wir empfehlen…


Platzmangel in den Großstädten, transportables Wohnen, Wohnen im Grünen, alternative bezahlbare Wohnformen – Gründe gibt es viele, sich im Wohnraum zu beschränken und neue Wege zu gehen.

Und während sich die Eigenheime hier stetig im Grundareal vergrössern, gibt es auch den gegenteiligen Trend. „Innovative Häuser im Mini-Format“, so der Untertitel des Buches von Sandra Leitte, das neu bei uns eingetroffen ist.

Fotogalerie

Auch wenn man nicht mit dem Gedanken spielt, in nächster Zukunft in ein schwimmendes Domizil oder ein Baumhaus mit Sternenblick umzuziehen, so ist doch Träumen und Blättern erlaubt. 39 kleine und kleinste Häuser aus der ganzen Welt werden in diesem Buch vorgestellt. Da finden sich futuristische Blockhütten im Wald, ein schwimmendes Ei, perfekt als Fels getarnte Schutzhütten im Gebirge, schmale, nur 3,5 m breite Häuser in der Großstadt oder mobile Häuser auf Trailern.

Wie der Titel, so auch das Buch – „Winzig“. Normalerweise sind Architekturbildbände groß und schwer, kaum mit einer Hand zu halten. Dieses hier besticht durch seine Kompaktheit, gerade mal in doppelter Ritter-Sport Größe, mit einer Vielzahl an Fotos, die das Besondere der Häuser und das Zusammenspiel mit der umliegenden Natur illustrieren. Die Wohnfläche der Häuser reicht von 4 m² bis 95 m², architektonisch perfekt gelöste, inspirierende Wohnlösungen.

Ein Buch zum Blättern und Staunen – und vielleicht auch zum Wünschen. Wer hat nicht schon als Kind vom Baumhaus mit Blick auf die Sterne geträumt? In diesem Buch wird der Traum zur Wirklichkeit. Weg von den monotonen, gleichförmigen Häusern der Neubauviertel

– lasst euch inspirieren!

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ZDF Dokumentation „Deutsche Frauen für Island“ – Familientour mit Aktivitäten des Jugendverbandes – Helgolands Geschichte – Helge Engelbrecht – China – Erziehungshilfe Eltern / Kind…. für alle ist etwas dabei 🙂

Mitnehmen – anmelden – dabeisein!

Lene Lund

„Freude, Spiel und Spaß“ – so beschreibt Lene Lund ihren Zugang zur Malerei. „Die Motive entstehen von selbst. Merkwürdigerweise tauchen in meinen Bildern immer wie von selbst Elefanten auf. Elefanten, die Nicht-Elefantöses tun, aber viel Spaß haben.“

Zusammen mit Gitte Anne Hansen, Hanne Dica Trøstrup, Susanne Jacobsen und Lise Birgitte Juul besucht sie donnerstags die Malkurse, die in der Gallerie Charlotte Amalie angeboten werden.

Die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin Charlotte Amalie Marseillais lehrt ihre Schülerinnen einen intuitiven Zugang zur Malerei. „Jeder kann malen lernen“, so ihre Überzeugung. Mit geschlossenen Augen wählen die Teilnehmerinnen drei Farben, mit denen sie malen sollen. „So lernen sie etwas über Farbzusammensetzung, das Farbmischen, die Wirkung der Farben.“

Manchmal enteht aus anfänglicher Verzweiflung ob der Farbwahl ein Lieblingsbild, wie bei Susanne Jacobsen, die bereits seit 12 Jahren malt. Ihre Inspirationen stammen aus ihrer Umgebung und der Natur.

Susanne Jacobsen

Sollte das Bild gar nicht gefallen, darf man es auch übermalen. „Eine ziemliche Überwindung, wenn man daran die letzten drei Wochen gearbeitet hat,“ so Hanne Dica Trøstrup.

Hanne Dica Trøstrup

„Das Wichtigste für mich ist die Vertiefung während des Malprozesses. Malen bedeutet für mich Fantasie, Spiel und echte Lebensfreude, ein Rückzugsort in einem stressigen Alltag.“

In der Malgruppe treffen Anfänger auf Fortgeschrittene, hier ist für jeden Platz und Neuzugänge werden gerne gesehen. „Hier herrscht eine summende Atmosphäre voller Kreativität. Mich erfüllt das Malen mit großer Zufriedenheit.“ Lise Birgitte Juul aus Tingleff ist das erste Mal dabei und hat eine neue Leidenschaft entdeckt. Und schaut man sich ihr Erstlingswerk an, so schlummerte da schon lange ein unentdecktes Talent.

Lise Birgitte Juul

„Malen ist für mich ein Prozess, der Zeit braucht, eine Reise in mein inneres Univers. Manchmal fange ich morgens an zu malen und plötzlich ist es bereits 17 Uhr, ohne dass ich es bemerkt habe.“ Gitte Anne Hansens Bilder sind von Figuren und Gesichtern geprägt, wo Wirklichkeit und Fantasie aufeinander treffen und daraus Geschichten entstehen, die der aufmerksame Betrachter für sich entdecken kann.

Gitte Anne Hansen

Auch Lehrerin Charlotte Amalie ist mit einem ihrer Werke vertreten. Sie lädt ein, ihre Gallerie in Feldstedt zu besuchen. Dort hängen ihre Werke, wenn sie nicht auf Ausstellungen im In- und Ausland teilnimmt. In der zum Atelier umgearbeiteten Scheune finden die wöchentlichen Malkurse statt. „Kommt einfach unverpflichtend vorbei und schaut, ob es etwas für euch ist,“ so die Künstlerin. Vorerfahrung muss keiner mitbringen.

Charlotte Amalie Marseillais

 

Die Ausstellung in der Bücherei ist noch bis zum 12. Oktober zu sehen.

Irina Bogovic arbeitet in der Deutschen Bücherei Sonderburg und wer sie nach einer Buchempfehlung fragt, geht nie vergebens. Die Vielleserin kann spontan für jeden Geschmack einen Tipp abgeben. Hier hat sie ein paar ihrer eigenen Leseerlebnisse für Erwachsene und für Kinder aufgelistet: Bildergebnis für billard um halbzehn

Heinrich Böll – ein Klassiker, den Irina immer wieder gerne liest. Sie liebt Bölls Sprache und den historischen Kontext, in dem seine Geschichten spielen. In „Billiard um halbzehn“, ist der Krieg und die Nachkriegszeit im Zentrum der Geschichte. Köln, 1958. Der 80. Geburtstag des Architekten Heinrich Fähmel steht an, die Familie versammelt sich zur Feier. Schnell wird klar, dass nichts der Kriegsereignisse aufgearbeitet und vergessen ist. Deutsche Geschichte in hoher Konzentration.

Rita Mae Brown ist eine US-amerikanische Schriftstellerin, die in ihrem Roman „Jacke wie Hose“ eine Familiengeschichte in den Südstaaten schildert. Im Mittelpunkt stehen zwei Schwestern, die nicht mit, und nicht ohne einander auskommen. Die Kleinstadt, in der sie wohnen, ist der Schauplatz für die Geschichte, die ein Bild Amerikas zwischen den Jahren 1909 und 1980 zeichnet. Man lernt viel über das alltägliche Leben in den USA und über die amerikanische Geschichte, gleichzeitig ist es sehr humorvoll geschrieben, „so dass man beim Lesen Vergnügen und Input verbindet“, so Irina. Diese Kombination gefalle ihr gut.

Rita Mae Brown ist bei uns beliebt durch ihre Krimiserie um die Katze Mrs. Murphy, die eine große Fangemeinde hat. Bildergebnis für geschichte der bienen

Zuletzt auf ihrem Nachttisch lag Maja Lunds „Die Geschichte der Bienen“, dem preisgekrönten Bestseller aus Norwegen. Auf drei zeitlichen Ebenen befaßt sich der Roman mit den Bienen und ihrer Bedeutung, mit der Erfindung eines ausgeklügelten Bienenstocks im Jahre 1852, mit den Überlebensnöten eines Imkers in den USA im Jahre 2007, dem immer mehr Bienenvölker wegsterben bis zum Jahre 2098, wo die Bienen von der Erde verschwunden sind und der Mensch in mühsamer Kleinarbeit deren Aufgabe übernehmen muss. Beeindruckend geschildert sei die Bedeutung und Bedrohung der Bienen, so Irina, aber, sie ist ehrlich, teilweise schwer zu lesen, man braucht doch Durchhaltevermögen. Es ist ein Buch, das nachdenklich macht.

Zwischendurch steht bei Irina auch leichtere Kost auf dem Programm, sie erholt sich mit Büchern von Nicolas Barreau und Susan Elizabeth Phillips.

Auch im Bereich Kinderliteratur ist Irina praxiserprobt und weiß, was gut ankommt. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala ihres Sohnes steht „Miles & Niles“ von Jory John und Mac Barnett. In diesem halben Comicroman hat Miles seinen ersten Tag an der neuen Schule. An seiner alten Schule war er der beste Trickser aller Zeiten, konnte sich die besten Streiche ausdenken und Unfug machen. Das will er in Yawnee Valley auch durchziehen, ärgerlich nur, dass die neue Schule bereits einen unbekannten Trickster hat, der verdammt gut ist…. Ein wahres Lesevergnügen für Jungen ab 10 Jahren, das Buch besticht durch seine lakonisch-lässige Beschreibung und die witzigen Illustrationen. Mittlerweile ist Band 3 auf deutsch erschienen. Empfehlenswert ist auch die Hör-CD, gesprochen von einem genialen Christoph Maria Herbst!

Auch „Spotz“ (Rob Harrell) ist ein Comicroman. Spotz ist als Troll an der magischen Highschool ein Außenseiter, Elfen, Feen und Prinzessinnen wollen eher nichts mit ihm zu tun haben. Als der fiese Prinz Roquefort den Thron nach König Kastanius Entführung besteigt, schreiten Spotz und seine beiden Freunde zur Tat, sie ziehen aus, den König zu retten. Das Buch ist witzig, magisch, und fantasievoll, manchmal etwas eklig – es geht schließlich um einen Troll. Für Jungen ab 10 Jahren. Band 3 ist dieses Jahr erschienen.

Fällt ihr noch mehr ein? Die Reihe „Drachenalarm“ von Tom Nicoll beschreibt die Welt aus der Sicht eines Minidrachen, der sich mit einem 10jährigen Jungen anfreundet. Witzig und schräg!

Begeistern können Mutter und Sohn sich auch für die beiden Reihen „Geronimo Stilton“ (für schlaue Schnüffler und mutige Mäuse) und die Abenteuer der „Thea Sisters“ aus dem gleichen Haus, das sich an die Mädchen wendet. Der ängstliche Geronimo ist Mäusejournalist und gerät immer wieder zusammen mit seiner draufgängerischen Schwester in aufregende Abenteuer. Hervorzuheben ist das Schriftbild, das sich dem Inhalt anpasst. So ist der „gesträubte“ Schwanz der Katze schriftbildlich gesträubt und das Wort „Treppe“ geht die

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E hinunter. So macht Lesen Spaß!

Und hätte ich Irina nicht gestoppt, dann würde sie jetzt noch immer begeistert Empfehlungen aus dem Ärmel schütteln. 🙂

Wer kann, der kann! Vielen Dank, Irina 🙂 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ingela Wieking, Bibliothekarin in der Zentralbücherei Apenrade, hat die Artothek und die Hör-CDs unter ihren Fittichen. Auch bei zwei Lesekreisen ist sie treibende Kraft.

Offen für Neues probiert Ingela gerne die neuen Hör-CDs aus. Zsuzsa Bánk ist ein Geheimtipp, den sie uns ans Herz legen möchte. 

„Schlafen werden wir später“ ist der neueste Roman der deutschen Autorin ungarischer Abstammung. Die Briefromane des 18. Jahrhunderts zugrundelegend folgen wir dem (E-Mail) Austausch zweier Freundinnen, die beide in der Mitte des Lebens stehen, die eine verheiratet, drei Kinder, Schriftstellerin, die andere Lehrerin und kinderlos. Über mehrere Jahre hinweg folgen wir der tiefen Freundschaft der beiden Frauen, hören von ihren Lebensträumen, ihrem täglichen Kampf um Freiheit und Glück, ihrer Verwirklichung als Schriftstellerinnen – die Uhr tickt, „schlafen werden wir später“…..

Das Buch zeichnet sich durch die prosaische Sprache aus, melodisch, bildreich verbinden sich die Wörter.

Ein weiteres Buch dieser Autorin „Die hellen Tage“ nimmt uns mit in die Vergangenheit. Süddeutschland in den 60er Jahren. Wieder geht es um eine Freundschaft, diesmal zwischen der vaterlosen Seri, dem Zirkusmädchen Aja und dem introvertierten Karl. Es ist ein magisches Buch über glückliche Kindheitstage, aber auch über Erwachsensein und die Verluste, die jeder von ihnen erlitten hat und die ihr Leben beeinflussen. Die „Zeit“ ist begeistert von der Sprache, von „erzählerischen Paradiesmomenten“ ist die Rede.

Beide Bücher finden sich auch als Hörbücher, die überzeugend von Doris Wolters bzw. Ulrike Hübschmann gelesen werden.

Themen wie Frauen und Freundschaft, gerne in der Gegenwart oder näheren Vergangenheit, anspruchsvoll oder auch unterhaltend, bevorzugt Ingela in ihrer Auswahl.

„Dein perfektes Jahr“ von Charlotte Lucas gehört zu letzterem, ein Hörbuch fürs Herz, das ihr gerade durch die Lesung mit zwei Sprechern (Anna Thalbach, Devid Striesow) in verteilten Rollen gut gefiel. Hannah freut sich auf ein gemeinsames Leben mit Simon. Dieser erkrankt jedoch schwer. Um ihn aufzumuntern, schenkt Hannah ihm einen Kalender mit lauter positiven, lebensbekräftenden Alltäglichkeiten. Dieser Kalender fällt Jonathan Grief in die Hände….  Man hofft und leidet mit den Hauptfiguren.

Entscheidend für ein gelungenes Hörbuch sind, so Ingela, professionelle Sprecher oder Schauspieler, die gut zur Geschichte passen und den Inhalt überzeugend vermitteln können. Zu ihren Lieblingssprechern gehören Hannelore Hoger und Gert Westphal.

2014 bekam Patrick Modiano den Literaturnobelpreis. An sein Buch „Im Café der verlorenen Jugend“ hat sich Ingela vor kurzem gewagt und war positiv überrascht über den flüssigen, gut lesbaren Schreibstil des Autors. Wir sind im Paris der 60er Jahre, im Café Le Condé finden ruhelose Seelen eine Zuflucht und Halt. Mondiano schafft es, die Atmosphäre Paris zu vermitteln, man sitzt im Café und hört den Leuten zu, erfährt mehr über ihr Leben, ihre Hoffnungen und Sehnsüchte. Eine melancholisch-tragische Stimmung liegt in der Luft. Rätselhaft die Hauptfigur Jacqueline, die ihren Mann nach nur einem Jahr Ehe verlässt und spurlos untertaucht. Mondiano vermag, die vergangenen Zeiten der Studenten und Künstler im Viertel Saint-Germain-des-Près heraufzubeschwören. Ein Meistererzähler, so titelt der „Spiegel“, leider hierzulande noch zu wenig bekannt.

 

 

 

Silke Amthor, Kinder- und Jugendbibliothekarin in der Zentralbücherei Apenrade, gehört zu den Autofahrerinnen, die liebend gerne Hör-CDs während der Fahrt konsumieren. 

Sie empfiehlt die neue und beliebte Reihe von Lucinda Riley, die bis jetzt die Bände „Die sieben Schwestern“, „Die Sturmschwester“ und „Die Schattenschwester“ umfasst. Silke fasst für uns den Inhalt zusammen:

6 kleine Mädchen werden im Säuglingsalter von einem geheimnisvollen Milliardär adoptiert. Ihre Kindheit verbringen alle auf einem am Genfer See gelegenen Anwesen. Der Adoptivvater Pa Salt  sorgt dafür, dass alle Kinder eine Ausbildung ihren persönlichen Anlagen entsprechend erhalten. Jeder Titel erzählt die Geschichte einer Adoptivtochter  und setzt zum Zeitpunkt des Todes von Pa Salt ein. Sein Vermächtnis ist es, das jedes Kind nach seinen Wurzeln sucht und nach Möglichkeit findet. Bei der Testamentseröffnung erhält jede Tochter Hinweise, die sie zu ihrer ursprünglichen Familie führen.

Riley hat lädt die Hörer dazu ein, die Geschichte der Familie d’Aplièse zu verfolgen und den besonderen Lebensweg der einzelnen Schwestern zu erspüren. Gekonnt führt sie dabei durch die Geschichte der vergangenen zwei Jahrhunderte. Berühmte Bildhauer und Komponisten werden zum Leben erweckt und in das Romangeschehen eingebunden. So treffen wir im 2. Band „Die Sturmschwester“ auf Edvard Grieg und sein großes Schaffen und können miterleben, wie  die Vertonung von Solveigs Lied in Kristiania (Oslo) seine Uraufführung erlebt. Die Machtergreifung Hitlers und der Einmarsch in Norwegen hat jedoch traumatische Folgen für die Familie der Heldin.

In allen drei Hörbüchern lesen die Sprecher mit verteilten Rollen und lassen die Figuren gekonnt und sehr einfühlsam in den unterschiedlichen Zeitepochen agieren. Eine Empfehlung für Urlaube und lange Autofahrten.

Der 4. Band der „Sieben Schwestern“ erscheint im Oktober 2017 unter dem Titel „Die Perlenschwester“.

Lustig geht es bei „Tante Poldi und die sizilianischen Löwen“ von Mario Giordano zu. Tante Poldi, Anfang 60, zieht nach dem Tod ihres geliebten Pepe von München nach Sizilien. Als ein Bekannter ums Leben kommt, ist Tante Poldis Spürsinn geweckt. Ihre bayrischen Kommentare zur Leiche, dem Stand der Ermittlungen, dem Leben allgemein und der Liebe im Besonderen sind „herrlich kauzig“, so Silke und fährt fort: „Es bleibt es nicht aus, dass man sich vor Lachen auf die Schenkel schlägt und das während der Autofahrt. Giordano ist ein Sprachakrobat und Worterfinder und das kommt auch bei Tante Poldi zum Tragen. Witzig, komisch und schräg. Ein echtes Urlaubshörbuch.“

Neu im Kochbuchbereich ist das Buch „Abnehmen mit Sirtfood“, das seinen Schwerpunkt auf das Schutzenzym Sirtuin legt. Die Top 22-Lebensmittel, die Sirtuin enthalten, werden hier porträtiert und mit leckeren Rezepten abgerundet. „Sirtuine sind die neuen Stars am Anti-Aging Ernährungshimmel. Grüner Tee, blaue Beeren, roter Wein – sie alle enthalten den Schlüssel zum Schlank- und Schönsein.

In diesem Ratgeber gelangen wir zu interessanten Einblicke  wie sich Sirtuine im Körper, dank sekundärer Pflanzenstoffe, in unserer Ernährung aktivieren lassen und wie sich das wiederum positiv auf unseren Stoffwechsel auswirkt.“, so das Urteil von Silke.

 

 

 

Sandra Röben, Bibliotheksassistentin sowohl in Hadersleben als auch in der Zentralbücherei Apenrade, stöbert mit Begeisterung durch die neuen Back- und Kochbücher. Gerne merkt sie sich Tipps und Tricks sowie neue Rezepte aus den Büchern und liebt besonders die Rezepte, in denen man nicht extravagante Zutaten kaufen muss, sondern bereits alles im Haushalt vorhanden ist.

Momentan stöbert sie durch Trine Hahnemanns neues Buch „Skandinavisch kochen“. Bereits der Vorgänger „Skandinavisch backen“ war eine wahre Fundgrube an leckeren Kuchen, Sandra ist also sehr gespannt auf das neue Kochbuch von Trine Hahnemann.Bildergebnis für drei fragezeichen

Und während sie die Rezepte ausprobiert, hört sie am liebsten „Die drei ???“. Diese liebt sie bereits seit ihren Teenagerjahren und kann sie immer wieder hören. „Schön entspannend“, schmunzelt sie. Glücklicherweise sorgen laufend neue Folgen und auch Sonder-CDs für Nachschub. Nicht alle sind von gleich guter Qualität, aber das schmälert die Begeisterung nicht.

 

Wie schwer zu erraten ist, ist auch Sandra ein bekennender Krimi-Fan wie viele ihrer Kolleginnen. Sie liest momentan Hendrik Berg, der mittlerweile den 3. Band um seinen ehemalig Berliner Kommissar Krumme herausgegeben hat. „Küstenfluch“ heißt der neue, in dem Krumme an die Nordsee gezogen ist und auf der Hallig Hooge ermittelt. Hendrik Berg möchte nicht nur althergebrachte Krimis schreiben, ihn interessiert auch die Grenze zwischem Mystischen und der Realität. “ Was ist wahr und was ist nur das Ergebnis unserer Fantasie? Im hellen, aber hektischen Alltag unserer städtischen Realität glauben wir die Antwort zu wissen. Aber wie sieht es aus, wenn wir in der Einsamkeit der Natur oder in den dunklen Bereichen unseres Daseins auf uns selbst zurück geworfen werden? Bis wohin sind wir Herr unserer Gefühle, unserer Ängste und Befürchtungen?“ so schreibt Hendrik Berg auf seiner Homepage.  „Mystisch, spannend, richtig gut wegzulesen und nicht so bluttriefend“ so Sandras Empfehlung.

Wer Nicci French noch nicht kennt, dem sei die „Frieda Klein“ Reihe des britischen Autorenduos empfohlen. Die Londoner Psychotherapeutin wird ungewollt in die Welt der Verbrechen hereingezogen. Die inkarnierte Einzelgängerin “ Frieda Klein hat die einzigartige Gabe, die furchtbaren Geheimnisse anderer Menschen ans Licht zu ziehen: Es ist Segen und Fluch zugleich“ (www.nicci-french.de). Die Reihe ist nach den Wochentagen benannt (Blauer Montag, Eisiger Dienstag…) und zieht den Leser in seinen Bann. Die Schneelöwin

Letzter Lesetipp von Sandra ist Camilla Läckberg. Auch diese schwedische Autorin schreibt Krimis in Reihe. Ihr Kommissar Patrick Hedström ermittelt in Fjällbacka und Umgebung, einem kleinen Ort, in dem auch die Autorin aufgewachsen ist. 9 Bände sind auf deutsch erschienen und man folgt gespannt den wiederkehrenden Personen und ihrer Entwicklung. Hedström wird in der Aufklärung der Fälle eher unfreiwillig unterstützt von seiner Frau, der Schriftstellerin Erica Falck. Oft spielt die Vergangenheit in den Büchern eine Rolle, die der Handlung eine neue Ebene hinzufügt. Mittlerweile ist der 10. Band auf schwedisch erschienen, auf den wir sehnsüchtig warten.

 

 

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