April 2022


Ob nun Schweden oder Istrien, die Lüneburger Heide oder die Mosel, für viele nahe und weite Urlaubsziele haben wir neue Bildreiseführer bekommen.

Vielleicht ist ein Abstecher an die Ostseeküste geplant oder eine Städtereise nach Berlin, oder ihr habt euch dieses Jahr fürs Sofareisen entschieden und träumt euch davon: die neuen Dumont Reiseführer laden zum Blättern, Betrachten und Träumen ein. Hier findet ihr viele Fotos, Karten und Adressen, Artikel und Tipps, alles im Bildband-Heftformat.

Wohin soll es gehen?

oder in der Bücherei – denn das war das Thema heute für die 0. Klasse.

Start machten die „Hässlichen Fünf“ von Axel Scheffler und Julia Donaldson (ja: den Erschaffern des Grüffelo!).

Was sind denn das für Tiere? Und wer kann den Kudu finden? Vorlesen ist nicht einfach ablesen, hier werden die Kinder aktiv mit beteiligt und gefordert.

Auf kleinen Kärtchen waren Bildausschnitte von wilden Tieren zu sehen. Hier galt zu erraten, welches Tier man vor sich hat. Schwarz-weiß, Fell, vielleicht ein Panda? Und heißt die schwarze Raubkatze, die aus dem Dschungelbuch, nun Jaguar oder Panther? Und was ist der Unterschied zwischen Jaguar, Leopard und Gepard?

Auch wenn man als 0. Klässler noch nicht vollständig lesen kann, kann man schon in Sachbüchern blättern, um auf die Frage eine Antwort zu finden.

Ein Stapel Bücher mit vielen Fotos lag bereit, um durchblättert zu werden. Erste Recherche-Arbeit!

Den Abschluß bildeten Skelette. Was das wohl für Tiere sind? Nein, keine Dinosaurier!

Könnt ihr es erraten? Die Vorschüler hatten auf alle Skelette die richtige Antwort!

Hand aufs Herz : Überleben kann man sicher auch ohne Bücher, aber Leben geht nur mit, gerne stapelweise, gerne neu, aber auch immer mal wieder die alten geliebten Weggefährten wiederentdecken.

Ein Hoch auf die Bücher, die uns in anderen Welten entführen, uns schwere Zeiten vergessen lassen und uns Kraft und Zuversicht, Freude und auch die eine oder andere Träne schenken.

Welches Buch gehört denn zu Euren Lieblingsbüchern?

Gwyn Nissen

Gwyn Nissen Chefredakteur

20. April 2022 Nordschleswig / Der Nordschleswiger

Der Vorsitzende Peter Asmussen wurde wieder in den Vorstand des Büchereiverbandes gewählt – hier im Gespräch mit Büchereidirektorin Claudia Knauer (Bildmitte) und Vorstandsmitglied Sabina Wittkopp-Hansen. Foto: Gwyn Nissen

Die positiven Erfahrungen im gemeinsamen Multikulturhaus in Sonderborg führen zu Sondierungen in Hadersleben, wo sich im Kulturzentrum Bispen neue Möglichkeiten auftun.

Das Mitwirken der deutschen Minderheit an einer gemeinsamen Bücherei-Lösung im Multikulturhaus in Sonderburg (Sønderborg) dient jetzt möglicherweise als Grundlage für eine weitere deutsch-dänische Bücherei-Nachbarschaft – diesmal in Hadersleben.

Dies teilte der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Büchereien Nordschleswig, Peter Asmussen, am Mittwochabend auf der Generalversammlung in der Zentralbücherei in Apenrade (Aabenraa) mit.

„Wir sind in Sonderburg ins Zentrum des öffentlichen Geschehens gerückt – sowohl in der Minderheit als auch in der Mehrheit“, sagt Peter Asmussen.

Zwei Büchereien im Bispen?

Durch den dortigen Erfolg werden derzeit neue Möglichkeiten in Hadersleben untersucht. Möglicherweise soll die Bücherei vom jetzigen Standort am Aastrupvej in das Kulturzentrum Bispen ziehen, wo die dänische Bücherei bereits platziert ist.

Wie in Sonderburg würde die deutsche Bücherei eine eigene Einheit bilden: Ein Eingang – zwei Büchereien.

„Das würde wie dort für mehr Präsenz der Minderheit sorgen“, sagt Peter Asmussen. Noch sei allerdings nichts entschieden – alle Möglichkeiten würden derzeit untersucht, gemeinsam mit dem Bund Deutscher Nordschleswiger sowie der Minderheit vor Ort.

„Die Arbeit unserer Büchereien ist eine Visitenkarte für die Minderheit in Nordschleswig“, sagte Peter Asmussen.

Mit fast 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehört die Generalversammlung des Büchereiverbandes zu den besser besuchten in der Minderheit. Vorher gab es einen Bücherflohmarkt. Foto: Gwyn Nissen

Nachfolge für Bücherbusse

Viel Arbeit steckt der Büchereiverband im Augenblick auch in die Nachfolge der jetzigen Bücherbusse. Peter Asmussen erklärte, dass ein Konzept erarbeitet werden solle, und er sei hoffnungsvoll, dass dem Hauptvorstand des Bundes Deutscher Nordschleswiger bald konkrete Vorschläge gemacht werden könnten.

Büchereidirektorin Claudia Knauer erklärte, dass die Bücherei zwei neue Konzepte ausprobieren werde. Zum einen, eine feste Haltestelle bei SuperBrugsen in Fünenshaff (Fynshav) und Höruphaff (Høruphav), um sich dort sowohl an Zuzügler als auch an die Mehrheitsbevölkerung zu wenden (mit dem Aufkleber „Æ Bücherbus“), und zum anderen feste Haltestellen an deutschen Einrichtungen, zum Beispiel an deutschen Pastoraten.

„Wir sind gespannt, wie es angenommen wird“, sagte Claudia Knauer, die den Bücherbus im Sommer auch auf die Ferieninsel Röm (Rømø) schicken will. Wer nicht zur Haltestelle kommen könne, werde weiterhin persönlich bedient.

Weiterentwicklung des Büchereiverbandes

Überhaupt, so Peter Asmussen, nutze der Büchereiverband viel Energie, um sich weiterzuentwickeln. Dazu gehöre auch die digitale Entwicklung, die eine Schlüsselrolle einnehme.

„Aber stets nur als Ergänzung zu den konventionellen Medien – das Buch wird nicht verschwinden“, versprach der Vorsitzende.

Positive Entwicklung

Auch Claudia Knauer sprach die digitale Entwicklung an. Sie sei mit den Aktivitäten in den Sozialen Medien sehr zufrieden. Via Facebook und Instagram hätte die Bücherei 2021 genau 63.239 Menschen erreicht.

Überhaupt seien die digitalen Zahlen gestiegen, hätten aber den Corona bedingten Rückgang in der physischen Ausleihe nicht auffangen können. Die Ausleihe ging von 193.892 im Jahr 2020 auf 161.016 im vergangenen Jahr zurück. Die Zahl der Besucher ging von 43.134 auf 33.921 zurück.

„In Anbetracht der Tatsache, dass vom 2. Januar bis 20. April die Büchereien geschlossen waren und natürlich auch keine offene Bücherei angeboten wurde, sind das keine schlechten Zahlen“, sagte Claudia Knauer.

Digitales Repertoire

Video-Erzählungen und digitale Veranstaltungen gehörten in den Corona-Jahren zum Repertoire. Peter Asmussen lobte den unerschöpflichen Erfindungsreichtum und die Anpassungsbereitschaft der Bücherei-Mitarbeiter.

Die digitalen Angebote hätten laut Claudia Knauer den positiven Nebeneffekt, dass die Bücherei dadurch auch neue Nutzer erreicht, denn auch die Anzahl der Veranstaltungen sei 2021 gegenüber dem Vorjahr reduziert.

„Die Zahl der Veranstaltungen ist wieder gestiegen, die Zahl der Besucher allerdings gesunken. Wie fast alle kulturellen Einrichtungen erleben wir eine Zurückhaltung bei den Gästen. Die Sorge, sich anzustecken, ist noch nicht gewichen – trotz der Einhaltung aller Regeln. Manche haben es auch quasi ‚verlernt‘ zu Veranstaltungen zu kommen beziehungsweise gestalten ihr Leben anders als vor der Pandemie“, erklärte Claudia Knauer.

Der Vorstand konstituierte sich nach der Generalversammlung wieder mit Peter Asmussen als Vorsitzenden und Marieke Heimburger als neue zweite Vorsitzende. Foto: Gwyn Nissen

Peter Asmussen bleibt Vorsitzender

Bei den Vorstandswahlen kam es zu einer Stichwahl, als sich neben den bisherigen Vorstandsmitgliedern Peter Asmussen und Hannah Bahnsen auch Christa Kath aus Pattburg für die Vorstandsarbeit zur Verfügung stellte.

Bei der schriftlichen Wahl fielen 24 Stimmen auf Peter Asmussen und 26 auf Christa Kath. Hannah Bahnsen schied mit 21 Stimmen aus dem Vorstand aus.

Bei der anschließenden Konstituierung wurde Peter Asmussen als Vorsitzender wiedergewählt und Marieke Heimburger als neue zweite Vorsitzende (bisher Sabina Wittkopp-Hansen) gewählt.

Die Technik spielt uns derzeit Streiche

Leider hat der Stromausfall am Ostersonntag in Apenrade unseren Mail-Server getroffen und dabei offenbar recht umfassend beschädigt. Wir bzw. unsere Fachleute arbeiten mit Hochdruck daran, Mails an …@buecherei.dk wieder zuzustellen. Auch die Filialen und die Bücherbusse sind betroffen. Aber wann genau wir wieder online sind, wissen wir leider nicht. Wir setzen auf eure Geduld. Im dringenden Fällen sind wir über Facebooks Messenger oder über Instagram erreichbar

Bis hoffentlich bald

Eure Deutschen Büchereien

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Was sind Apps? Für alle diejenigen, denen die Benutzung des Smartphones noch nicht so leicht von der Hand geht, bieten wir eine Einführung in die Thematik an.

Am Montag, 25.04., um 16 Uhr wird Katja aus der Zentralbücherei zu uns kommen und uns in die Grundlagen des Smartphones einweisen.

Dass ein Handy mehr kann, als zum Telefonieren und zum SMS-Verschicken benutzt zu werden, ahnen sicher viele, aber dass einem so viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen, wird uns nach Abschluss der Einführung hoffentlich benwusst sein, wenn wir von Katja Hilfe, Tipps und Tricks für das Smartphone bekommen haben.

Die Teilnahme ist kostenlos, gerne mit Anmeldung. Bringt euer Handy mit, wenn ihr eins besitzt.

Solltet ihr in eurer Verwandschaft, Freundeskreis oder Nachbarschaft Menschen kennt, die Bedarf und Interesse hätten, sagt ihnen gerne Bescheid.

Es war einmal, vor langer Zeit, in einem Land ganz fern, da lebte ein Junge in einem Dorf. Sein Name war Jannik. Das ganze Jahr lang freute er sich auf Ostern, denn an Ostern bekam jedes Kind ein Schokoladenei. Mhhm, wie die Schokolade süß schmeckte und auf der Zunge schmolz. Alleine bei dem Gedanken rummelte es in Janniks Bauch.

Aber eines Abends, kurz vor Ostern, kam der Vater nach Hause und erzählte betrübt, dass der böse Zauberer Ratzeputz alle Eier gestohlen habe. Versteckt habe er sie in einer großen Schatztruhe. Wer an die Schatztruhe kommen wolle, müsse eine gefährliche Reise unternehmen und 12 Aufgaben lösen. Jannik schaute seine Schwester Josefine an. Natürlich wollten sie die Eier wiederholen. Ostern ohne Ostereier?? Unmöglich!

Aber gemeinsam? Das ging auch nicht. Also versammelte Jannik seine besten Freunde Lauge und Johann und bewaffnet mit einem falschen Osterei und einem Zauberstab zogen sie los, um die schwierigen Aufgaben zu lösen.

Josefine zögerte nicht lange, und kurz darauf war sie mit ihren Freundinnen Mathilda und Klara ebenfalls auf dem Weg.

Einfach waren die Aufgaben nicht. Da galt es schwierige Rätsel zu raten, lange Rechenaufgaben zu lösen, Puzzle zu legen und Labyrinthe zu durchqueren. Aber gemeinsam waren sie stark!

Als alle 12 Aufgaben gelöst waren, trafen sich die beiden Gruppen vor der Höhle des Zauberers. Sie fanden eine große Kiste. Ob da der Schatz drinnen war?

Gemeinsam öffneten Jannik und Josefine die Kiste. Aber nein, da lag noch eine Kiste in der Kiste, verschlossen mit einem dicken Schloß.

Wie sollten sie nur die Zahlen für das Schloß erraten? Die ersten beiden waren einfach – 12 Aufgaben / 1-2. Alle Kinder versuchten gemeinsam ihr Glück, bis – oh Wunder! – das Schloß aufsprang und lauter Ostereier aus der Kiste purzelten. Ostern war gerettet!

Damit wünschen wir auch euch friedliche Ostertage –

bis einschließlich Ostermontag dürft ihr gerne die Offene Bücherei benutzen.

Am 19.04. sind wir wieder für euch da.

Wer kennt sie noch, die Häschenschule?

Die Kinder der SFO kamen heute in den Genuss, als sie mit Kiki in die Bücherei kamen. Vorsichtig wurde die Häschenschule ausgepackt und das Buch gelesen. Vor wem müssen sich die Häschen in Acht nehmen? Und warum hatte der Lehrer einen Stock? Nicht nur zum Zeigen, wie die Kinder vermuteten.

Zum Lesen, Spielen und Entspannen war auch noch Zeit.

„Kiki, spielst du mit uns?“ Aber immer doch!

Zunge gerade und zielen!

Der neue Inspector Linley ist da!!!

Ich liebe es, wenn kistenweise neue Bücher und Spiele eintreffen….

Jetzt warten die Bücher darauf, nächste Wocheeingearbeitet zu werden. Montag und Dienstag sind wir noch da, dann haben wir auch frei in der Osterzeit. Ein sonniges Wochenende wünschen wir!

Neue Bücher

Die 0. Klasse beschäftigte sich diesmal nach dem Genuß eines Bilderbuchkinos mit dem Thema „Ei“. Von unseren Kolleginnen aus Hadersleben hatten wir wunderbare Bildkarten ausgeliehen, auf denen verschiedenste Eier und Tiere zusammengeführt werden sollten.

Wie sieht ein Schlangenei aus? Und ist das jetzt Frosch- oder Fischlaich? Dinosauriereier? Spiegeleier????

Die Kinder hatten viel Spaß beim Zuordnen und beim Entziffern.

Im Anschluss wurden Saatgut-Eier geformt. Ein herrliches Matschen mit Ton, Blumenerde und Saatgut, alles wurde zu einem Ei geformt.

Wer weiß, vielleicht werdet ihr im Laufe des Jahres in Tingleff, Uge, Holbøl oder Vilsbæk an unerwarteten Stellen von Sonnenblumen, Ringelblumen und anderen schönen Blumen überrascht…..

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