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Aktuelles Neue Medien

Greta – ein neues Einhorn-Buch ist für dich da!

Und für alle anderen natürlich auch, wie auch all die anderen neuen Bücher.

Gespannt bin ich auf „Apfelduft und Heidelbeerblau“. „My Feldt, in Schweden bekannt durch ihre Fernsehauftritte und ihre Präsenz auf Instagram, sprudelt geradezu über vor Freude und Begeisterung über all die Schätze, die Garten, Hecken und Waldrand zu bieten haben. Vom Knacken einer Rhabarberstange, wenn man sie aus der Erde dreht, bis zum zarten Schmelz sonnengereifter Himbeeren, vom Duft blühenden Flieders bis zu den zart im Wind schaukenden Mohnblüten. Ihre Liebe und Begeisterung für die Natur verwandelt sie in diesem Buch in 70 Rezepte für Kuchen, Tartes und Tartelettes, Schnecken, Kekse, Saft und süsse Leckereien.“ so die Ankündigung.

„Nordlicht“ spielt in Kollund, gleich hier um die Ecke. Ein deutsch-dänisches Ermittlerteam macht sich auf die Suche nach dem Mörder.

 

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Rettet die Bienen! 0. und 4. Klasse engagieren sich

In Zeiten, wo die Blumen aus Gärten, Wiesen und Rabatten immer mehr verschwinden und durch Gras oder Kies ersetzt werden, sind Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten auf unsere Unterstützung angewiesen.

Unübersehbar fliegen seit Neuestem zwei Bienen in unserer Bücherei (liebevoll von Anja gebastelt) und bitten darum, dass mehr Blumen ausgesät werden.

Zum Fachtag der Schule Tingleff bastelten die 0. Klasse gemeinsam mit ihren Paten, der 4. Klasse, Samentüten, die an Eltern, Schule und Lesern der Bücherei verteilt werden.

Die Mischung aus einjährigen Blumensamen wird uns dankenswerter Weise von Tony Bülow („Lykkeposer til frøspirer“) zur Verfügung gestellt, auch zum morgigen Saatgut-Tauschtag bitten wir um Saatgut-Spenden.

Mit großer Begeisterung wurden „Samenbomben“ (seed-bombs) gebastelt.

Voller Elan waren die großen und kleinen Schüler dabei und formten aus Ton, Erde und Samen Kugeln, die nach dem Trocknen auf Brachland verteilt werden können, um dort Blumen anzusiedeln. Bei dem mitgebrachten Saatgut handelt es sich um eine Mischung aus einjährigen, bei Bienen beliebten Blumen wie Phacelia, Ringelblume, Sonnenblumen, Tagetes usw.

Gemeinsam machen wir Tingleff bunter zum Wohle unserer Natur!

 

 

 

 

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Naturwissenschaftliche Projektwoche der Schulen

Alljährlich findet die „NIM“ Woche im September statt, der naturwissenschaftliche Unterricht an der Schule steht in dieser Woche im Mittelpunkt. Das Thema ist jedes Jahr sehr unscharf formuliert, so dass sich jede Klassenstufe und jede Lehrkraft ihren eigenen Schwerpunkt setzen kann. Dieses Jahr heißt das Thema „Die äußerste Grenze“. Darunter kann man viel verstehen, und so haben wir auf Wunsch der einzelnen Lehrer Bücherkisten zu den Themen Planeten und Weltraum, zum Körper, zu Flüchtlingen und Extremismus und zu Bienen gepackt.

Die 6. Klasse holte heute ihre Kiste ab und hörte gleichzeitig etwas über Bienen und Imkern. Gespannt lauschten sie dem Bericht. Ein Quiz am Büchertisch rundete den Besuch ab.

Auch in den folgenden Tagen werden sie sich mit dem Thema beschäftigen, ein Insektenhotel bauen und untersuchen, wie sie eine Nahrungsgrundlage für die Bienen und Insekten schaffen können. Ein Tipp für alle, die den Bienen etwas Gutes tun wollen: Setzt jetzt im Herbst Blumenzwiebeln. Gerade die frühen Frühlingsblüher wie Krokus und Schneeglöckchen geben den Bienen als erste Pollenquelle einen guten Start im Frühling.

 

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Nass, nässer, am nässesten….

Selfie

 

„Nur hereinspaziert! Hier ist es trocken!“

Trotz Dauernieselregen am Dienstag kamen sowohl die 0. Klasse als auch der Kindergarten in die Bücherei.

Die 0. Klasse hatte das Thema „Körper“. Wir sahen das Bilderbuchkino mit den „Hässlichen Fünf“, die so hässlich sind, dass keiner mit ihnen zusammen sein will – aber stimmt das auch? Nebenbei lernten wir die noch die Namen von diversen afrikanischen Tieren… Wer weiß schon aus dem Stegreif, was ein Kudu ist?

Während die eine Gruppe sich dann über Körperunterschiede unterhielt, sich nach Größe aufstellten und gemessen wurde, durfte die andere Gruppe „Selfies“ malen, mit Spiegel und Pinsel.

Mit Feuereifer waren die Kinder bei der Sache. Viel zu schnell war die Zeit um.

Und schon standen die nächsten nassen Mäuse in der Tür. Der Kindergarten kam zu Besuch.

Mit selbstgemalten Bildern und Geschenken bepackt tropften sie in die Bücherei – ein kleines Geschenk für die Bienenstunde 🙂

Vielen Dank und gerne wieder 🙂

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Der Kindergarten und die Bienen

„Wir möchten gerne zum Bilderbuchkino kommen. Kannst du was mit Bienen machen? Das haben wir gerade als Thema.“ Nichts leichter als das 🙂

In dem Buch „Mela, die kleine Biene“ wird viel der Lebensweise der Bienen in eine spannende Geschichte verpackt.

Heute gab es allerdings etwas mehr als Bilderbuchkino.

Im Nebenraum war ein Bienenstock aufgebaut und die Kinder bekamen etwas Einblick in die Imkerei.

Fasziniert hörten die Kinder zu und stellten Fragen.

 

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Was empfehlen unsere KollegInnen für die Sommerferien?

Zu Monika Knutzen aus der Bücherei in Hadersleben kommt man nie umsonst, wenn man ein gutes Buch empfohlen bekommen möchte. Im Handumdrehen hat sie eine Liste von 23 Büchern zusammengestellt, die ihr im letzten halben Jahr unter die Finger gekommen sind und für gut befunden wurden. Und natürlich lässt sie es sich nicht nehmen, eine Auswahl davon selber vorzustellen:

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Ein Löwe in der Bibliothek“ von Michelle Knudsen

Eines Tages taucht ein Löwe in der örtlichen Bibliothek auf und sorgt für helle Aufregung. Solange der Löwe sich an die Regeln der Bibliothek hält, ist er willkommen wie jeder andere. Erst benimmt sich der Löwe typisch tierisch, aber als es dann zur Vorlesestunde kommt, wird er zum Kind wie all die anderen Zuhörer, lauscht gierig der Geschichte und ist enttäuscht, als es zu Ende geht. Eines Tages muss der Löwe jedoch gegen die Regel „Nicht brüllen!“ und „Nicht rennen!“ verstoßen. Da er die Konsequenzen kennt, kehrt er der Bibliothek schweren Herzens den Rücken. Nun liegt es an der Bibliothekarin den Regelkatalog zu überdenken. Einerseits bietet dieses Bilderbuch die Möglichkeit Kinder auf die Regeln in einer Bibliothek vorzubereiten und die Vorfreude auf einen Bibliotheksbesuch zu wecken. Anderseits stellt es aber auch die festen Regeln in Frage. Lesen! Kaufen! Verschenken! Ein ganz grandioses Kinderbuch. Bildergebnis für 100 lügen

„100 Lügen“ von Alice Gabathuler

Ein Geschwisterpaar, als Kinder unzertrennlich und nach einem am Anfang des Buches noch nebulösem Zwischenfall entzweit, treffen aufgrund von Drohungen gegen die Familie wieder aufeinander. Abwechselnd erzählt Gabathuler aus der Perspektive von Manon und ihrem Bruder Kris von der langsamen Annäherung der beiden. Ein sehr dichtes Jugendbuch mit einer tollen Hintergrundgeschichte.
Wo ist die Wahrheit nützlich und ab wann sagt man sie? Der Plot ist superspannend – und dazu absolut jugendtauglich.

 Bildergebnis für ginny moon hat einen plan„Ginny Moon hat einen Plan“ von Benjamin Ludwig

Ginny wurde mit neun Jahren von ihrer leiblichen Mutter getrennt, weil sie von dieser vernachlässigt und körperlich misshandelt worden ist. Obwohl Ginny selbst klar ist, wie schlecht ihre Mutter für sie gesorgt hat, hat sie auch nach vier Jahren und drei verschiedenen Pflegefamilien den unbändigen Wunsch nach Hause zurück zu kehren. Ginny nimmt alles wörtlich und meint alles wörtlich und so versucht sie immer wieder, ihren Pflegeeltern klar zu machen, worum es ihr geht, wird aber immer missverstanden… Viele autistische Protagonisten bereichern inzwischen die Welt der Bücher – diese Vielfalt ist wichtig und richtig, denn sie weckt Verständnis und weitet den Horizont. „Ginny Moon hat einen Plan“ von Benjamin Ludwig gelingt dieses Kunststück auf beeindruckend leicht wirkende Weise – es ist ein unterhaltsam-fesselndes und dennoch bewegendes, besonderes Stück Literatur.Bildergebnis für geschichte der bienen

Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde

England im Jahr 1852: Dem Biologen und Samenhändler William kommt die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock. Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart, bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden. China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen?

Bildergebnis für clifton sagaClifton-Saga“ von Jeffrey Archer

Jeffrey Archer hat sieben Bücher geschrieben und eine Jahrhundertchronik erschaffen. Es ist sowohl spannend als auch berührend, die Schicksale der einzelnen Personen über die Generationen zu verfolgen. Wenn man einmal angefangen hat, dann kann man nicht mehr aufhören zu lesen!!Bildergebnis für tanja brandt liebe

 

„Wo die Liebe hinfliegt“ von Tanja Brandt

Bei der Fotografin und Falknerin Tanja Brandt leben ein belgischer Schäferhund und ein Steinkauz – Freunde, die einfach unzertrennlich sind. Dieses Buch erzählt die Geschichte dieser bezaubernden Freundschaft: wunderschöne Bilder, lustige Geschichten. Ein Buch, das das Herz erwärmt. Es zaubert ein Lächeln und hinterlässt ein warmes Gefühl. Die ideale Geschichte für alle, die Tiere lieben.

Bildergebnis für barfuss sommerdeich„Barfuß auf dem Sommerdeich“ von Katja Just

Hooge ist die zweitgrößte Hallig im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer mit rund 100 Einwohnern. Eine davon: Katja Just. Vor 16 Jahren tauschte die Großstädterin ihr Leben im turbulenten München gegen den beschaulichen Alltag auf der Marschinsel ein. Die Autorin bietet einen großen Einblick in ihr Leben und das Leben auf einer Hallig, und weckt Urlaubsträume – also genau das richtige Buch für die Ferien.

 

Vielen Dank, Monika, für diese Auswahl!

Wem diese Empfehlungen gefallen haben: Monika hat noch mindestens 16 andere Bücher auf ihrer Liste, die sie uns ans Herz legen möchte 🙂

 

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Letzter Besuch der 2. Klasse vor den Sommerferien….

„Kannst du uns nicht was über Bienen erzählen?“ fragte mich die Lehrerin der 2. Klasse. Das Thema Bienen / Bienensterben beschäftigte die Kinder im Unterricht. Und so kamen sie früh morgens in den Genuß, mich im Imkeranzug erleben zu dürfen. Ausstattung, Werkzeug des Imkers, einen Bienenkasten (ohne Bienen!!) konnten angesehen werden. Wie leben Bienen? Wie alt wird eine Königin? Was ist Gelée Royale? Warum sind Bienen wichtig? Auf fast alle Fragen gab es eine Antwort, und ansonsten der Hinweis: „Schaut mal in dem Bienenbuch dort nach.“

Bilder gibt es diesmal nicht, da die Zeit im Fluge verging mit Erzählen und Fragenstellen.

Die Sommerferien der Schulen fangen nächste Woche an. Wir sind noch bis zum 20. Juli für euch da, bevor wir für drei Wochen die Bücherei schließen, um auch den Sommer zu genießen. Die Offene Bücherei steht euch in der Zeit zur Verfügung.

 

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Summ, summ, summ – Bienen in der Bücherei…..

Etwas ungeduldig saß die 0. Klasse im Nebenraum und wartete darauf, dass es endlich losging. Plötzlich klopfte es und ein Imker in voller Montur betrat den Raum. In der Ecke hatte er seinen Bienenkasten stehen, in der Hand den Smoker, mit dem er vorsichtig Rauch in den Einflugspalt und auf die Kinder pustete. Nach der langen Winterruhe musste er nach seinen Bienen sehen. Vorsichtig hob er den Deckel, um die einzelnen Tafeln herauszuheben.

Die Kinder hielten den Atem an – aber zum Glück war der Stock leer und unter dem Imkeranzug tauchte Mareike auf.

Um Bienchen und Blümchen ging es heute. Wie leben Bienen? 1 Königin im Stock, 40.000 – 60.000 Arbeiterinnen und ein paar Drohnen, die nur einmal gebraucht werden. Von Nektar und Pollen, von Larven und Honig handelte der Vormittag. Gespannt lauschten die Kinder und stellten Fragen.

Bienen sind wichtig für die Bestäubung – und Bienen brauchen Blumen, um zu überleben. Wie schön, wenn zwei Mädchen berichten können, dass ihre Mütter zu Hause einen großen Blumengarten haben!

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Was empfehlen unsere KollegInnen für die Sommerferien?

Irina Bogovic arbeitet in der Deutschen Bücherei Sonderburg und wer sie nach einer Buchempfehlung fragt, geht nie vergebens. Die Vielleserin kann spontan für jeden Geschmack einen Tipp abgeben. Hier hat sie ein paar ihrer eigenen Leseerlebnisse für Erwachsene und für Kinder aufgelistet: Bildergebnis für billard um halbzehn

Heinrich Böll – ein Klassiker, den Irina immer wieder gerne liest. Sie liebt Bölls Sprache und den historischen Kontext, in dem seine Geschichten spielen. In „Billiard um halbzehn“, ist der Krieg und die Nachkriegszeit im Zentrum der Geschichte. Köln, 1958. Der 80. Geburtstag des Architekten Heinrich Fähmel steht an, die Familie versammelt sich zur Feier. Schnell wird klar, dass nichts der Kriegsereignisse aufgearbeitet und vergessen ist. Deutsche Geschichte in hoher Konzentration.

Rita Mae Brown ist eine US-amerikanische Schriftstellerin, die in ihrem Roman „Jacke wie Hose“ eine Familiengeschichte in den Südstaaten schildert. Im Mittelpunkt stehen zwei Schwestern, die nicht mit, und nicht ohne einander auskommen. Die Kleinstadt, in der sie wohnen, ist der Schauplatz für die Geschichte, die ein Bild Amerikas zwischen den Jahren 1909 und 1980 zeichnet. Man lernt viel über das alltägliche Leben in den USA und über die amerikanische Geschichte, gleichzeitig ist es sehr humorvoll geschrieben, „so dass man beim Lesen Vergnügen und Input verbindet“, so Irina. Diese Kombination gefalle ihr gut.

Rita Mae Brown ist bei uns beliebt durch ihre Krimiserie um die Katze Mrs. Murphy, die eine große Fangemeinde hat. Bildergebnis für geschichte der bienen

Zuletzt auf ihrem Nachttisch lag Maja Lunds „Die Geschichte der Bienen“, dem preisgekrönten Bestseller aus Norwegen. Auf drei zeitlichen Ebenen befaßt sich der Roman mit den Bienen und ihrer Bedeutung, mit der Erfindung eines ausgeklügelten Bienenstocks im Jahre 1852, mit den Überlebensnöten eines Imkers in den USA im Jahre 2007, dem immer mehr Bienenvölker wegsterben bis zum Jahre 2098, wo die Bienen von der Erde verschwunden sind und der Mensch in mühsamer Kleinarbeit deren Aufgabe übernehmen muss. Beeindruckend geschildert sei die Bedeutung und Bedrohung der Bienen, so Irina, aber, sie ist ehrlich, teilweise schwer zu lesen, man braucht doch Durchhaltevermögen. Es ist ein Buch, das nachdenklich macht.

Zwischendurch steht bei Irina auch leichtere Kost auf dem Programm, sie erholt sich mit Büchern von Nicolas Barreau und Susan Elizabeth Phillips.

Auch im Bereich Kinderliteratur ist Irina praxiserprobt und weiß, was gut ankommt. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala ihres Sohnes steht „Miles & Niles“ von Jory John und Mac Barnett. In diesem halben Comicroman hat Miles seinen ersten Tag an der neuen Schule. An seiner alten Schule war er der beste Trickser aller Zeiten, konnte sich die besten Streiche ausdenken und Unfug machen. Das will er in Yawnee Valley auch durchziehen, ärgerlich nur, dass die neue Schule bereits einen unbekannten Trickster hat, der verdammt gut ist…. Ein wahres Lesevergnügen für Jungen ab 10 Jahren, das Buch besticht durch seine lakonisch-lässige Beschreibung und die witzigen Illustrationen. Mittlerweile ist Band 3 auf deutsch erschienen. Empfehlenswert ist auch die Hör-CD, gesprochen von einem genialen Christoph Maria Herbst!

Auch „Spotz“ (Rob Harrell) ist ein Comicroman. Spotz ist als Troll an der magischen Highschool ein Außenseiter, Elfen, Feen und Prinzessinnen wollen eher nichts mit ihm zu tun haben. Als der fiese Prinz Roquefort den Thron nach König Kastanius Entführung besteigt, schreiten Spotz und seine beiden Freunde zur Tat, sie ziehen aus, den König zu retten. Das Buch ist witzig, magisch, und fantasievoll, manchmal etwas eklig – es geht schließlich um einen Troll. Für Jungen ab 10 Jahren. Band 3 ist dieses Jahr erschienen.

Fällt ihr noch mehr ein? Die Reihe „Drachenalarm“ von Tom Nicoll beschreibt die Welt aus der Sicht eines Minidrachen, der sich mit einem 10jährigen Jungen anfreundet. Witzig und schräg!

Begeistern können Mutter und Sohn sich auch für die beiden Reihen „Geronimo Stilton“ (für schlaue Schnüffler und mutige Mäuse) und die Abenteuer der „Thea Sisters“ aus dem gleichen Haus, das sich an die Mädchen wendet. Der ängstliche Geronimo ist Mäusejournalist und gerät immer wieder zusammen mit seiner draufgängerischen Schwester in aufregende Abenteuer. Hervorzuheben ist das Schriftbild, das sich dem Inhalt anpasst. So ist der „gesträubte“ Schwanz der Katze schriftbildlich gesträubt und das Wort „Treppe“ geht die

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E hinunter. So macht Lesen Spaß!

Und hätte ich Irina nicht gestoppt, dann würde sie jetzt noch immer begeistert Empfehlungen aus dem Ärmel schütteln. 🙂

Wer kann, der kann! Vielen Dank, Irina 🙂 🙂