Veranstaltungen


Die Ersten haben schon ihr Kreuz im Kalender gemacht und Geburtstagsfeiern verschoben: wie jedes Jahr findet bei uns am ersten Sonnabend im Oktober der Staudentausch und Herbstmarkt statt.

Wer die letzten Jahre dabei war, kann bestätigen, es geht fröhlich zu. Überschüsse des Gartens werden eingetauscht gegen anderes, von dem nicht wusste, das man es braucht. Wer zu viele Zucchinis oder Kürbisse hat, kann sie genauso loswerden, wie die Stauden, die sich zu sehr ausgebreitet haben, oder das Glas Apfelmus, das zu viel eingekocht wurde. Vielleicht verstaubt ein Gartenbuch im Regal? Oder der dritte Spaten wird doch nicht gebraucht?

Bei uns kann munter getauscht werden, ohne Geld, dafür mit viel Spaß und regem Austausch eifriger Garten“zwerge“.

Kommt vorbei am Sonnabend, 1. Oktober, 10 – 12 Uhr. Der Eintritt ist frei, ihr dürft euch gerne anmelden, damit wir genügend Kaffee kochen können 🙂

Wir freuen uns auf euch!

Unsere Vortragsreihe „Der digitale Schnack“ startet in die Herbstrunde. An jedem letzten Montag im Monat kommen die Kolleginnen aus der Zentralbücherei und helfen bei aktuellen digitalen Fragestellungen.

Am kommenden Montag heißt das Thema „WhatsApp“. Gerade in Deutschland wird dieser Nachrichtendienst gerne benutzt. Was kann er, wo liegen die Vor- und Nachteile? Braucht ihr Hilfe bei der Benutzung oder Installation?

Um 16 Uhr geht es los. Bringt euer Handy mit, damit ihr direkt Hilfe bekommen könnt. Gerne dürft ihr euch zwecks Planung anmelden, die Veranstaltung ist kostenlos.

Keiner kam mit trockenen Füßen in die Bücherei, als es am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr anfing, in Strömen zu gießen.

Die Glückstädterin Heidrun Schaller, Jahrgang 1943, hatte zum Vortrag eingeladen. Sie hatte 6 Jahre ihrer Kindheit kurz nach dem Krieg in Oranienbaum / Lomonossow bei Sankt Petersburg verbracht, nachdem der Vater nach Ende des Weltkrieges eine Stellung als Ingenieur in der Sowjetunion angenommen hatte. Diese Jahre prägten die kleine Heidrun, sie war glücklich in der Schule und bei den Pionieren.

Nach dieser Zeit zog die Familie erst nach Ostberlin, dann noch rechtzeitig in den Westen.

Viele Kindheitserinnerungen verflocht sie mit zeitgeschichtlichen Ereignissen, berichtete von der Reise der familieneigenen Möbel, die der Großvater in der Tschechei erbaute, die das jungvermählte Paar in Eckernförde als Aussteuer bekam, die im zerbombten Nachkriegsdeutschland in die Sowjetunion transportiert und 6 Jahre später erst nach Ostberlin, dann nach Köln reisten.

Die rund zwanzig Zuhörer folgten gespannten der Erzählung von Heidrun, während es noch eine Weile weiter draußen blitzte, donnerte und in Strömen regnete.

Das Buch „Nemetskaja Dewuschka – Deutsches Mädchen“, in dem Heidrun Schaller ihre Erinnerungen aufgeschrieben hat, ist in der Bücherei erhältlich.

Hannah Dobiaschowski vom Nordschleswiger kommt in die Bücherei und stellt sich euren Fragen zum Umgang mit der digitalen Zeitschrift. Bringt gerne euer Ipad, den Laptop oder das Handy mit.

Montag, 29. August

14 Uhr

in der Deutschen Bücherei Tingleff

Eine Zusammenarbeit des BDN Tingleffs, des Nordschleswigers und der Bücherei Tingleff

1946 zog der Vater von Heidrun Schaller mit seiner Familie nach St. Petersburg, um als Diplom Ingenieur an der Entwicklung von Torpedos mitzuarbeiten. Die 3jährige Heidrun fühlte sich dort wohl, sprach russisch und ging dort vier Jahre in die Schule. Doch nach dem Tod Stalins zog die Familie zurück, erst nach Ostberlin, flüchteten dann nach Köln.

Die Eltern zeigten kein Verständnis dafür, dass sich die Elfjährige nicht nahtlos in die streng geführte Klosterschule einlebte. Zur Strafe wurde sie erst vom Gymnasium genommen, dann mit 14 Jahren in die Lehre geschickt, ohne auf die Ausbildungswünsche der Tochter einzugehen.

All diese Erfahrungen haben die heute 78jährige Glückstädterin geprägt. Ihr ganzes Leben hat sie den Kindern gewidmet. Sie mahnt:“ Kinder in ihrer Not nicht alleine lassen!“

Heidrun Schaller kommt am Freitag, 26. August, um 16 Uhr in die Bücherei Tingleff und erzählt aus ihrem Leben.

Die Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.

Hannah hilft dir beim digitalen „Nordschleswiger“

Der Nordschleswiger

27. Juni 2022 Apenrade/Aabenraa

Hannah Dobiaschowski kommt zu euch und hilft bei Fragen zum digitalen „Nordschleswiger“. Foto: Karin Riggelsen

Wenn du findest, dass es mit dem digitalen „Nordschleswiger“ nicht so rund läuft, mach es einfach wie der Sozialdienst Lügumkloster oder Betty Weinschenck aus Tingleff: Lade unsere Projektmitarbeiterin Hannah Dobiaschowski ein und klär bei einem hyggeligen Schnack alle offenen Fragen.

Die Digitalisierung des „Nordschleswigers“ liegt nun knapp anderthalb Jahre zurück. Wir finden, dass es richtig gut läuft und sind stolz auf alle unsere Leserinnen und Leser, die diesen Weg trotz mancher Herausforderung mit uns gegangen sind.

Soweit es in dieser Zeit möglich war, waren wir unterwegs und haben in gemütlichen Runden erklärt, wie man einen Benutzeraccount anlegt oder welche Funktion ein bestimmter Knopf hat. Im Großen und Ganzen konnten wir alle Fragen ziemlich einfach klären.

In der Deutschen Bücherei Hadersleben half Projektmitarbeiterin Hannah Dobiaschowski einigen Stammlesern beim Umgang mit dem digitalen „Nordschleswiger“. Foto: Annika Zepke

Wichtiger Kontakt zur Leserschaft

Vor allem Projektmitarbeiterin Hannah Dobiaschowski hat viele dieser Termine durchgeführt. „Ich habe sehr viel Freude an den Treffen gehabt. Einerseits, weil ich ziemlich unkompliziert helfen konnte, andererseits, weil ich immer sehr nette Menschen kennengelernt habe,“ erzählt sie.

Der Kontakt zur Leserschaft sei das Allerwichtigste für ihre Arbeit in der Marketingabteilung.

Neue Anfragen

Deshalb freut sie sich, wenn wieder neue Anfragen kommen. „Der Sozialdienst in Lügumkloster hat micheingeladen, und auch in der Bücherei in Tingleff darf ich wieder ein Treffen veranstalten, da suchen wir gerade nach einem Termin.“

Betty Weinschenck war hier die Initiatorin, die in ihrem Umfeld darauf aufmerksam geworden ist, dass manche noch Fragen zur Bedienung des digitalen „Nordschleswigers“ haben.

Ich komme überall hin. Hannah Dobiaschowski

„Ich finde es richtig toll, dass sich Leute an mich wenden und möchte gerne alle auffordern, es ebenfalls zu tun, wenn sie meine Hilfe brauchen,“ bietet Hannah Dobiaschowski an und ergänzt: „Ich komme überall hin, wo sich mehrere Menschen treffen. Ob es nun ein Strickklub ist oder ein Verein, das ist ganz egal.“

Hannah Dobiaschowski erreichst du unter hdo@nordschleswiger.dk oder unter 73 32 30 28.

Soziale Medien sind in aller Munde, aber was genau bieten Plattformen wie Pinterest, Instagram, Snapchat usw.? Wer mit seinen Kindern / Enkelkindern mitreden möchte, bekommt bei uns eine Einführung in das Thema „Soziale Medien“.

Am Montag, 30.05., 16 Uhr, bekommen wir Besuch von Irina aus der Zentralbücherei, die uns in die Welt der Sozialen Medien mitnimmt.

Und vielleicht weckt die Einführung bei euch ja so viel Interesse, dass ihr euch gleich bei einem der Anbieter anmeldet!

Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten aber um eine kurze Anmeldung. Solltet ihr jemand in eurer Verwandschaft, im Freundeskreis oder Nachbarschaft kennen, für den diese Einführung interessant sein kann, gebt die Einladung gerne weiter.

Was sind Apps? Für alle diejenigen, denen die Benutzung des Smartphones noch nicht so leicht von der Hand geht, bieten wir eine Einführung in die Thematik an.

Am Montag, 25.04., um 16 Uhr wird Katja aus der Zentralbücherei zu uns kommen und uns in die Grundlagen des Smartphones einweisen.

Dass ein Handy mehr kann, als zum Telefonieren und zum SMS-Verschicken benutzt zu werden, ahnen sicher viele, aber dass einem so viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen, wird uns nach Abschluss der Einführung hoffentlich benwusst sein, wenn wir von Katja Hilfe, Tipps und Tricks für das Smartphone bekommen haben.

Die Teilnahme ist kostenlos, gerne mit Anmeldung. Bringt euer Handy mit, wenn ihr eins besitzt.

Solltet ihr in eurer Verwandschaft, Freundeskreis oder Nachbarschaft Menschen kennt, die Bedarf und Interesse hätten, sagt ihnen gerne Bescheid.

85 Zuschauer freuten sich darüber, den viel besprochenen Film „Der Krug an der Wiedau“ zu sehen. In einem babylonischen Sprachgemisch (Friesisch, Plattdeutsch, Deutsch, Dänisch und Sønderjysk) wurde ein Mord in der friedlichen, weitläufigen Marschenlandschaft an der Grenze zwischen Deutschland und Dänemark aufgeklärt.

Das Publikum quittierte die schnellen Repliken mit Lachern und ließ sich ansonsten von der Handlung fesseln. Zum Kaffeetrinken war erst hinterher Zeit. Eindeutiges Urteil des Publikums: „Hut ab vor den Leistungen der Laienschauspielern!“

Die drei Veranstalter (Aabenraa Bibliotekerne, Deutsche Bücherei Tingleff und BDN Tingleff) waren mit dem Abend sehr zufrieden. „Wie schön, dass so viele Leute gekommen sind!“

Wer den Film (noch einmal) sehen will, muss sich sputen. Noch sind einige Termine im Umland, einsehbar auf der Homepage des Filmes.

Diese Behauptung wurde gestern von Irina aus der Zentralbücherei bestätigt. Durch eine Terminverschiebung waren nicht alle Angemeldeten gekommen, dafür war mehr Zeit für Fragen.

Gekonnt führte Irina durch die einzelnen Stufen der Ummeldung und gab gute Tipps, wie man sich einen einprägsamen Benutzernamen ausdenkt, was man beachten muss, wenn man einen deutschen Pass hat oder kein Smartphone sein Eigen nennt.

Wichtigster Hinweis: Man soll nicht handeln, bevor man nicht von seiner Bank Bescheid bekommen hat. Dann aber muss man zügig handeln, um nicht den Zugang zu Bank und anderen offiziellen Internetseiten zu verlieren.

Hilfe und Unterstützung gibt es beim Borgerservice und bei der Hausbank.

Nächster Termin mit Thema „Was kann ein Smartphone, was ist eine App?“ ist am 25.04. um 16 Uhr.

Nächste Seite »