücherservice in Coronazeiten. Uns war und ist es eine Freude 🙂

Ein schönes Wochenende an alle, genießt den frühlingshaften Sonnenschein!

Das Warten hat -hoffentlich!- bald ein Ende. Vertraut man auf die momentanen offiziellen Aussagen, können wir am Donnerstag, 22. April, wieder für den Publikumsverkehr öffnen.

Die genauen Vorschriften liegen noch nicht vor. Es ist aber davon auszugehen, dass ihr durch entsprechende Bescheinigungen aktuelle Covid19-Tests oder Impfungen nachweisen müsst, damit ihr euch frei in der Bücherei bewegen könnt.

Aber das ist das kleinere Übel, oder? Endlich freier Zugang zu all den neuen Büchern!

Wir halten euch auf dem Laufenden……

Ganz gespannt bin ich auf die neuen Krimis, die uns mit in das viktorianische England bzw. Schottland entführen.

Charles Dickens und Sherlock Holmes fallen einem zu diesem Zeitalter sofort ein. Hier wird noch ohne Computer ermittelt, man fährt Kutsche und die Kluft zwischen Schottland und England ist groß.

Oscar de Muriel nimmt uns mit nach Schottland. Im Schatten der Morde von Jack the Ripper wird Inspector Ian Frey von London ins weitentfernte Schottland versetzt, um in Edinburgh bei der Aufklärung von Morden zu helfen. Die Zusammenarbeit mit seinem schottischen Vorgesetzten Adolphus McGray erweist sich als schwierig, zu groß ist der kulturelle Unterschied zwischen dem bärbeißigen Schotten und dem versnobten Londoner. Hier wird gespielt mit den Vorurteilen, den Widersprüchen der beiden Protagonisten, die wie Feuer und Wasser sind.

Eine amüsante und spannende Reihe, in der britischen Presse hochgelobt, mit Frey und McGray erwartet uns.

Zur gleichen Zeit spielt auch die Reihe von M.R.C. Kasasian, diese ist in London angesiedelt. Nach dem Tod ihres Vaters zieht die junge March Middleton zu ihrem Patenonkel Sidney Grice, seines Zeichens Privatdetektiv. Kaum angekommen, wird eine junge Frau ermordet, der einzige Verdächtige ihr Ehemann. March Middleton ist im Gegensatz zu ihrem Onkel von seiner Unschuld überzeugt.

Detektiv im viktorianischen London? Ist das nicht schon mit Sherlock Holmes ausgereizt? Schnell merkt man aber, dass der Vergleich nicht lange standhält. Auch hier spielt der Autor mit dem widersprüchlichen Ermittlerpaar, der unangepassten March und dem erfinderischen, aber starrköpfigen Ermittler Grice. Man taucht tief ein in das viktorianische London und die damaligen Verhältnisse.

Spannende Unterhaltung ist garantiert 🙂

Heimat – Nora Krug

Zwei Jahre lang war unser Exemplar fast ausschließlich im dänischen Leihverkehr unterwegs – jetzt ist es endlich wieder bei uns erhältlich. Unsere Leserin Renate Weltersbach war sehr angetan von Inhalt und Aufmachung des Buches und möchte es allen LeserInnen ans Herz legen:

Heimat, Ein deutsches Familienalbum – von Nora Krug, hat mich fasziniert.

Der Mix aus Text, Zeichnungen, Fotomontagen vermischt mit kurzen und längeren, wunderbar leserlichen handschriftlichen Texten, mal wie ein Comic, mal wie eine Collage, mal wie ein Gemälde, dazwischen Dokumente, auch voller Gespräche mit bekannten und unbekannten Menschen. Das Buch ist so ernsten Inhaltes und trotzdem so kurzweilig gestaltet.

Nora ist auf der Suche nach der Biographie ihrer Familie, deren Leben und Haltungen, ihrer Kultur und ihrem Dasein vor, während und nach dem 2. Weltkrieg. Dazwischen ihre eigene Identität als Deutsche, die derzeit in New York lebt, mit ihren „heimwehkranken“ Erinnerungen an Hansaplast oder Wärmeflasche aus der Zeit ihrer Kindheit in Deutschland. Das Buch ist groß und füllig, aber nie strapaziös – man kann einfach unterbrechen oder einfach immer weiterlesen.

Die Kritiken waren voll des Lobes über dieses Buch – wie man im Interview des Deutschlandfunks mit Nora Krug nachlesen kann.

Lasst euch auf ein Lesevergnügen der anderen Art ein 🙂

Danke an Renate für ihre Buchempfehlung!

Gewinnspiel

Kjeld Thomsen Lokalredakteur 07. April 2021 Tingleff/Tinglev

Ostereier in den dekorierten Büchereifenstern Foto: kjt

Drittklässlerin Isabella von der Deutschen Schule Tingleff kann sich freuen. Sie bekommt eine Überraschung von der deutschen Bücherei, die zu einer Ostereiersuche in den dekorierten Fenstern animiert hatte. Isabella hatte alle Eier gefunden und wurde als Gewinnerin ausgelost.

Es galt, die Fensterfront der Deutschen Bücherei Tingleff von draußen genau zu inspizieren, wenn man alle Eier finden wollte.

Die Einrichtung hatte zu einem Ostersuchspiel eingeladen.

Wie viele Eier befinden sich in den dekorierten Fensterbänken, lautete die Gewinnfrage.

Beim Eierrätsel wurde Isabella als Siegerin ausgelost. Foto: kjt

Isabella Lorenzen von der Schulfreizeitordnung der Deutschen Schule Tingleff bewies einen scharfen Blick. Die Drittklässlerin fand 16 Eier, und das war auch die Lösungszahl des Gewinnspiels.

Losglück

Knapp 30 Eiersucher hatten sich an der Aktion beteiligt, und Isabelle wurde unter den Teilnehmern mit korrekter Zahl schließlich als Gewinnerin ausgelost.

Die Ziehung hatte Büchereileiterin Mareike Poté die „Nordschleswiger“-Lokalredaktion vornehmen lassen.

Zwar nicht unter notarieller Aufsicht, aber mit ordnungsgemäßem Ablauf wurde dabei der Name von Isabella gezogen.

In den kommenden Tagen kann sie den Gewinn des Suchspiels in der Bücherei abholen.