Die Damen des Montagsklubs „Kreativ Café“ aus Tingleff sind fleißig gewesen. In liebevoller Kleinstarbeit haben sie ihre Patchwork-, Häkel-, Strick- und Klöppelwerke arrangiert und ausgestellt. Eine Vielzahl an Handarbeiten sind bei uns bis zum 01.12. zu bewundern, einige der Werke stehen auch zum Verkauf.

Die Mitglieder des „Kreativ Café“ treffen sich montags von 09.30 – 12 Uhr in fröhlicher Runde. Unter kundiger Leitung von Inger Lysemose und Ruth Heder besteht die Gruppe bereits seit 12-13 Jahren. Die Damen (Herren trauen sich wohl nicht ob der weiblichen Übermacht…) beschäftigen sich jeweils mit ihren mitgebrachten Handarbeiten, es wird gehäkelt und gestrickt, geklöppelt und genäht, mit Papier, Stoff, Nadel und Faden gearbeitet. Man inspiriert und hilft sich gegenseitig, wichtig ist aber auch das soziale Miteinander. Neu Zugezogene fanden auf diese Weise schnell Anschluß im Ort. Die Altersspanne reicht von 45 – 80 Jahren.

Zweimal im Jahr steht ein gemeinsamer Ausflug auf dem Programm, immer mit einem kleinen kulturellen Höhepunkt, sei es nun eine geführte Tour durch Christiansfeld oder Ribe, oder ein Gang durch die Innenhöfe Flensburgs.

Gerne dürfen sich Interessierte nach der Weihnachtspause ab dem 08. Januar im Bürgerhaus Tingleff blicken lassen. Neuzugänge werden mit offenen Armen empfangen.

Die Ausstellung ist bis zum 01.12. zu besichtigen.

Nordschleswiger, 04.06.2016Nordschleswiger, 04.06.2016

Noch bis Ende des Monats habt ihr Zeit, unsere Ausstellung mit Holz- und Textilarbeiten zu besichtigen.

Jette

Drechseln, Schnitzen, Klöppeln, Stricken – die alten Handwerkskünste erleben in neuester Zeit eine Rennaissance.

Wir haben „Vesteregnens Husflidsforening“ gebeten, einen Querschnitt der Arbeiten ihrer Mitglieder zu zeigen, und gerne sind sie der Aufforderung nachgekommen.

Und so findet man hier zart Geklöppeltes Seite an Seite mit Holzschnitzereien.

Strickarbeiten in verschiedenen Techniken treffen auf Holzspielzeug und Gedrechseltes. Hier sieht man kleine Klöppelschlägel umgearbeitet als Ohrringe.

Gunnar

Und für die Teetrinker unter uns eine Anregung für die ausgedienten Teebrief-Umschläge:

Anna Maria

Wen da die Neugier und die Lust gepackt hat, es selber zu versuchen – das Kursusprogramm ist in der Bücherei erhältlich. Sollten einem die Kunstwerke so gut gefallen, dass man sie käuflich erwerben möchte, vermitteln wir gerne den Kontakt zu den Künstlern.

Die Ausstellung ist bis Ende Juni zu sehen.

 

Klöppelausstellung 2013 011a

Seit über 35 Jahren klöppeln Lene Holm Hansen und Mette Korsholm Jepsen schon, am Anfang jahrelang auf traditionelle Weise. Es entstanden Spitze, Borten, Engel und Herzen. Mit den Jahren kam etwas dickeres Garn oder etwas Farbe dazu, aber alles in allem war das Endresultat ähnlich, nämlich Spitze und Borte.

Durch einen mehrteiligen Kurs bei der Künstlerin Gry Hvidberg lernten sie, die Klöppeltechnik auf andere Materialien anzuwenden und verschiedene Handarbeitstechiken zu kombinieren.

Klöppelausstellung 2013 009In dem obigen Bild ist der Metalldraht geklöppelt, der Boden ist in Weide geflochten. Der Engel ist traditionell geklöppelt.

Auch geklöppelte Wolle gefilzt auf andere Stoffe oder nur gefilzt lässt Schals, Jacken und Kissen entstehen.

Klöppelausstellung 2013 004Aber auch ungewöhnliche Materialien wie Bast oder Borke lassen sich ver-klöppeln. Die Grundtechnik ist die Gleiche, aber die Arbeitsweise eine andere. Hat man vorher im Sitzen über die Rolle gebeugt geklöppelt, ist jetzt ein Klöppeln in der Senkrechten möglich. Gry Hvidberg hat sich auch mit Klöppel-Kombination in Raku (Töpfern) oder in Glas versucht, die Möglichkeiten sind also enorm.

Klöppelausstellung 2013 005

Gleichwohl haben Lene und Mette ihr Interesse an der traditionellen Klöppelarbeit nicht aufgegeben. Beide sind im Vorstand des Tonderaner Spitzenfestivals (Kniplingsfestival i Tønder), das im Jahre 2014 wieder stattfindet und Zuschauer von nah und fern anlockt.

Auch unterrichten beide an Abendkurse, um ihr Können weiter zu geben.

Bei Interesse kann man sich mit ihnen in Verbindung setzen, Mailadressen auf Anfrage in der Bücherei.

Die Ausstellung ist noch bis zum 20.12.2013 zu sehen.