Hannah Dobiaschowski vom Nordschleswiger kommt in die Bücherei und stellt sich euren Fragen zum Umgang mit der digitalen Zeitschrift. Bringt gerne euer Ipad, den Laptop oder das Handy mit.

Montag, 29. August

14 Uhr

in der Deutschen Bücherei Tingleff

Eine Zusammenarbeit des BDN Tingleffs, des Nordschleswigers und der Bücherei Tingleff

Kjeld Thomsen

Kjeld Thomsen Lokalredakteur

Die Lesetrainerinnen und ihre „Spieler“ in der Deutschen Bücherei Tingleff Foto: kjt

Büchereileiterin Mareike Poté hat in Absprache mit der Schule ein Lesetraining für Schülerinnen und Schüler ins Leben gerufen und kann dabei auf Mitstreiterinnen mit Erfahrung setzen. Pensionierte Lehrkräfte stellen sich kostenlos zur Verfügung. Mit den Trainerinnen wird nicht nur gelesen.

Kürzlich war Abschluss des Trainingsbetriebes. In der Deutschen Bücherei Tingleff trafen sich Schülerinnen und Schüler des Lesetrainings mit ihren Coaches, um die Lesesaison mit Eis und geselligem Beisammensein ausklingen zu lassen.

Büchereileiterin Mareike Poté hatte die Idee, ein kostenloses Lesetraining anzubieten und fand dafür Unterstützer.

Mit Brigitte Schumacher und Birte Nicolaisen stellten sich zwei ehemalige Lehrerinnen der Deutschen Schule Tingleff für ein wöchentliches Üben zur Verfügung. Auch Mareike Poté gehört dem Trainerstab an.

Haben eifrig in der Bücherei trainiert: (vorn v. l.) Waldemar (9 Jahre), Sebastian (9), Merle (11), Isabella (11) und Melanie (9). Hinten die Lesecoaches (v. l.) Brigitte Schumacher, Büchereileiterin Mareike Poté sowie Birte Nicolaisen. Foto: kjt

In der Hinterhand gebe es weitere Coaches, die einspringen können, wenn im kommenden Schuljahr neue „Spieler“ dazukommen sollten, so die Büchereileiterin.

Schule mit im Leseboot

Das Lese-Fitnesstraining wird über die Schule an die Elternhäuser weitervermittelt. Wer möchte, kann sein Kind einmal die Woche zum Training in die Bücherei bringen oder selbst hingehen lassen.

In der Auftaktsaison war eine kleine Mannschaft von knapp zehn Akteuren zusammengekommen, die Woche für Woche mit den Coaches nicht nur gelesen, sondern auch geschnackt und gespielt haben, denn das Lesetraining soll ein ganz ungezwungenes Miteinander sein.

Genau das sei für sie ausschlaggebend gewesen, sich von Mareike Poté überreden zu lassen, sagt Lesecoach Birte Nicolaisen.

Sie ist pensionierte Sonderschulpädagogin mit Fachgebiet Förderunterricht. Das Leseangebot sei aber kein Förderunterricht und keine Nachhilfe. Es sei ein Üben und Trainieren in lockerer Atmosphäre. Das sei ihr wichtig gewesen, wie sie sagt.

Lesen, spielen, schnacken

„Und dann ist die Bücherei ein sehr geeigneter Ort. Hier wird man ja regelrecht zum Lesen animiert, und es ist ganz normal, Bücher um sich herum zu haben“, so Birte Nicolaisen.

In der Bücherei gibt es nicht nur jede Menge Lesematerial, sondern auch Spiele, die bei jeder Trainingseinheit gespielt werden. Das Motto „Lesen macht Spaß“ soll vollends zum Tragen kommen.

Mit Erdbeeren bedankte sich Büchereileiterin Mareike Poté bei den Lesetrainerinnen Brigitte Schumacher und Birte Nicolaisen (v. r.). Foto: kjt

Die meisten des Leseteams mit Zweit- und Viertklässlerinnen und -klässlern signalisierten beim Abschlusstreffen gegenüber dem „Nordschleswiger“, eine weitere Saison nach den Sommerferien dranzuhängen zu wollen.

Sollten sich Neuzugänge ankündigen, dann ist Managerin Mareike Poté gern bereit, zusätzliche Coaches zu mobilisieren.

Interessierte Eltern und deren Kinder brauchen sich einfach nur an die Bücherei wenden, um im Trainingsbetrieb aufgenommen zu werden.

Hannah hilft dir beim digitalen „Nordschleswiger“

Der Nordschleswiger

27. Juni 2022 Apenrade/Aabenraa

Hannah Dobiaschowski kommt zu euch und hilft bei Fragen zum digitalen „Nordschleswiger“. Foto: Karin Riggelsen

Wenn du findest, dass es mit dem digitalen „Nordschleswiger“ nicht so rund läuft, mach es einfach wie der Sozialdienst Lügumkloster oder Betty Weinschenck aus Tingleff: Lade unsere Projektmitarbeiterin Hannah Dobiaschowski ein und klär bei einem hyggeligen Schnack alle offenen Fragen.

Die Digitalisierung des „Nordschleswigers“ liegt nun knapp anderthalb Jahre zurück. Wir finden, dass es richtig gut läuft und sind stolz auf alle unsere Leserinnen und Leser, die diesen Weg trotz mancher Herausforderung mit uns gegangen sind.

Soweit es in dieser Zeit möglich war, waren wir unterwegs und haben in gemütlichen Runden erklärt, wie man einen Benutzeraccount anlegt oder welche Funktion ein bestimmter Knopf hat. Im Großen und Ganzen konnten wir alle Fragen ziemlich einfach klären.

In der Deutschen Bücherei Hadersleben half Projektmitarbeiterin Hannah Dobiaschowski einigen Stammlesern beim Umgang mit dem digitalen „Nordschleswiger“. Foto: Annika Zepke

Wichtiger Kontakt zur Leserschaft

Vor allem Projektmitarbeiterin Hannah Dobiaschowski hat viele dieser Termine durchgeführt. „Ich habe sehr viel Freude an den Treffen gehabt. Einerseits, weil ich ziemlich unkompliziert helfen konnte, andererseits, weil ich immer sehr nette Menschen kennengelernt habe,“ erzählt sie.

Der Kontakt zur Leserschaft sei das Allerwichtigste für ihre Arbeit in der Marketingabteilung.

Neue Anfragen

Deshalb freut sie sich, wenn wieder neue Anfragen kommen. „Der Sozialdienst in Lügumkloster hat micheingeladen, und auch in der Bücherei in Tingleff darf ich wieder ein Treffen veranstalten, da suchen wir gerade nach einem Termin.“

Betty Weinschenck war hier die Initiatorin, die in ihrem Umfeld darauf aufmerksam geworden ist, dass manche noch Fragen zur Bedienung des digitalen „Nordschleswigers“ haben.

Ich komme überall hin. Hannah Dobiaschowski

„Ich finde es richtig toll, dass sich Leute an mich wenden und möchte gerne alle auffordern, es ebenfalls zu tun, wenn sie meine Hilfe brauchen,“ bietet Hannah Dobiaschowski an und ergänzt: „Ich komme überall hin, wo sich mehrere Menschen treffen. Ob es nun ein Strickklub ist oder ein Verein, das ist ganz egal.“

Hannah Dobiaschowski erreichst du unter hdo@nordschleswiger.dk oder unter 73 32 30 28.

Gwyn Nissen

Gwyn Nissen Chefredakteur

20. April 2022 Nordschleswig / Der Nordschleswiger

Der Vorsitzende Peter Asmussen wurde wieder in den Vorstand des Büchereiverbandes gewählt – hier im Gespräch mit Büchereidirektorin Claudia Knauer (Bildmitte) und Vorstandsmitglied Sabina Wittkopp-Hansen. Foto: Gwyn Nissen

Die positiven Erfahrungen im gemeinsamen Multikulturhaus in Sonderborg führen zu Sondierungen in Hadersleben, wo sich im Kulturzentrum Bispen neue Möglichkeiten auftun.

Das Mitwirken der deutschen Minderheit an einer gemeinsamen Bücherei-Lösung im Multikulturhaus in Sonderburg (Sønderborg) dient jetzt möglicherweise als Grundlage für eine weitere deutsch-dänische Bücherei-Nachbarschaft – diesmal in Hadersleben.

Dies teilte der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Büchereien Nordschleswig, Peter Asmussen, am Mittwochabend auf der Generalversammlung in der Zentralbücherei in Apenrade (Aabenraa) mit.

„Wir sind in Sonderburg ins Zentrum des öffentlichen Geschehens gerückt – sowohl in der Minderheit als auch in der Mehrheit“, sagt Peter Asmussen.

Zwei Büchereien im Bispen?

Durch den dortigen Erfolg werden derzeit neue Möglichkeiten in Hadersleben untersucht. Möglicherweise soll die Bücherei vom jetzigen Standort am Aastrupvej in das Kulturzentrum Bispen ziehen, wo die dänische Bücherei bereits platziert ist.

Wie in Sonderburg würde die deutsche Bücherei eine eigene Einheit bilden: Ein Eingang – zwei Büchereien.

„Das würde wie dort für mehr Präsenz der Minderheit sorgen“, sagt Peter Asmussen. Noch sei allerdings nichts entschieden – alle Möglichkeiten würden derzeit untersucht, gemeinsam mit dem Bund Deutscher Nordschleswiger sowie der Minderheit vor Ort.

„Die Arbeit unserer Büchereien ist eine Visitenkarte für die Minderheit in Nordschleswig“, sagte Peter Asmussen.

Mit fast 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehört die Generalversammlung des Büchereiverbandes zu den besser besuchten in der Minderheit. Vorher gab es einen Bücherflohmarkt. Foto: Gwyn Nissen

Nachfolge für Bücherbusse

Viel Arbeit steckt der Büchereiverband im Augenblick auch in die Nachfolge der jetzigen Bücherbusse. Peter Asmussen erklärte, dass ein Konzept erarbeitet werden solle, und er sei hoffnungsvoll, dass dem Hauptvorstand des Bundes Deutscher Nordschleswiger bald konkrete Vorschläge gemacht werden könnten.

Büchereidirektorin Claudia Knauer erklärte, dass die Bücherei zwei neue Konzepte ausprobieren werde. Zum einen, eine feste Haltestelle bei SuperBrugsen in Fünenshaff (Fynshav) und Höruphaff (Høruphav), um sich dort sowohl an Zuzügler als auch an die Mehrheitsbevölkerung zu wenden (mit dem Aufkleber „Æ Bücherbus“), und zum anderen feste Haltestellen an deutschen Einrichtungen, zum Beispiel an deutschen Pastoraten.

„Wir sind gespannt, wie es angenommen wird“, sagte Claudia Knauer, die den Bücherbus im Sommer auch auf die Ferieninsel Röm (Rømø) schicken will. Wer nicht zur Haltestelle kommen könne, werde weiterhin persönlich bedient.

Weiterentwicklung des Büchereiverbandes

Überhaupt, so Peter Asmussen, nutze der Büchereiverband viel Energie, um sich weiterzuentwickeln. Dazu gehöre auch die digitale Entwicklung, die eine Schlüsselrolle einnehme.

„Aber stets nur als Ergänzung zu den konventionellen Medien – das Buch wird nicht verschwinden“, versprach der Vorsitzende.

Positive Entwicklung

Auch Claudia Knauer sprach die digitale Entwicklung an. Sie sei mit den Aktivitäten in den Sozialen Medien sehr zufrieden. Via Facebook und Instagram hätte die Bücherei 2021 genau 63.239 Menschen erreicht.

Überhaupt seien die digitalen Zahlen gestiegen, hätten aber den Corona bedingten Rückgang in der physischen Ausleihe nicht auffangen können. Die Ausleihe ging von 193.892 im Jahr 2020 auf 161.016 im vergangenen Jahr zurück. Die Zahl der Besucher ging von 43.134 auf 33.921 zurück.

„In Anbetracht der Tatsache, dass vom 2. Januar bis 20. April die Büchereien geschlossen waren und natürlich auch keine offene Bücherei angeboten wurde, sind das keine schlechten Zahlen“, sagte Claudia Knauer.

Digitales Repertoire

Video-Erzählungen und digitale Veranstaltungen gehörten in den Corona-Jahren zum Repertoire. Peter Asmussen lobte den unerschöpflichen Erfindungsreichtum und die Anpassungsbereitschaft der Bücherei-Mitarbeiter.

Die digitalen Angebote hätten laut Claudia Knauer den positiven Nebeneffekt, dass die Bücherei dadurch auch neue Nutzer erreicht, denn auch die Anzahl der Veranstaltungen sei 2021 gegenüber dem Vorjahr reduziert.

„Die Zahl der Veranstaltungen ist wieder gestiegen, die Zahl der Besucher allerdings gesunken. Wie fast alle kulturellen Einrichtungen erleben wir eine Zurückhaltung bei den Gästen. Die Sorge, sich anzustecken, ist noch nicht gewichen – trotz der Einhaltung aller Regeln. Manche haben es auch quasi ‚verlernt‘ zu Veranstaltungen zu kommen beziehungsweise gestalten ihr Leben anders als vor der Pandemie“, erklärte Claudia Knauer.

Der Vorstand konstituierte sich nach der Generalversammlung wieder mit Peter Asmussen als Vorsitzenden und Marieke Heimburger als neue zweite Vorsitzende. Foto: Gwyn Nissen

Peter Asmussen bleibt Vorsitzender

Bei den Vorstandswahlen kam es zu einer Stichwahl, als sich neben den bisherigen Vorstandsmitgliedern Peter Asmussen und Hannah Bahnsen auch Christa Kath aus Pattburg für die Vorstandsarbeit zur Verfügung stellte.

Bei der schriftlichen Wahl fielen 24 Stimmen auf Peter Asmussen und 26 auf Christa Kath. Hannah Bahnsen schied mit 21 Stimmen aus dem Vorstand aus.

Bei der anschließenden Konstituierung wurde Peter Asmussen als Vorsitzender wiedergewählt und Marieke Heimburger als neue zweite Vorsitzende (bisher Sabina Wittkopp-Hansen) gewählt.

„Der Krug an der Wiedau“ 

Volker Heesch Hauptredaktion 17. Januar 2022 Apenrade/Aabenraa , Der Nordschleswiger

Uffe Iwersen (links) hatte großen Anteil an der Realisierung der Filmproduktion „Der Krug an der Wiedau“. Foto: BDN

Vereine und Institutionen können sich für eigene Aufführungen eine Kopie der anlässlich des Grenzjubiläums produzierten Kriminalkomödie beim BDN im Haus Nordschleswig bestellen.  Interessierte müssen sich an Kulturkonsulent Uffe Iwersen wenden. 

Anlässlich des Jubiläumsjahres der Volksabstimmungen und der Neuziehung der deutsch-dänischen Grenze im Jahre 1920 hat die deutsche Minderheit in Nordschleswig gemeinsam mit dem Nordfriesischen Theater eine Kriminalkomödie mit der Vielfalt der fünf Sprachen des Grenzlandes als Anknüpfungspunkt verfilmt.

Film stößt auf positives Echo

Nachdem das finanziell mit Mitteln der EU, der Kommune Tondern, der deutschen Bundesregierung und Stiftungen realisierte Werk bei seinen bisherigen Präsentationen auf ein positives Echo gestoßen ist, stellt die Dachorganisation der deutschen Minderheit in Nordschleswig, Bund Deutscher Nordschleswiger, interessierten Vereinen und Institutionen kostenlos Kopien des Films zu Verfügung.

Das Filmplakat zum „Krug an der Wiedau“ unterstreicht die professionelle Qualität des Werkes, das zum Jubiläum der deutsch-dänischen Grenze unter Beteiligung zahlreicher Laiendarstellerinnen und -darsteller geschaffen wurde. Foto: BDN

„Wir freuen uns sehr über den Film und möchten ihn so vielen Menschen wie möglich zeigen“, erklärt der Kulturkonsulent des BDN, Uffe Iwersen.

„Es ist natürlich ein Knüller, dass Tonderns neuer Bürgermeister, Jørgen Popp Petersen, in dem Film mitwirkt“, so Iwersen, der zum Inhalt nur einzelne Hinweise gibt.

Beispielweise, dass ein Verbrechensopfer auf dem Grenzzaun hängend in der Nähe des „Krugs an der Wiedau“ entdeckt wurde und dass ein deutscher und ein dänischer Polizist mit der Aufklärung des Falls beauftragt werden, der die Harmonie im Niemandsland zwischen Deutschland und Dänemark erschüttert.

Alle verstehen sich untereinander

Die Sprachenvielfalt, jeder schnackt in der eigenen Sprache, wobei sich alle untereinander verstehen, wird vom Team der Schauspielerinnen und Schauspieler, die meisten sind in der Region zu Hause, gekonnt zum Ausdruck gebracht.

Der 90 Minuten lange Film ist in professioneller Qualität produziert worden. Er steht mit dänischen oder deutschen Untertiteln zur Verfügung. Uffe Iwersen nimmt Bestellungen unter iwersen@bdn.dk oder telefonisch unter 61 22 35 86 entgegen.

Nach einem Tag ohne Internet und nach knapp einer Woche ohne Telefon sind wir wieder mit dem Rest der Welt verbunden.

Aber unsere Leserinnen sind ja schlau – manche schauten auf gut Glück vorbei. Und meine 96jährige Vielleserin, nicht mobil, rief einfach bei unserer neuen Außenstelle, der Lokalredaktion des Nordschleswigers, an und richtete Kjeld aus, was sie an neuer Lektüre wünscht. Die Dienstwege sind ja nicht weit! Das war plietsch, muss ich sagen 🙂

Euch einen schönen Tag, haltet Regenschirm und Hut fest….

Büchereien im Einsatz für deutsche Sprache und Kultur

Volker Heesch Hauptredaktion 19. August 2021 Apenrade/Aabenraa Zuletzt aktualisiert um: 12:22 Uhr

Bei der Generalversammlung des Verbandes Deutscher Büchereien Nordschleswig waren rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer anwesend. Foto: Anke Haagensen

Generalversammlung in Apenrade: Peter Asmussen lobt als Vorsitzender des Verbandes Deutscher Büchereien Nordschleswig die Anpassungsbereitschaft und Kreativität des Personals in der Corona-Pandemie. Die Modernisierung der Bibliotheksarbeit steht weiter auf der Tagesordnung.

Der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Büchereien Nordschleswig, Peter Asmussen, hat dem Personal der Zentralbücherei in Apenrade, den Filialen und den Bücherbussen seiner Organisation „Anpassungsbereitschaft und Kreativität“ in den zurückliegenden Monaten bescheinigt. „Auch in diesem Jahr hieß der Slogan außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen“, sagte Asmussen in seinem Bericht während der Generalversammlung des Verbandes im am Mittwoch im Haus Nordschleswig. Er spielte damit auf die seit der Jahresversammlung vor gut einem Jahr erneut zeitweise wirksamen Betriebseinschränkungen im Zuge der Anti-Corona-Maßnahmen in Dänemark an.

Virtuelle Sitzungen

„Wir haben fünf Vorstandsitzungen abgehalten, davon einige virtuell“, so der Verbandsvorsitzende und berichtete, dass geplant sei, auch in Zukunft teilweise auf Zusammenkünfte am Bildschirm zu setzen, denn das habe eine höhere Präsenz ermöglicht. „Ich bin aber am liebsten persönlich mit den Kolleginnen und Kollegen zusammen“, fügte Asmussen hinzu. Er erläuterte, dass die Modernisierung der Bibliotheksarbeit weiter auf der Tagesordnung stehe. „Wir erweitern virtuelle Angebote und Nutzungen im Netz, aber auch die konventionellen Medien werden nicht verschwinden“, erklärte er.

Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zur Generalversammlung des Verbandes Deutscher Büchereien Nordschleswig ins Haus Nordschleswig in Apenrade gekommen. Es wurden am Rande der Veranstaltung lebhaft Gespräche geführt. Foto: Volker Heesch

Ziel Exponierung in der Gesellschaft

„Unser Kernauftrag ist die Förderung der deutschen Sprache und Kultur“, sagte Asmussen und ging damit auf die zusammen mit der Geschäftsführung des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN) verfolgte Linie ein, Angebote des deutschen Büchereiwesens noch stärker „in der öffentlichen Gesellschaft Nordschleswigs zu exponieren“. Mit dem Einzug der deutschen Bücherei ins Multikulturhaus in Sonderburg sei das bestens gelungen, was auch die Nutzungszahlen belegten. „Ein ähnliches Konzept hat sich in Hadersleben leider zerschlagen“, teilte Asmussen mit und nannte dafür „liegenschaftliche Gründe“.

In Hadersleben bleibt Filiale am aktuellen Standort

„Wir halten an unserer Filiale am Aastruper Weg fest, dort sind wir gut aufgestellt“, erläuterte der Verbandsvorsitzende die Zukunftplanungen in Hadersleben (Haderslev) und lobte die Büchereien als „Visitenkarten der deutschen Minderheit in Nordschleswig“, die im Zentrum der Gesellschaft platziert seien. Asmussen sprach den Vertretern der Schleswigschen Partei seinen Dank aus, die in allen Kommunen die Anliegen der deutschen Büchereien unterstützten. Dabei unterstrich er die Bedeutung der deutschen Einrichtungen, die örtliche Kulturszene zu bereichern: „Wir bedienen unsere Stammkundschaft, aber spielen auch eine Rolle als Förderer der deutschen Sprache und als Kulturvermittler gegenüber der Mehrheitsbevölkerung.“

Am Donnerstag, 24.06., ist Hannah Dobiaschowski wieder in der Bücherei Tingleff und steht euch für Fragen zur Verfügung. Zeitraum: 10 – 11 Uhr. Bitte bringt eure Geräte mit.

Foto: Hannah Dobiaschowski

Das iPad könnt ihr bei uns leihen, für die Brötchen müsst ihr selber sorgen 😊

Benutzung hier vor Ort.

Und wer noch Hilfe bei der Benutzung des digitalen Nordschleswigers benötigt, kann Hilfe bekommen:

Hannah Dobiaschowski kommt am 24. Juni von 10 – 11 Uhr wieder in die Bücherei, um euch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Bringt Handy, iPad oder Laptop mit…..

Hannah hilft dir weiter!

Hast du noch Fragen zum digitalen „Nordschleswiger“? Oder kennst jemanden, der noch Hilfe benötigen könnte?

Dann komm mit deinem Tablet oder Mobiltelefon in die Bücherei.

21. Mai, 10-12 Uhr Bücherei Tingleff

Es gelten die aktuellen Corona-Regeln.