„“Eine Frage der Chemie“ ist eines der besten Bücher, das ich seit langem zum Thema Frauen gelesen habe!! Vielen Dank dafür!!“

(So die begeisterte Rückmeldung unserer Leserin)

Elizabeth Zott ist eine Frau mit dem unverkennbaren Auftreten eines Menschen, der nicht durchschnittlich ist und es nie sein wird. Doch es ist 1961, und die Frauen tragen Hemdblusenkleider und treten Gartenvereinen bei. Niemand traut ihnen zu, Chemikerin zu werden. Außer Calvin Evans, dem einsamen, brillanten Nobelpreiskandidaten, der sich ausgerechnet in Elizabeths Verstand verliebt. Aber auch 1961 geht das Leben eigene Wege. Und so findet sich eine alleinerziehende Elizabeth Zott bald in der TV-Show „Essen um sechs“ wieder. Doch für sie ist Kochen Chemie. Und Chemie bedeutet Veränderung der Zustände … (Piper Verlag)

Seit 20 Wochen steht das Buch auf der Spiegel Bestsellerliste, die letzten vielen Wochen unangefochten auf Platz 1.

Unsere Leserin erzählt weiter:

„Ich hab’s in 3 Tagen gelesen – nachdem ich erstmal damit anfing, konnte ich nicht mehr aufhören…

Denke, man muss einige Kenntnis davon haben, wie Frauen in „Männerdomänen“ behandelt werden, um nicht in den Glauben zu verfallen, dass da was übertrieben ist…“

Wenn man da nicht Lust bekommt, in das Buch hineinzulesen….

Nur ein wenig Geduld müsst ihr haben – wir setzen euch aber gerne auf die Warteliste.

Habt ihr auch einen Buchtipp? Dann her damit! Wir freuen uns alle über neue Anregungen!

Ich freue mich immer, wenn ich von unseren Leserinnen eine Rückmeldung bekomme, wie ihnen das geliehene Buch gefallen hat. So in diesem Buch, in dem ein liebevoller Zettel steckte mit einer klaren Leseempfehlung.

„Fritz, der Gorilla“ ist unbedingt empfehlenswert. Die Leserin schreibt weiter, dass sie in der Kindheit Zoobesuche gemieden hätte, weil ihr die Tiere leid taten. Mittlerweile hat sich bei der artgerechten Haltung viel getan. Viel gelernt und vom Buch beeindruckt – es kann also auch anderen Lesern ans Herz gelegt werden.

Vielen Dank für die Rückmeldung!

Berg Dunkle Fluten    

  „DUNKLE FLUTEN“  –  HENDRIK BERG

Der Kriminalkommissar Robert Lindner wird nach einer Dienstverletzung mit Spätfolgen in den Ruhestand geschickt. Aufgrund dieser Verletzung muss er mit starken Rückenschmerzen leben. Seine Frau Marie erbt von ihrer Tante ein altes Hotel im Spreewald, noch im Stil der alten DDR. Alles scheint ideal für einen Neuanfang. Schon auf der Fahrt dorthin wird klar, wie einsam und unheimlich dieses Hotel liegt. Doch dann wittert Robert Gefahr für seine Frau und seine zwei Kinder. In dem Ort scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Robert bekommt Albträume, hat das mulmige Gefühl, beobachtet zu werden. Er hört und riecht mysteriöse Geräusche und Gerüche, wird von den Einheimischen beobachtet. Oder ist dies alles nur Einbildung? In und um das alte Hotel erscheint immer wieder eine Frau mit roten Augen…Niemand will Robert glauben…

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase lässt sich sein Schreibstil sehr gut lesen. Die Personen und auch die Orte sind detailgetreu beschrieben worden, manchmal so gut, dass eine düstere Stimmung erzeugt wird. Was ist Realität, was Fiktion? In Hendrik Bergs Roman verwischen die Grenzen.

Kaum im Spreewald angekommen lässt der Autor seiner Hauptfigur Robert Lindner keine ruhige Minute mehr. Er schafft es immer wieder, eine unheimliche Stimmung aufzubauen, die beim Lesen dafür sorgt, dass einem immer wieder Schauer über den Rücken laufen. Der Leser fragt sich, ob es Realität ist, was Robert sieht oder nur auf seine starken Schmerzmittel zurückzuführen ist – doch bleibt hier die Antwort offen…

Durch die spannende Mischung aus Gegenwart, Vergangenheit und Sagengestalten aus dem Spreewald schafft es der Autor, den Leser an des Buch zu fesseln und sorgt für aufregende Lesestunden. Der Spreewald eignet sich ausgezeichnet als Kulisse für diese unglaublich mysteriöse Geschichte.

Ein Buch, das einen mitnimmt auf eine ganz andere einmalige Reise in die Sagenwelt des Spreewaldes, in die Dunkelheit – und mit einem Ende aufwartet, dass einen wirklich überrascht. Ein Buch mit Sogwirkung und das in kein Genre so recht passen will. Es gibt viele schaurige Momente und insgesamt hat das Buch für mich einen sehr tragischen Unterton, der dazu geführt hat, dass mir dieses Buch tagelang nicht aus dem Kopf ging…

„Dunkle Fluten“ ist das Debüt von Hendrik Berg und ich hoffe, dass er noch weitere spannende Bücher schreiben wird. Ein Anfang wäre doch die Fortsetzung dieses spannenden Buches!!!

PS:
Ein nächstes Buch von Hendrik Berg ist schon in Arbeit und spielt in Nordfriesland, der Heimat des Schimmelreiters. Vor dem Hintergrund der weiten Marschlandschaft und der stürmischen Nordsee geht es um ein junges Paar, das unter dramatischen Umständen um seine Liebe kämpfen muss. Und wieder werden sich Ereignisse aus der Vergangenheit auf geheimnisvolle Weise auf die Gegenwart auswirken.

Hendrik Berg

Vielen Dank, Carola, für diese Empfehlung! Habt ihr auch Lust, ein Buch, einen Film, eine Cd o.ä., das euch besonders gut gefallen hat, den anderen Lesern vorzustellen, so seid ihr herzlich dazu eingeladen!